Frühlingsreise zum Neusiedler See

Ab März lädt die österreichische Region Neusiedler See zum „Wein im Frühling“. Da wärmt die Sonne mit ihren ersten kräftigen Strahlen schon das Land und natürlich auch die Leute. Zeit für die Winzer, mit genusssüchtigen Gästen einige erlesene Tropfen zu probieren. Doch nicht allein der Wein ist Grund für eine frühlingshafte Reise in das UNESCO Welterbe Neusiedler See…

Kirschblüte

Pannonische Köstlichkeiten

Da wären beispielsweise die frischen Köstlichkeiten der Pannonischen Tiefebene wie etwa Wurstspezialitäten vom Grauen Steppenrind oder Schinken vom Wasserbüffel. Dazu schmeckt hervorragend das knusprige, noch leicht warme Brot vom Bäcker um die Ecke und zum Abschluss die ersten Frühlingsfrüchte aus diesem größten Obst- und Gemüsegarten Österreichs. Und selbstverständlich – schließlich heißt es ja „Wein im Frühling“ – wird das Ganze ergänzt durch einige köstliche Tropfen, die von den Winzern übrigens gern in Dopplern (das sind Zwei-Liter-Pullen) zum Mitnehmen abgefüllt werden. Na, dann mal Prost…

Pannonische Natur

Okay, gut Essen und Trinken ist die eine Seite des Genusses – die andere offenbart sich beim Wandern in der Natur des Nationalparks. Hier sollte unbedingt mal die Lange Lacke – eines dieser salzhaltigen Naturphänomene – umrundet werden oder gar – am Besten per Drahtesel – der ganze Neusiedler See. Kräuterfans sollten an der Purbacher Heide mit ihrer für Mitteleuropa ungewöhnlichen Kräutervielfalt nicht vorbeigehen und Naturfreunde finden in den Leithaauen ihr ganz besonderes Paradies. Der Fluss selbst bietet Paddlern ein eher ruhiges und entspanntes Revier und da wir uns hier in der steppenähnlichen Pannonischen Tiefebene befinden, ist natürlich das Reiten wie einst die alten Hunnen und Magyaren ein mit Sicherheit spannendes Erlebnis.

Neusiedler See Card

Übrigens gibt’s für Alle, die während einer Reise nach Österreich mindestens eine Nacht in der Region bleiben, die Neusiedler See Card – gültig sogar grenzüberschreitend vom 17. März bis 29. Oktober dieses Jahres. Sie bietet über 50 Gratis- und 42 Bonusleistungen aus Sport, Freizeit, Kultur, Natur, Verkehr und Badespaß. Weitere Infos? Dann hier…

Foto: Kirschblüte
Copyright: NTG/steve.haider.com/Keller

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Vom Bahnhof Zoo zum Alex: Film über eine Busfahrt in Berlin

Das rbb Fernsehen zeigt am 7. März um 20:15 einen Film von Thomas Zimolong über eine Fahrt mit dem 100er Bus. Diese Linie gehört zumindest bei Berlinbesuchern zu den bekanntesten Strecken der Stadt. Die Fahrt geht vom Bahnhof Zoo zum Alexanderplatz. Das sind 8 Kilometer Fahrstrecke, 18 Haltestellen, Fahrzeit eine knappe halbe Stunde.

Seit 1990 verbindet der 100er die City West mit dem Zentrum Ost. Von den Neubauten rund um den Zoo geht es über das Botschaftsviertel, den Tiergarten, das Regierungsviertel, über die Prachtallee Unter den Linden bis hin zum Alexanderplatz. Entlang der Strecke liegen Sehenswürdigkeiten wie die Gedächtniskirche und der Berliner Dom, der Reichstag und das Schloss Bellevue, die Siegessäule und der Fernsehturm, das Brandenburger Tor und die Friedrichstraße.

