Bad Harzburg: Drei Tage Genusswandern als Start in den Wanderfrühling

Zum Glück gibt’s endlich mal wieder ein bisschen Winter. Doch auch der wird irgendwann vorbei gehen um dem Frühling Platz zu machen. Dann werden die Ski abgeschnallt und die Wanderschuhe angezogen. Passend dazu bietet Bad Harzburg vom 12. bis 14. Mai ,,Drei Tage Genusswandern“ an…

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Reformationsjubiläum auch in der Schweiz

Überall wird heftig das 500. Jubiläum der Reformation zelebriert – sogar in der Schweiz, obwohl sie dort zum ersten Mal erst 1519 eingeführt wurde. Zehn Schweizer Orte mit besonderer historischer Beziehung zur Reformation haben ein spannendes Programm kreiert und wie sich das heutzutage gehört, gibt’s auch eine kostenose App bei Google Play und im App Store. Die nennt sich „R-City Guide“ und bietet Nutzern interaktive Rundgänge sowie einen Veranstaltungskalender und Informationen zu den historischen Schauplätzen der Reformation im Land der Eidgenossen.

Hier nun eine kleine Auswahl an interessaten Stationen für eine Reise in die Schweiz in Sachen Reformationsjahr… Weiterlesen

Frisch und handgemacht: Nudeln essen in Dresdens Pastamanufaktur

nudelmanufaktur-dresden-neustadtDas war für den Großstadtwanderer und die geheimnisvolle Besucherin eine echte Nudelüberraschung, als sie auf der Suche nach etwas Essbarem durch die Innere Dresdener Neustadt stiefelten. Doch beinahe hätten sie diese Überraschung gar nicht erlebt, denn zunächst betraten sie ein spanisches Tapas Lokal. Da alldorten aber alle Tische reserviert waren, blieb ihnen nur der Rückzug und die Hoffnung, in einem anderen Restaurant mehr Glück zu haben.Und so landeten sie in der Nudelbude…
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Langlauf mit gastronomischen Zutaten im Osterzgebirge

Auch Langläufer bekommen unterwegs bisweilen Hunger und Durst und daher ist es immer zu begrüßen, wenn am Rande der Loipen gastronomische Betriebe genügend Speis und Trank bereit halten. Das grenzüberschreitende Langlaufparadies im Osterzgebirge ist sowohl in dieser Hinsicht wie auch mit Loipen ganz gut versorgt.

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Selbstverständlich ist der berühmte Einkehrschwung gleich nach Ankunft in Altenberg möglich. Doch echte Langlauffans wollen zunächst mal ein paar Kilometer über die weiße Pracht gleiten, die sich aktuell besonders märchenhaft zeigt…

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Wer in diesem Zauberwald Richtung Georgenfelder Hochmoor unterwegs ist, kann glatt das Knurren des Magens überhören…

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lugsteinbaudeDoch dann taucht das Hinweisschild zur Lugsteinbaude auf, die eingebettet in die Schneelandschaft zwischen 11:00 und 16:00 Uhr hungrige Langläufer mit Köstlichem aus Küche und Keller versorgt…

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Manche aber kehren noch nicht ein – vielleicht weil die Baude wieder mal zu voll ist oder weil die lockende Weite der Winterlandschaft sie noch nicht los lassen will…

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Die Loipe geht weiter bis auf die tschechische Seite. Doch von der Grenze ist heutzutage glücklicherweise nichts mehr zu bemerken. Langläufer können also ungebremst ihre endlose Doppelspur ziehen…

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restaurant-krusnohorskHier gibt’s mitten in dieser Welt aus Himmel und Schnee im Restaurant Krusnohorsky auch was Leckeres für den knurrenden Magen. Nein, keine böhmischen Knödel, sonder panierte Hähnchenbrust mit Backkartoffel. Und dazu auch im Winter ein schönes Bierchen…

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Ohne knurrenden Magen und ein klein bisschen träge geht’s wieder auf die Doppelspur und zurück Richtung Altenberg…

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…wo schließlich noch die Abfahrt über die Versöhnungsloipe wartet.

