Chaos? Nein, endlich mal wieder Winter – andeutungsweise

Es ist schon erstaunlich: Kaum liegt ein bisschen Schnee auf den Straßen, wird all überall das Chaos ausgerufen als wäre die nächste Eiszeit im Anmarsch. Nun ja, in Zeiten des Klimawandels ist Schnee im Winter zur Seltenheit geworden und Kinder, die vor zehn Jahren das Licht der Welt erblickten, haben die weiße Pracht wahrscheinlich noch nie gesehen. Für einen wie mich hingegen – Jahrgang ’49 – ist das, was da grade passiert, nur ein zaghaftes Winterchen. Da hat unsereins in Sachen Winter was ganz anderes erlebt und auch Spaß daran gehabt…

Berlin: Winterlicher Tiergarten

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WhatsApp-Wurm verbreitet sich über gefälschte Nachrichten

Liebe Leute, da etliche von euch eventuell mit Androied Smartphones WhatsApp benutzen, poste ich diesen Warnhinweis von ESET Security auf meinen beiden Blogs, was sonst kaum vorkommt. Doch es geht schlicht und ergreifend um die Sicherheit eurer Smartphones bzw. um die eurer Kontakte. Denn die Angreifer versuchen mit einem Köder die Nutzer in die Malware Falle zu locken. Und so funktioniert der Trick…

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Handy mit Wählscheibe? Gibt’s – als Bausatz

Eine Pressemeldung, die vor einigen Tagen über meinen Monitor geisterte, katapultierte mich zurück in meine fernen Jugendjahre, als Telefone mit Wählscheiben der übliche Standard waren. Nun ist ein New Yorker Start Up auf die großartige Idee gekommen, die Wählscheibe wieder auferstehen zu lassen – und zwar als Bedienelement für ein Handy. Ich serviere euch mal die gesamte Pressemeldung dazu und zwar ungekürzt, unzensiert und auch nicht aufgepeppt.

Nur eine Bemerkung vorher: Als 71jähriger Mensch habe ich keineswegs vor auf diesen Zug aufzuspringen. Zumal ich auch nicht gerade der größte Bastler bin – und ohne Basteln geht hier nix. Außerdem hat die moderne Technik Leuten wie mir, deren Augen nicht so ganz fit sind, zu viele Vorteile gebracht. Mit dem Smartphone sind für uns Dinge möglich geworden, die mit dem Wählscheiben Telefon nun mal nicht gingen. Eines der wenigen technischen Überbleibsel aus der vordigitalen Zeit, das mir sowohl am Herzen wie auch oft in den Händen liegt, ist meine Telecaster Fender Gitarre aus den 50er Jahren. Da ist technisch nix besseres gekommen.

Nun aber Schluss der Vorrede – lest selbst und wenn es euch gefällt und der Preis euch nicht schreckt, dann greift ruhig zu – keiner wird deswegen böse sein. Ich hingegen werd die Finger nicht mehr in die Scheibe stecken um Nummern zu wählen und die 350 Euro nehm ich lieber für einen neuen Rechner in die Hand. Der alte digitale Knabe hier will sich nämlich allmählich in den Ruhestand verabschieden, was ich jedoch keineswegs vorhabe. Daher muss der neue Rechner kommen und kein Handy mit Scheibe…

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Journalist: Fast mein Traumberuf

Gelegentlich werde ich gefragt, warum ich vor ewig langer Zeit ausgerechnet in die schreibende Zunft eingestiegen war – vor allem mit Sehbehinderung. Nun, Feinmechaniker wäre damit noch schwieriger gewesen und als Zahnarzt hätte ich rein sehtechnisch bestimmt immer die falschen Zähne erwischt. Außerdem war ich schon in der Buddelkiste ein Geschichtenerzähler und mit acht Jahren sah ich mein erstes Buch bereits auf den Tischen der entsprechenden Läden liegen. Dauerte dann aber doch noch ein paar Jahre, bis dieses Ereignis eintrat…

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Es ist passiert – COVID 19 in der Familie

COVID 19 ist da – eine Binsenweisheit, die allerdings von den Aluhut Trägern und ähnlichen Leuten bestritten wird. Auch evangelikale Christen gehören teilweise dazu. Eine Fundamentalistin aus diesem in der Oberlausitz und im Erzgebirge aktiven Kreis beschimpfte mich gerade als Sünder, weil ich eine Maske trug. Außerdem stellte sie mir die Frage, ob mir persönlich ein Betroffener bekannt sei. Leider musste ich diese Frage mit ja beantworten, worauf hin die Frau sich grummelnd abwandte und davon ging…

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Christi Geburt ein paar Jahre früher

Am Abend des 21. Dezember wird es am westlichen Horizont ein spektakuläres astronomisches Rendezvous zwischen Saturn und Jupiter geben. Irdische Beobachter könnten den Eindruck bekommen, dass es gleich zu einem Crash der Riesenplaneten kommt. Dieses seltene Himmelsereignis führt uns geradewegs in die Zeit der Geburt eines gewissen Jeschua zurück, der uns Heutigen durch die lateinische Überlieferung als Jesus bekannt ist.

