Langlauf mit gastronomischen Zutaten im Osterzgebirge

Auch Langläufer bekommen unterwegs bisweilen Hunger und Durst und daher ist es immer zu begrüßen, wenn am Rande der Loipen gastronomische Betriebe genügend Speis und Trank bereit halten. Das grenzüberschreitende Langlaufparadies im Osterzgebirge ist sowohl in dieser Hinsicht wie auch mit Loipen ganz gut versorgt.

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Selbstverständlich ist der berühmte Einkehrschwung gleich nach Ankunft in Altenberg möglich. Doch echte Langlauffans wollen zunächst mal ein paar Kilometer über die weiße Pracht gleiten, die sich aktuell besonders märchenhaft zeigt…

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Wer in diesem Zauberwald Richtung Georgenfelder Hochmoor unterwegs ist, kann glatt das Knurren des Magens überhören…

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lugsteinbaudeDoch dann taucht das Hinweisschild zur Lugsteinbaude auf, die eingebettet in die Schneelandschaft zwischen 11:00 und 16:00 Uhr hungrige Langläufer mit Köstlichem aus Küche und Keller versorgt…

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Manche aber kehren noch nicht ein – vielleicht weil die Baude wieder mal zu voll ist oder weil die lockende Weite der Winterlandschaft sie noch nicht los lassen will…

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Die Loipe geht weiter bis auf die tschechische Seite. Doch von der Grenze ist heutzutage glücklicherweise nichts mehr zu bemerken. Langläufer können also ungebremst ihre endlose Doppelspur ziehen…

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restaurant-krusnohorskHier gibt’s mitten in dieser Welt aus Himmel und Schnee im Restaurant Krusnohorsky auch was Leckeres für den knurrenden Magen. Nein, keine böhmischen Knödel, sonder panierte Hähnchenbrust mit Backkartoffel. Und dazu auch im Winter ein schönes Bierchen…

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Ohne knurrenden Magen und ein klein bisschen träge geht’s wieder auf die Doppelspur und zurück Richtung Altenberg…

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…wo schließlich noch die Abfahrt über die Versöhnungsloipe wartet.

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Anschließend geht’s noch mal hoch zum Restaurant Altes Raupennest, weil der Magen schon wieder anfängt zu knurren…

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Bever Lodge im Engadiner Hochtal – hölzernes Hotel für Outdoor Fans

Heute (13. Dezember) hat im Engadiner Hochtal, genauer gesagt im dem idyllisch gelegenen Dorf Bever (Graubünden) das erste Schweizer Modulhotel eröffnet, das ganz aus Holz besteht. Die Zimmer formen zusammengefügt ein modernes und funktionales Indoor-Ambiente, von dem sich Outdoor-Fans, die nicht unbedingt unterm Himmelszelt übernachten wollen, wahrscheinlich besonders stark angezogen fühlen.

Da der hölzerne Laden namens Bever Lodge pünktlich zur Wintersaison eröffnet wurde, könnte er aktuell zunächst mal zum Aufenthaltsort für Skifahrer werden. Immerhin liegt der Einstieg in ein 200 Kilometer langes Loipennetz direkt vor der Tür und der Langlauf-Coach und Gastgeber Marco Zeller höchstselbst hat jede Menge Routentipps auf Lager. Wer stattdessen Abfahrten zwischen gemächlich und rasant bevorzugt, findet in der Gegend auch ein entsprechendes Pistennetz von etwa 350 Kilometern Gesamtlänge vor.

Zum Präparieren und Pflegen der schnellen Bretter besitzt des Haus eine eigene Werkstatt und Wachsstation. Die Nutzung ist im Übernachtungspreis enthalten. Dieser beträgt 160.00 bis 270.00 Euro für zwei Personen im Doppelzimmer, was bezogen auf das Preisniveau in der Schweiz gar nicht mal so teuer ist. Frühstücksbuffet gibt’s dafür zum Glück auch und der Besuch des Fit- und Wellnessbereichs ist ebenfalls inklusive. Damit die Gäste auch im Engadiner Hochtal nicht von der großen weiten Welt abgeschnitten sind, bietet die Bever Lodge im ganzen Haus freies WLAN an. Aber das gibt es in der Schweiz neuerdings auch auf den meisten Skipisten. Weitere Informationen gibt’s unter: www.beverlodge.ch

Übrigens: Es liegt aktuell wirlich Schnee in der Gegend. Allerdings auch nicht so viel, wie man es aus früheren Zeiten kennt..