Der Film begibt sich auf die Strecke und erzählt von den Menschen, die hier leben und arbeiten und ihren Erlebnissen entlang der Buslinie 100. Seit Anfang 2016 ist Katharina Stifel Pfarrerin in der Gedächtniskirche; im Tiergarten geht Ronny Krupp seit vielen Jahren mit seinen Greifvögeln auf die Jagd; Ulrich Deppendorf war mehr als ein Jahrzehnt der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios und ständiger „Gast“ im Reichstag; die Schauspielerin Ruth Reinecke spielt seit über dreißig Jahren am Gorki Theater.

weiter-blick-uber-berlinWer sich für die nächste Berlin-Reise von diesem Film zu einer Fahrt mit dem 100er inspirieren lässt, kann eine Sightseeingtour einmal quer durch die Innenstadt zum Preis einer Busfahrkarte genießen.

Grauer Star: Aktuelle Broschüre zum Thema „Katarakt und Netzhauterkrankungen“ erschienen

katarakt-broschure-kopieDer Graue Star, auch Katarakt genannt, gehört zu den häufigsten Augenerkrankungen insbesondere bei Menschen über 50. Eine Broschüre der Patientenvereinigung Pro Retina beschreibt ihn und die Möglichkeiten seiner Behandlung besonders bezogen auf Patieten, bei denen auch Netzhauterkrankungen vorliegen. Darüber hinaus ist die Broschüre wegen der Informationsdichte empfehlenswert für Alle, die sich für das Thema Grauer Star interessieren. 

Eintrübung der Linse

Beim Grauen Star oder Katarakt handelt es sich um eine Augenkrankheit, bei der sich die Linse eintrübt. Das kann in jedem Alter vorkommen und es gibt sogar angeborene Erkrankungen dieser Art. Aber insbesondere ab dem 50sten Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit für eine solche Eintrübung immens; im Alter zwischen 52 und 64 Jahren leiden 50% der Bevölkerung an dieser Erkrankung, zwischen 65 und 75 Jahren sind es sogar 90%.

Operativer Eingriff

Mithilfe einer heutzutage relativ unproblematischen Operation können 90% der Behandelten wieder eine Sehleistung von 50 bis 100% erreichen, sofern keine zusätzliche Augenerkrankung vorliegt. Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden und ist mittlerweile eine der weltweit am häufigsten durchgeführten Operationen. Alleine in Deutschland wird dieser Eingriff jährlich 700.000 bis 900.000 Mal vorgenommen.

Bei der Operation wird die getrübte Linse durch einen kleinen Schnitt in der Hornhaut (weniger als 3mm Länge) entfernt. Dafür gibt es verschiedene  Methoden, von denen allerdings nur eine (die Phakoemulsifikation) durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Nach Entfernung der Linse wird die Kunstlinse, welche nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten ausgewählt wird, eingesetzt. Eine medikamentöse Behandlung eines Grauen Stars ist aktuell noch nicht gefunden worden.

Aktualisierte Broschüre

Passend zum Thema hat die Patientenorganisation Pro Retina nun eine aktualisierte neue Auflage der Broschüre „Katarakt und Netzhauterkrankungen – Informationen zum Grauen Star bei vorgeschädigter Retina“ veröffentlicht. Sie informiert Betroffene und deren Angehörige sowie alle, die sich dafür interessieren darüber, wie die durch einen Katarakt eingetrübte Linse korrigiert werden kann. Sie ist also auch ein wertvolles Infomaterial für Menschen, die nur vom Grauen Star betroffen sind.

Natürlich wird in der Broschüre auf das Verhältnis eines Katarakts zu einer Retina-Schädigung, wie zum Beispiel Retinitis Pigmentosa (RP) oder Altersabhängiger Makula-Degeneration (AMD) eingegangen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Entfernung des Grauen Stars nicht zu einer absoluten Wiederherstellung des Sehvermögens führt, da nur der Defekt der Linse, nicht aber der Netzhaut selber behoben wird. Insgesamt zeigt die Broschüre auf, welche Chancen sich mit der Operation ergeben können und welche Details mit dem Augenarzt in einem intensiven Beratungsgespräch vor der Durchführung einer solchen Operation unbedingt geklärt werden müssen.

