Aktionstag für „Inklusion von Anfang“ an am 5. Mai

Inklusion von Anfang an“ ist das Motto des Aktionstages am 5. Mai, der von der „Aktion Mensch“ ausgerufen wird. Dabei geht es darum, dass Kinder früh lernen, mit Unterschieden umzugehen. Das macht sie stark und sozial kompetent für die Zukunft. So können sie die Welt zum Besseren verändern.

Niemand soll auf der Strecke bleiben

Gemeinsames, lebenslanges Lernen prägt nämlich das Sozialverhalten und ist gut für die Persönlichkeitsentwicklung. Wo Inklusion früh gelernt und gelebt wird, entstehen Barrieren im täglichen Umgang gar nicht erst. Niemand bleibt auf der Strecke, denn Kinder mit und ohne Förderbedarf profitieren gleichermaßen von Inklusion – und zwar schon im Kindergarten. Diese Erfahrungen wirken bis ins Erwachsenenalter und sorgen für bessere Ausbildungs- und Berufschancen.Bei den bundesweiten Aktionen zum 5. Mai möchte die Aktion Mensch deshalb Kinder, Jugendliche und ihre Eltern aber auch Menschen die in Schulen oder der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten, noch stärker einbinden als bisher. Gemeinsam sollen sie sensibilisiert und begeistert werden für das Thema Inklusion.

Die Aktionsmittel

Auch in diesem Jahr haben sich die Macher von Aktion Mensch wieder etwas Neues ausgedacht und stellen insgesamt gleich vier Aktionsmittelpakete bereit. So können alle, die mitmachen wollen, einfach wählen, was zu ihren jeweiligen Aktion am Besten passt. Die Aktionsmittel können hier bestellt werden, solange der Vorrat reicht. Und hier gibt’s weitere Infos zum Aktionstag…

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Lydias Welt: Infos und Tipps aus dem Leben einer blinden Bloggerin

Diesmal will ich einen Artikel posten, den ich für Retina Aktuell geschrieben habe und in dem ein besonders interessantes Blog vorgestellt wird. Dessen Titel ist „Lydias Welt“ und die Frau gleichen Namens beschreibt darin unter anderem den „Alltag einer blinden Mutter mit arabischem Hintergrund“. Auch Themen wie Inklusion und die sinnvolle Anwendung technischer Hilfsmittel werden behandelt… Weiterlesen

Neue Broschüre von PRO RETINA über Genetik und Vererbung von Netzhauterkrankungen

Genetik und Vererbung_PRO RETINA

Die Diagnose einer erblichen Netzhauterkrankung ist für Betroffene schwer verständlich, zumal es eine Vielzahl höchst unterschiedlicher Formen mit oft ähnlicher Symptomatik gibt. Doch wie kommt es zu diesen Erkrankungen, die immer das Sehen beeinträchtigen und auch zur Erblindung führen können? Und welche therapeutischen Ansätze stehen zur Verfügung? Auf diese und weitere Fragen will die neuen Broschüre der PRO RETINA einige Antworten geben…

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Drei Fantastische Langlaufgebiete – gut geeignet auch für Läufer mit Sehbehinderung

Doppelspur im Winterwald

Ski Langlauf ist ein Sport mit hohem Gesundheitspotential und kann auch betrieben und empfohlen werden, wenn die visuellen Möglichkeiten der eigenen Augen nicht gerade riesig sind. Stellt sich die Frage, wo auch diese Langläufer passende Skigebiete finden und wie sie dort hin kommen wenn sie unabhängig von autofahrenden Begleitpersonen reisen wollen…

Hier folgen drei Beispiele aus der durchaus umfangreichen Erfahrungskiste des Großstadtwanderers, empfehlenswert für alle Langlauf Fans, die gern in mittleren Lagen (zwischen 800 und 900 Metern) ihre Doppelspur ziehen wollen.
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Berlin: Ausstellung über blinde Tandemfahrer

Wie Blinde per Tandem radelnd die Welt erleben zeigt auf 28 Tafeln eine Ausstellung des Vereins „Tandem-Hilfen e.V.“, die am 4. Dezember 2017 im Rathaus Mitte von Berlin eröffnet wird. Bis zum Jahreswechsel sind dort Impressionen von Tandemtouren nach Paris und St. Petersburg, Sternfahrten nach Berlin und Marburg und viele Beispiele der sportlichen Begeisterung von Teams auf zwei Rädern zu sehen. Auch die Hilfsaktivitäten des Vereins werden vorgestellt. Die Ausstellung kann später in andere Orten ausgeliehen werden – ebenso wie eine zeitgleich vorgestellte Ausstellung mit Witzen und selbstironischen Geschichten von blinden über blinde Menschen unter dem Titel „Das hab` ich kommen seh´n“. Auskunft gibt Dr. Thomas Nicolai, Tel. (0 30) 2 08 17 20, E-Mail: thomasnicolai@gmx.de.

Augenuntersuchung mit dem Smartphone in Südindien

Die Einsatzmöglichkeiten des Smartphones sind sicherlich nicht unbegrenzt aber immerhin erstaunlich vielseitig. Neuerdings wird es auch bei Augenuntersuchungen als preiswerte Alternative zum Augenspiegel eingesetzt, wie der folgende augenmedizinische Reisebericht aus Südindien zeigt…

Augenuntersuchung mit umgerüstetem Smartphone c privat

Diabetische Retinopathie – in Südindien weit verbreitet

2.000 Aufnahmen der Netzhaut, 400 untersuchte Augen von 200 an Diabetes erkrankten Menschen in 13 Screening-Camps und bei etwa jedem Fünften eine neu diagnostizierte Retinopathie: Das ist die Bilanz des vierwöchigen Südindien Aufenthaltes des Augenarztes Dr. Maximilian Wintergerst von der Augenklinik des Bonner Universitätsklinikums. Weiterlesen