Jubiläumsfeier in Illmitz am Neusiedler See mit Topfenstrudel

illmitz 800 wertvolle urkunde. c Illmitz NTG - KopieWer jetzt im August noch vorhat ein bisschen Urlaub am Neusiedler See in Österreich zu machen, kommt gerade zur passenden Zeit, um in Illmitz an einer fetten Party teilzunehmen. Die Marktgemeinde im Seewinkel wird nämlich am 20. dieses Monats 800 Jahre alt und lässt aus diesem Anlass drei Tage lang nicht nur die Korken knallen… Weiterlesen

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Das Reisen und der lästige Zoll

Reisen in andere Länder macht Spaß und viele Leute wollen sich von unterwegs auch gern was Schönes mitbringen. Doch Vorsicht, manchmal wird Zoll fällig – auf allen Fälle, wenn man in einem Land außerhalb der EU gewesen ist.

Freier Warenverkehr innerhalb der EU

Innerhalb der EU, die manche Sprücheklopfer gern wieder abschaffen wollen, herrscht weitgehend freier Warenverkehr. Ausgenommen davon sind sogenannte Sonderzonen wie beispielsweise die Kanarischen Inseln. Ansonsten gibt’s bei Produkten für den privaten Verbrauch keine Beschränkungen mit Ausnahme einiger Warengruppen wie Tabak und Alkohol. Bei denen gibt es zwar Obergrenzen, doch die sind so astronomisch hoch, dass sie für Mitbringsel aus dem Urlaub kaum erreichbar sind. Oder möchte Jemand ernsthaft mehr als 10 Liter Schnaps oder 110 Liter Bier aus dem Urlaub in einem anderen EU Land mitbringen? Leute, bei einem 20er Kasten mit 0,5 Liter-Flaschen wären das 10 Kästen. Als Zugreisender weiß ich, dass das nicht geht. Da würde schon der Schaffner wild werden…

Trockenfleisch made in USA kann teuer werden beim Zoll

Nun gut, an solche Errungenschaften wie weitgehend freier Warenverkehr innerhalb der EU haben wir uns gewöhnt und verschwenden eventuell keinen Gedanken daran, dass es auch anders sein kann und zwar wenn man Produkte aus Ländern jenseits der EU-Grenzen mitbringen will. Wer z. B. so genusssüchtig ist und sich das in den USA häufig verwendete Trockenfleisch als Urlaubssouvenir ins Gepäck stopft, hat bei der Einreise nach Deutschland schon ein Problem mit dem Zoll, denn die Einfuhr von Fleisch und einigen anderen Lebensmitteln aus Ländern jenseits der EU-Grenzen ist verboten. Ein reichlich dummes Gesicht machen Reisende auch, wenn sie aus den USA einen Computer mitbringen und der deutsche Zoll bei der Einreise mindestens 130.- Euro kassieren will. Auch beim Einführen gefälschter Markenartikel kann es richtig Ärger geben.

In Sachen Souvenirs ist es also ratsam, sich vor einer Reise darüber zu informieren, was man mitbringen darf und was nicht. Das kann z. B. auf der Zoll-Infoseite geschehen oder mit diesem Artikel von Stiftung Warentest. Und nebenbei die ach so schreckliche EU mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Ich kenne noch jene steinzeitlichen Tage, wo man nach einem Urlaub in Spanien an zwei Grenzen Zoll zahlen musste wenn man irgendwelche Souvernirs dabei hatte. Da hielt sich die Freude an solchen Mitbringseln in engen Grenzen – so eng wie die Kleinstaaterei innerhalb Europas…

Urlaub machen in Deutschland: Ohne Kurtaxe geht es kaum

Ferien in Deutschland sind sicherlich ganz schön, können aber auch recht teuer werden. Das liegt nicht nur an den Kosten für Fahrt, Unterkunft und den lauschigen Strandkorb, sondern auch an Extrakosten wie beispielsweise die nicht gerade beliebte Kurtaxe. Sie wird in mehr als 350 Kur-, Erholungs- und Fremdenverkehrsgemeinden kassiert. Je nach Ort liegt die Kurtaxe pro Reisendem zwischen 0 und 3,50 Euro pro Tag. In Mecklenburg-Vorpommern zahlen Hundebesitzer zusätzlich für ihren Vierbeiner. Wer die Kurtaxe nicht zahlt, muss mit einer Geldbuße rechnen.

Teuer auf Nordseeinseln – kostenlos in der Lüneburger Heide

Die Höhe der Kurtaxe ist sehr unterschiedlich. So werden 182 Euro Kurtaxe fällig, wenn eine vierköpfige Familie mit Kindern ab 14 Jahren und Hund auf der Nordseeinsel Juist einen zweiwöchigen Strandurlaub verbringen will. Genau so hoch ist die Kurtaxe auf Borkum und Langeoog sowie im bayerischen Bad Kissingen und in Baden Baden. Auf der Nordseeinsel Sylt gibt’s übrigens keinen Einheitstarif, der für alle selbständigen Orte gilt. Dort wird pro Ort eine besondere Kurkarte benötigt.

Auf den Ostseeinseln wird’s etwas billiger. Allerdings sind dort teilweise große Preisunterschiede zwischen verschiedenen Orten auf der gleichen Insel zu verzeichnen. Macht z. B. eine Familie mit zwei Kindern über 16 Jahren 14 Tage Urlaub in Heringsdorf auf Usedom, zahlt sie 130 Euro Kurtaxe, im benachbarten Zinnowitz nur 52 Euro. Noch günstiger ist es in Plau am See in der Müritzregion, wo nur eine solche Familie nur 26 Euro hinlegen muss. Urlaub ohne Kurtaxe ist aber auch möglich u. a. beim Wandern in der Lüneburger Heide, wo das Städtchen Bispingen die Gäste nicht zur Kasse bittet.