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Anschließend geht’s noch mal hoch zum Restaurant Altes Raupennest, weil der Magen schon wieder anfängt zu knurren…

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Wo Hölderlin spazieren ging: Unterwegs in den Gassen von Tübingen

Tübingen besitzt eine altehrwürdige und international renommierte Universität, die häufig von Menschen mit Augenerkrankungen besucht wird. Doch die am Neckar gelegene Stadt der viel besungenen Dichter kann auch als attraktives Reiseziel punkten. Für Menschen mit Seheinschränkung sowie anderen Behinderungen werden spezielle Stadtführungen angeboten.

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Radioeins und Filmuni Babelsberg präsentieren studentische Filmproduktionen im Hörfunk und online als Stream

Die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und Radioeins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg starten am kommenden Samstag (21. Januar 2017) das gemeinsame Projekt: „Von 12 bis 12 – Filmuni auf Radioeins“. Dabei gehen Rundfunk und Online-Präsenz des Senders eine innovative Verbindung ein.

Über den Rundfunk präsentiert „Kino King“ Knuit Elstermann in seinem Filmmagazin „12 Uhr mittags“ alle drei bis vier Monate Nachwuchsprojekte der Filmuni. Diese sind dann ebenfalls im High-Noon-Modus am selben Tag von 12.00 Uhr mittags bis 12.00 Uhr Mittags am am Folgetag 24 Stunden exklusiv auf http://www.radioeins.de

im Stream zu sehen. Den Anfang macht am 21. Januar „Das richtige Leben“ von Robert Heber, der auch Studiogast bei Knut Elstermann ist. Sein Film, eine Liebesgeschichte aus einem Dorf an der deutsch-tschechischen Grenze, erzählt von den Herausforderungen, die die Suche nach dem „richtigen Leben“ für junge Erwachsene halt so mit sich bringt.

Das Reisen und der lästige Zoll

Reisen in andere Länder macht Spaß und viele Leute wollen sich von unterwegs auch gern was Schönes mitbringen. Doch Vorsicht, manchmal wird Zoll fällig – auf allen Fälle, wenn man in einem Land außerhalb der EU gewesen ist.

Freier Warenverkehr innerhalb der EU

Innerhalb der EU, die manche Sprücheklopfer gern wieder abschaffen wollen, herrscht weitgehend freier Warenverkehr. Ausgenommen davon sind sogenannte Sonderzonen wie beispielsweise die Kanarischen Inseln. Ansonsten gibt’s bei Produkten für den privaten Verbrauch keine Beschränkungen mit Ausnahme einiger Warengruppen wie Tabak und Alkohol. Bei denen gibt es zwar Obergrenzen, doch die sind so astronomisch hoch, dass sie für Mitbringsel aus dem Urlaub kaum erreichbar sind. Oder möchte Jemand ernsthaft mehr als 10 Liter Schnaps oder 110 Liter Bier aus dem Urlaub in einem anderen EU Land mitbringen? Leute, bei einem 20er Kasten mit 0,5 Liter-Flaschen wären das 10 Kästen. Als Zugreisender weiß ich, dass das nicht geht. Da würde schon der Schaffner wild werden…

Trockenfleisch made in USA kann teuer werden beim Zoll

Nun gut, an solche Errungenschaften wie weitgehend freier Warenverkehr innerhalb der EU haben wir uns gewöhnt und verschwenden eventuell keinen Gedanken daran, dass es auch anders sein kann und zwar wenn man Produkte aus Ländern jenseits der EU-Grenzen mitbringen will. Wer z. B. so genusssüchtig ist und sich das in den USA häufig verwendete Trockenfleisch als Urlaubssouvenir ins Gepäck stopft, hat bei der Einreise nach Deutschland schon ein Problem mit dem Zoll, denn die Einfuhr von Fleisch und einigen anderen Lebensmitteln aus Ländern jenseits der EU-Grenzen ist verboten. Ein reichlich dummes Gesicht machen Reisende auch, wenn sie aus den USA einen Computer mitbringen und der deutsche Zoll bei der Einreise mindestens 130.- Euro kassieren will. Auch beim Einführen gefälschter Markenartikel kann es richtig Ärger geben.