Notwendig geworden war die Aktualisierung wegen der erfreulicherweise immer weiter fortschreitenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und den Weiterentwicklungen für Katarakt-Operationen. Auch die Fortschritte der Kunstlinsen, die die beschädigte Linse bei einem Katarakt ersetzen, sowie detaillierte präoperative Untersuchungsmöglichkeiten, welche die Diagnostik der Krankheit verbessert haben, sind in der Neuauflage aufgenommen worden.

Die Broschüre gibt’s in der Geschäftsstelle der gemeinnützigen Patientenorganisation PRO RETINA kostenlos.

Zur PRO RETINA

Die PRO RETINA Deutschland e.V. – Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen – wurde 1977 von Betroffenen und deren Angehörigen als gemeinnütziger Verein gegründet, um sich selbst zu helfen. Es ist eine bundesweit tätige Organisation mit mehr als 50 Regionalgruppen und circa 6.000 Mitgliedern. Sie bietet Informationen und Beratung und versteht sich als Interessenvertretung der Patientinnen und Patienten in der Öffentlichkeit. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, engagiert sich PRO RETINA Deutschland e. V. auch in der Forschungsförderung. Wer sich für die Arbeit der Patientenorganisation interessiert, findet umfassende Infos auf der Seite der PRO RETINA.

Longboard-Feeling: Surfen auf dem Asphalt

Ich hab unter dem Titel „Longboard-feeling“ auf „iSpodBerlin“ einen Artikel gefunden, der mich zurückversetzt in die Siebzigerjahre. Seinerzeit gabs für das Fahren mit dem Skateboard auch den Begriff „City Surfin'“. Was der Autor in diesem Artikel beschreibt, kenne ich teilweise aus jener Zeit. Zwischenzeitlich hatte sich das Fahren mit dem Skateboard eher in Richtung Akrobatik entwickelt und nun kommt mit dem Longboard das Asphalt Surfing wieder in den Alltag. Erwäge ernsthaft, es mal wieder zu probieren…

InSideBerlin.

Hallo,

mein Name ist Timo Groener und dies ist leider mein letzer Beitrag auf dem Blog, da sich mein 3-wöchiges Praktikum dem Ende zuneigt und es bald wieder zur Schule geht. Dennoch wollte ich noch einen Beitrag verfassen und habe mich für das Longboard fahren entschieden, da ich es sehr interessant finde. Ich habe auch Youtube Videos zu den einzelnen Themen hinzugefügt, damit ihr euch leichter etwas darunter vorstellen könnt.

longboard-1058428_640Longboard fahren ist eine Alternative zum Skateboard fahren, das Brett ist länger(ca 90cm – 150cm) und breiter(ca. 20cm) als das gewöhnliche Board und hat auch einen größeren Achsenabstand. Die Rollen sind auch anders als man sie vom Skateboard her kennt, sie sind breiter und weicher um die Stöße besser abfedern zu können. Dadurch hat man auf dem Longboard einen besseren und sichereren Halt als auf dem Skateboard, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und unebenen Untergründen.

Während beim Skateboard fahren das Tricksen…

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Groninger Museum präsentiert Maarten Baas als Einzelausstellung

Verbrannte Klassiker und Möbel aus KneteSeit dem 18. Februar präsentiert das Groninger Museum die erste große Einzelausstellung des gefeierten niederländischen Designers Maarten Baas. Unter dem Titel „Hide & Seek, Maarten Baas“ werden viele jener Entwürfe gezeigt, mit denen Baas Weltruhm erlangte, darunter die Serien „Smoke“ und „Clay“. Aber auch mit aktuellen Entwürfen und Videopremieren kann das Museum auftrumpfen. Die Ausstellung ist bis 24. September zu sehen.