Ganz ohne Gegenleistung ist die Kurtaxe natürlich nicht. Nach Zahlung derselben können die Gäste diverse Kurangebote nutzen, wie etwa kostenlose oder ermäßigte Eintritte in Museen oder Bäder. Das Zahlen der Kurtaxe berechtigt aber nur zur Nutzung der Kurangebote in dem Ort, für den man bezahlt hat. Bei Ausflügen in den Nachbarort oder auch einen anderen Strandabschnitt muss eine zusätzliche Tageskarte gelöst werden.

Uneinheitliche Regelungen für Menschen mit Behinderung

Uneinheitlich wie die Kurtaxe selbst ist auch die Regelung für Menschen mit Behinderung. Normalerweise ist die Begleitperson von der Kurtaxe befreit, wenn der behinderte Mensch im Ausweis das „B“ hat. Die behinderten Personen werden bei der Rabattierung der Kurtaxe sehr unterschiedlich behandelt, was sich übrigens von Jahr zu Jahr ändern kann. In Sachsen gilt offenbar die Regelung, dass ab einem Behindertengrad von 50 Prozent bis zu 50 Prozent Rabatt gewährt werden. In Garmisch Partenkirchen war bislang ab 80 Prozent der Behinderung keine Kurtaxe mehr fällig. In der Region Königssee gilt das bei einem Grad von 100 Prozent, ab 80 Prozent gibt’s 25 Prozent Ermäßigung. Die Begleitperson ist in beiden Fällen von der Kurtaxe befreit.

Auf Sylt widerrum scheinen die Gemeinden ab 80 Prozent der Behinderung nur 20 Prozent Rabatt zu gewähren. Allgemein empfiehlt es sich also vorab bei den Gemeinden nachzufragen, wie viel Rabatt bei welchem Grad der Behinderung drin ist.

Eine Untersuchung zum Thema Kurtaxe gibt’s übrigens auch in der Juli-Ausgabe von Finanztest oder auf test.de. Dafür wurden 111 Urlaubsorte unter die Lupe genommen.

Und überhaupt…

…ist die Kurtaxe nicht gerade eine neue Erfindung, sondern ein uralter Hut. Zum ersten Mal wurde sie in Baden-Baden erhoben und zwar bereits im Jahre 1507. Eine altehrwürdige Abgabe also und daher Zeit fürs Museum…

Fotowettbewerb der ITB Berlin: „Große Momente“ aus 50 Jahren Urlaub gesucht

Die ITB Berlin feiert gern „Große Momente“ und mit diesem Motto im nächsten Jahr ihr 50jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass sollen alle, die gern in die Ferne schweifen, ihre großen Momente in Form von tollen Urlaubsfotos aus den vergangenen 50 Jahren einzusenden. Dazu schreiben die Teilnehmer noch ein paar Zeilen, wo und wann das Foto entstanden ist und welches Erlebnis sie damit verbinden. Die schönsten, aufregendsten oder skurillsten Bilder werden veröffentlicht und mit attraktiven Preisen belohnt

Mitmachen lohnt sich! Wertvolle Reisepreise erwarten die Gewinner. Der Hauptpreis ist eine Reise für zwei Personen auf die Malediven. Einsendeschluss ist der 3. Januar 2016. Bis 10. Januar findet die Sichtung und Vorauswahl der besten Fotos durch eine Jury der ITB Berlin statt. Danach werden die ausgewählten Motive unter http://www.facebook.com/ITBBerlin ins Netz gestellt und das Publikum kann in einem öffentlichen Voting für das beste Foto abstimmen. Die Gewinner-Fotos werden vom 22. Februar bis 13. März 2016 im Rahmen der ITB Berlin Werbekampagne auf diversen Websites, in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram, in der Presse, auf Plakaten und digitalen Werbeflächen in Berlin und Brandenburg sowie auf der ITB Berlin veröffentlicht.

Die Fotos können entweder in digitaler Form per E-Mail an itb50@messe-berlin.de oder gedruckt an die Messe Berlin GmbH, ITB Team, Messedamm 22, 14055 Berlin eingereicht werden. Fotoabzüge sollten das Mindestformat 9×13 cm haben. Digitale Bilder müssen mindestens ein MB groß sein und als JPEG-Datei abgespeichert werden.

Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Interessierte mit diesem Link….

Barrierefreie Unterkünfte für den Urlaub in der Schweiz suchen und finden

Seit April 2015 können Menschen mit Behinderung, die in der Schweiz Urlaub machen wollen, über die Website der Stiftung Claire & George barrierefreie Ferienunterkünfte finden. Mit besseren Informationen zur Barrierefreiheit von Hotels unter www.claireundgeorge.ch will die Stiftung zusammen mit touristischen Partnern die Potenziale des barrierefreien Tourismus aufzeigen. Ziel ist die Berücksichtigung von Menschen mit Behinderungen im gesamten touristischen Angebot im Urlaubsland Schweiz

Aus diesem Grund stellt die Stiftung neben allgemeinen Informationen zum Hotel auch Informationen zur Barrierefreiheit zur Verfügung. Angaben werden zu öffentlichen Bereichen wie Zugängen, Lift und Behindertenparkplätzen gemacht. Auch die Zimmer und Badezimmer inklusive Toilette und Dusche werden auf ihre Barrierefreiheit überprüft. Nach einer Testphase sollen die Informationen im Herbst 2015 in die Hoteldatenbank von hotelleriesuisse aufgenommen und allen Leistungsträgern des Tourismus zur Verfügung gestellt werden.
Alle Informationen zu den Claire & George Hotels unter:
www.claireundgeorge.ch/de/hotels