In Sachen Souvenirs ist es also ratsam, sich vor einer Reise darüber zu informieren, was man mitbringen darf und was nicht. Das kann z. B. auf der Zoll-Infoseite geschehen oder mit diesem Artikel von Stiftung Warentest. Und nebenbei die ach so schreckliche EU mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Ich kenne noch jene steinzeitlichen Tage, wo man nach einem Urlaub in Spanien an zwei Grenzen Zoll zahlen musste wenn man irgendwelche Souvernirs dabei hatte. Da hielt sich die Freude an solchen Mitbringseln in engen Grenzen – so eng wie die Kleinstaaterei innerhalb Europas…

DEFA-Klassiker zum Geburtstag: Filmmuseum Potsdam zeigt „Olle Henry“ mit Michael Gwisdek

Das rbb Fernsehen und das Filmmuseum Potsdam zeigen zu Ehren des Hauptdarstellers Michael Gwisdek, der am 14. Januar 2017 seinen 75. Geburtstag feiert, den DEFA-Klassiker „Olle Henry“. In Anwesenheit des vielfach ausgezeichneten Schauspielers und Regisseurs präsentiert das Filmmuseum den Film am 13. Januar 2017 um 19.00 Uhr. „Radioeins Kino-King“ Knut Elstermann führt durch den Abend. Das rbb Fernsehen strahlt den Film am 15. Januar um 00.35 Uhr aus.

Zum Inhalt des Films „Olle Henry“

Der Spielfilm aus dem Jahr 1983 von Ulrich Weiß erzählt die Liebesgeschichte von Henry (Michael Gwisdek) und Xenia (Anikó Sáfár). Sie begegnen sich kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges im zerstörten Berlin. Der ehemalige Profiboxer Henry, durch den Krieg entwurzelt und ohne Hoffnung, fällt bei einer Hamsterfahrt aus dem völlig überfüllten Zug und landet in der Nähe von Xenias Behausung. Das Animiermädchen lebt in einem ausrangierten Eisenbahnwaggon auf einem Abstellgleis. Sie nimmt Henry auf und pflegt ihn. Ihr Zusammensein gibt ihnen das Gefühl für eine zweite Chance: Xenia will sich aus dem Halbweltmilieu lösen, Henry ein Comeback im Boxring versuchen.

Michael Gwisdek, geboren am 14. Januar 1942 in Berlin, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. In seinen Rollen überzeugt der an der Schauspielschule „Ernst Busch“ ausgebildete Darsteller als Komödiant, Melancholiker und Exzentriker. Für seine Leistungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Filmpreis, den Silbernen Bären und den Ernst-Lubitsch-Preis. Gwisdek ist auch als Regisseur tätig.

Die Kooperation zwischen dem rbb Fernsehen und dem Filmmuseum Potsdam zu Ehren von Persönlichkeiten aus der Filmbranche beginnt mit der Filmvorführung von „Olle Henry“ und wird im Frühjahr fortgesetzt.

La Brévine-Bémont: Langlauf im„Sibirien der Schweiz“

langlaufBeim Theme Wintersport in der Schweiz denken viele Menschen wahrscheinlich zunächst an spektakuläre Abfahrten von schwindelnder Höhe ins tiefe Tal. Doch auch für Langläufer hat das Land zwischen Jura und Alpen interessante Loipen auf Lager. Hier ein kleiner Geheimtipp…

Perfekte Schneequalität

Das auf gut 1000 Meter Höhe gelegene Tal La Brévine-Bémont im Neuenburger Jura nahe der Grenze zu Frankreich wird gern als „Sibirien der Schweiz“ bezeichnet. Das hat natürlich nichts mit der Landschaft zu tun, die keineswegs wie Taiga oder Tundra aussieht, sondern geprägt ist von den sanften Höhen des Jura, die das Tal wettertechnisch völlig abschließen. So kommt es, dass hier im Winter oft zweistellige, bis auf 30 Grad minus zurückgehende Temperaturen herrschen, die den Vergleich offenbar heraufbeschworen haben. Es soll in den Achtzigerjahren sogar mal eine Temperatur von 41 Grad minus gegeben haben

Allerdings kommen solche Tiefpunkt Temperaturen auch nicht jeden Tag vor. Warm anziehen ist im winterlichen Vallée de la Brévine-Bémont aber trotzdemn angesagt, was begeisterte Wintersport-Fans selbstverständlich nicht abschreckt. Schließlich ist diese leicht sibirische Kälte Voraussetzung für die perfekte Schneequalität, die Freunden des nordischen Skilanglaufs ideale Bedingungen für ihren Sport bietet.