Kunst, Design oder Beides?

Baas‘ Arbeiten sind angesiedelt in den Weiten des Grenzgebietes zwischen Kunst und Design und werden vom Museum als „konzeptuell, humorvoll, rebellisch und theatralisch“ bezeichnen. Sein Studium schloss Maarten Baas (Jahrgang 1978) 2002 an der namhaften Design Academy in Eindhoven mit der Serie „Smoke“ ab. Dafür zündete er Designklassiker an und überzog sie mit transparentem Epoxidharz, wodurch sie wieder brauchbar wurden. „Clay“ ist eine von Hand mit synthetischer Modelliermasse verkleidete Möbelreihe. Das Mendini Restaurant im Groninger Museum wurde vollständig mit den Unikaten dieser „Clay“-Serie eingerichtet. Typisch für Baas ist auch das bemerkenswerte Projekt Real Time (2009): Eine Uhr, in der ein Mann im blauen Overall jede Minute malt und wieder wegwischt. Baas verbindet hier Theater, Kunst, Film und Design.

Neue Arbeiten

Hide & Seek, Maarten Baas“ zeigt auch aktuelle Arbeiten wie „Tree Trunk Chair“, „Carapace“ und „Close Parity“. Überdies gibt es eine Vorschau auf sein neuestes Projekt „May I have your attention, please?“, eine Kooperation zwischen Maarten Baas und Lensvelt für die Mailänder Designmesse im April 2017. Und erstmals zu sehen ist das acht Videos umfassende Hide & Seek.

Zum Groninger Museum

Das Groninger Museum ist das bedeutendste seiner Art im Norden der Niederlande. Es ist extrovertiert sowie farbenfroh und beherbergt eine vielseitige Sammlung mit Kunst, Design und Mode von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Für zahlreiche Kulturreisende sind nicht nur die verschiedenen Ausstellungen, sondern die im Pavillonstil gestalteten Museumsgebäude selbst ein Highlight. Sie wurden in den Neunzigerjahren nach Entwürfen errichtet, die u. a. vom italienischen Designer und Architekten Alessandro Mendini stammen und erstrecken sich von allen Seiten gut sichtbar auf einer Insel im Groninger Verbindungskanal. Mendini, der übrigens als Vater des postmodernen Design gilt, legte immer Wert auf Kooperationen. So arbeitete er auch bezüglich des Groninger Museums mit weiteren Architekten und Designern wie etwa Coop Himmelb(l)au zusammen.

Foto: Ventialotren: Groninger Museum / presseportal.de

Gute WLan Qualität im ICE – doch die AGB sind voller Haken

Wer beim Reisen mit dem Zug nicht nur auf der Schiene, sondern auch im Internet unterwegs sein will, kann im ICE inzwischen auch als Passagier 2. Klasse das WLan der Bahn nutzen. Das funktioniert überwiegend gut, weist aber erhebliche Schwankungen auf. Eine Sammlung zahlreicher Haken sind jedoch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, wie Stiftung Warentest berichtet.

Im Schnitt surfen Bahn-Reisende im ICE mit 1000 Kilobit pro Sekunde, das entspricht nahezu dreifacher UMTS-Geschwindigkeit. Allerdings schwankt das Surftempo teilweise erheblich: So stehen beispielsweise auf der Strecke zwischen Berlin und Frankfurt am Main Datenraten von bis zu rund 2,5 Megabit pro Sekunde zur Verfügung, im Extremfall kann es jedoch auch passieren, dass gar keine Verbindung zum Internet zustande kommt. Außerdem muss darauf hingewiesen werden, dass in der 2. Klasse nach Überschreiten von 200 Megabyte Datenvolumen die Geschwindigkeit gedrosselt wird und zwar auf 600 Kilobit pro Sekunde. Reicht aber immer noch und ist auf jeden Fall mehr, als Mobilfunkanbieter ihren Kunden im Falle der Drosselung noch gewähren.