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Freitag der 13 – wo bleibt das Unglück

Es ist wieder mal Freitag, der 13., was jedes Jahr vorkommt, hin und wieder sogar drei Mal. Schreckliche Sache das – weil doch die 13 eine Unglückszahl ist. Oh wei oh wei…

Ein guter Tag

Nun gehöre ich zu jenen Leuten, die nicht an irgendwelche komischen Unglückszeichen glauben. Ich glaube wahrscheinlich gar nix außer es lässt sich wissenschaftlich beweisen Außerdem hab ich mit der 13 sogar gute Erfahrungen gemacht.

Die erste gute Erfahrung war meine Geburt, die in einem Haus mit der Nummer 13 stattfand. Des weiteren gab es in diesem Haus meiner Mutter 13 Treppenstufen, die ich seinerzeit nie runter gefallen bin, obwohl ich ansonsten schon als Kind spektakuläre Abstürze präsentiert hatte. Außerdem war mein 13. Lebensjahr recht erfolgreich. Ich konnte zum ersten Mal einige kleine Geschichten veröffentlichen und auch meine ersten erfreulichen Auftritte als Gitarrist spielten sich in jenem Jahr ab. Und da ich heute einen unerwarteten Auftrag bekommen hab, der mich ein Stück weit durch den Corona Engpass schleusen wird, kann ich selbst einem Freitag mit der Nummer 13 nicht unglückliches abgewinnen. Okay, es wird im Laufe meines 71 Jahre währenden Lebens sicher auch solche Freitage gegeben haben, die nicht so gut gelaufen sind. Allerdings fällt mir dazu nichts konkretes ein.

Der 14. Gast

Nun bin ich ja ein geschichtlich interessierter Mensch und da schweift mein Blick zurück ins 19. Jahrhundert. Damals hatten die Leute aus den sogenannten besseren Kreisen fürchterlich Schiß davor, dass bei einem geselligen Treffen 13 Personen anwesend waren. Sie glaubten ernsthaft, dass aufgrund der Unglückszahl einer der Anwesenden im laufenden Jahr sterben würde. Diese Angst brachte sogar einen Beruf hervor – nämlich den professionellen 14. Gast. Der musst immer bereit stehen um durch sein Hinzukommen von einer 13er Runde das Unglück abzuwenden.

Nun gab es seinerzeit auch Leute, die solchen Aberglauben auf ihre Weise aufs Korn nahmen. Einige davon gründeten am 13. Januar des Jahres 1882 in New York den „Thirteen Club“. Zu dem Treffen waren nur 13 Personen zugelassen und kein 14. Berufsgast ward dazu geladen. Nach der reinen Lehre des Aberglaubens hätte also einer der 13 Anwesenden seinem baldigen Ende entgegensehen müssen. Doch beim Treffen im nächsten Jahr waren noch alle am Leben. Eine schlechte Nachricht nur für jeden, der sich als 14. Berufsgast die Brötchen verdienen musste. Somit könnte allein für diese Zunft der 13. als Unglückstag in die Geschichte eingehen.

Und überhaupt…

…mag es ja sein, dass Lästermäulern wie mir entgegen gehalten wird, dass wir doch in einer Unglücksphase genannt Corona Pandemie leben. Da sie aber meiner Meinung nach nicht nur am heutigen Freitag den 13. stattfindet, sondern schon mindestens seit Beginn des Jahres wütet, kann sie nicht mit der Zahl 13 in Verbindung gebracht werden. Es sei denn, irgendein spitzfindiger Verschwörungsfan findet heraus, dass das erste Auftauchen des Corona Virus an irgendeinem 13. passiert ist.

Altes Land: Zwischen Orgel, Obst und Elbestrom

Das Alte Land ist ein flaches Gebiet zwischen Hamburg und Stade. Wer in dieser achthundertjährigen Kulturlandschaft ein Höhenerlebnis sucht, muss auf dem Deich spazieren gehen und wer Appetit auf Äpfel hat, kann sie hier in allen Varianten zwischen fest und flüssig genießen. Außerdem gibt es noch ein paar kulturelle und technische Leckerbissen der Spitzenklasse, die bei einer Reise ins Alte Land besichtigt werden können.

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Mit Sehbehinderung durch den Bahnhof: Neues Online-Spiel soll das erlebbar machen

Der Großstadtwanderer und die geheimnisvolle Besucherin sind bekanntlich viel unterwegs obwohl sie mit ihren Augen nicht besonders viel sehen. Das ist für voll sehende Menschen fast unbegreiflich und sie stellen sich die Frage, wie man sich mit geringer Sehkraft beispielsweise auf einen Bahnhof zurecht finden kann. Diese Frage kann nun beantwortet werden und zwar mit Hilfe eines Online-Spiels, das den Titel „Zug in Sicht“ trägt.

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