Blauer Himmel über weißer Pracht

Weil die 10 Kilometer lange Loipe überwiegend flach verläuft, ist sie auch sehr gut für Einsteiger geeignet. Außerdem strahlt das weite Hochtal eine tiefe Ruhe aus, die dem Gleiten auf schmalen Latten in weißer Pracht einen geradezu meditativen Charakter verleiht. An den kältesten Tagen wird das Tal meist von einem wolkenlosen Himmel gekrönt, dessen tiefes Blau im weißen Schnee magische Schattenspiele hervorruft. Bisweilen scheinen Himmel und Schnee eins zu werden. Damit wird trockene winterliche Kälte zur Voraussetzung für ein ganz besonderes Naturerlebnis. Wer möchte kann sich nach einer solchen Tour durchs Sibirien der Schweiz ein Kältediplom abholen. Das gibt’s in den Restaurants des Tals.

Hilfreiche Links:

Weitere Infos auf deutsch sind auf dieser Seite zu finden oder auch auf der Seite von myswitzerland. Und wer seine Kenntnisse der in dieser Gegend gesprochenen französischen Sprache vor Antritt einer Reise dorthin ausprobieren möchte, kann es hier mal versuchen…

Wintertour von Dresden nach Altenberg im Erzgebirge

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Auch in Dresden hat es geschneit und diese wartenden schnellen Bretter können endlich ihren Zweck erfüllen. Lange genug haben sie hier herumgestanden und sich furchtbar gelangweilt. Aber jetzt kanns losgehen. Zwar nicht unbedingt in Dresden – doch das Erzgebirge ist nicht weit. Nur eine Stunde Busfahrt, dann ist der internationale Wintersportplatz Altenberg erreicht. Dort liegt übrigens erstaunlich viel Schnee verglichen mit den Verhältnissen im vergangenen Winter…

 

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Bei der Ankunft in Altenberg werden die Reisenden übrigens immer mit etwas Weihnachtsfeeling empfangen denn die Pyramide wird nie abgebaut und der Nadelbaum bleibt auch stehen…

 

 

 

 

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Mit den schmalen Langlauflatten an den Sohlen geht’s dann vorbei am Rodelhaus und hinein in den Winterwald. Wer es ein wenig sportlicher mag, kann diesen Aufstieg wählen. Er endet dort wo die Bergstation des Schleppliftes der Abfahrt Altenberg sich befindet. Ansich keine dramatische Piste und Geübte können sie auch mit Langlaufskiern meistern. Einsteiger sollten das allerdings nicht probieren…

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In der kleinen Rasthütte hat der Schnee den Tisch schon gedeckt. Das ist aber nichts für hungrige Skifahrer, die bereits den verlockenden Duft einer offenbar aktiven Küche in der Nase spüren. Diese gehört zum Restaurant „Altes Raupennest“, das übrigens neben dem Normalbetrieb auch eine Miniaturvariante für die Zwerge des Waldes betreibt…

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Nach dem Essen in der urigen Baude, wie hier die Hütten genannt werden, geht’s weiter auf verschneiten Wegen Richtung Georgenfelder Hochmoor.

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hochmoor-im-winter-geschlossenSelbiges scheint aber im Winter geschlossen zu sein, wie dieses Schild vermuten lässt…

 

 

 

 

 

beerenhutte-2

wc-im-schnee-kopieZum Ende der Tour noch eine kleine Kaffeeeinkehr mit Waffelverzehr in der Beerenhütte, deren Außen WC tief im Winterwald verborgen ist.

 

 

 

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hotel-lugsteinhof-altenbergDann geht’s mit geschulterten Brettern vorbei an der Beerenvilla und dem Hotel Lugsteinhof zur Haltestelle, wo der Bus zurück nach Dresden gerade noch erreicht wird…

 

 

War eine schöne Tour, hat Spaß gemacht und für weitere Inofs über Altenberg im Erzgebirge bitte hier klicken…