Alles gut und schön – bis auf die AGB. Entgegen den Werbeversprechen der Bahn, in allen ICE Zügen kostenloses Wlan zur verfügung zu stellen, wird hier jedoch nur von „ausgewählten Zügen“ gesprochen. Das Gratis-Versprechen wird ebenfalls relativiert, mit dem kleingedruckten Passus, dass Icomera – das verantwortliche Telekommunikationsunternehmen – sich vorbehält, in der 2. Klasse Gebühren zu erheben.

Beruhigenderweise ist das in der Praxis bisher zwar noch nicht passiert, aber es wäre eine kluge Idee von der Deutschen Bahn dafür zu sorgen, dass die AGB dem Werbeversprechen angepasst werden.

Den ausführlichen Bericht der Stiftung Warentest gibt es hier…

Nordsee Feeling statt Karneval-Kater?

Für manche Menschen ist die heiße Endphase des Karnevals der Höhepunkt des Lebens. Andere schalten, wenn der Konfetti-Regen droht, in den Fluchtmodus. Sehnsuchtsziel zahlreicher Karnevalsflüchtlinge scheint u. a. die ostfriesische Nordseeküste zu sein. Für diese Leute wurde im Nordseeheilbad Norden-Norddeich ein Pappnasen-freies Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt.

Naturerlebnis

Bereits zum vierten Mal bietet der ostfriesische Küstenort damit eine originelle Alternative zu organisiertem Massenfrohsinn mit anschließendem Mega Kater. Stattdessen „steht für unsere Gäste in dieser besonderen Zeit das Naturerlebnis in Ostfrieslands rauer Winterlandschaft an erster Stelle“ meint Norddeichs Tourismus-Chef Armin Korok. Diese Besucher wollen „Durchatmen im vitalisierenden Reizklima, am Meeresstrand spazieren gehen, das Auge ins weite Land schweifen lassen und auch den Ohren eine Auszeit gönnen“.

Kulturelles

Dennoch: ganz ohne kulturelle Angebote soll der Ausflug an die Küste für die meisten Karnevalsmuffel dann doch nicht vorübergehen. „Nach einem langen Deichspaziergang in die ganz eigene ostfriesische Kultur abtauchen – das ist schließlich auch zu Karneval ein wichtiges Urlaubsmotiv unserer Gäste“, so der Reisefachmann. Zu diesem Programmteil, der das Naturerlebnis ergänzen soll, gehört beispielsweise das Erlernen des Netzeknüfpens unter Anleitung aktiver friesischer Fischer. Des weiteren erzählen und übersetzen regionale Autoren spannende und unterhaltsame Geschichten „up Platt“. Wer mag, kann sich auch unter Leitung ortskundiger Guides „immer der Nase nach“ auf die Spur der berühmten ostfriesischen Teemischungen begeben.

Flotte Kugel und Ostfriesenkrimi

Zur „Rauszeit“ gerät die Auszeit von Kamelle und Co. dagegen spätestens dann, wenn leidenschaftliche Boßler aus dem Norderland Urlauber auf eine flotte Kugel einladen oder Wattführer und Nationalpark-Ranger in die geheimnisvolle Welt des Weltnaturerbes Wattenmeer entführen. Und da zur dunklen Jahreszeit in Ostfriesland längst auch ein guter Ostfriesenkrimi dazugehört wie der berühmte Kandis zum Tee, dreht sich in der Krimihochburg Norden auch an Karneval eine ganze Reihe von Veranstaltungen rund um den kleinen Nervenkitzel zwischen Deich und Düne.

Was ist Boßeln?

Boßeln ist ein friesischer Volkssport der mit Kugeln ausgeübt wird. Mit Kegeln, Bowling oder Boule hat Boßeln jedoch nur geringe Ähnlichkeit. Inzwischen hat sich Boßeln längst zu einem internationalen Leistungssport entwickelt. Weiteres dazu ist hier zu finden…