Antisemitismus 2021 im Westin Hotel in Leipzig

Es gibt Momente, da hab ich tatsächlich die Schnauze voll. Ja ich weiß, das ist normalerweise nicht meine Art des Sprechens. Manchmal aber geht es nicht anders. Aber warum?

Nun, es geht um einen antisemitischen Vorfall, der gestern Abend in Leipzig passierte und von dem ihr möglicherweise auch schon gehört habt. Betroffen davon war der Münchner Musiker Gil Ofarim.

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Chaos? Nein, endlich mal wieder Winter – andeutungsweise

Es ist schon erstaunlich: Kaum liegt ein bisschen Schnee auf den Straßen, wird all überall das Chaos ausgerufen als wäre die nächste Eiszeit im Anmarsch. Nun ja, in Zeiten des Klimawandels ist Schnee im Winter zur Seltenheit geworden und Kinder, die vor zehn Jahren das Licht der Welt erblickten, haben die weiße Pracht wahrscheinlich noch nie gesehen. Für einen wie mich hingegen – Jahrgang ’49 – ist das, was da grade passiert, nur ein zaghaftes Winterchen. Da hat unsereins in Sachen Winter was ganz anderes erlebt und auch Spaß daran gehabt…

Berlin: Winterlicher Tiergarten

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Journalist: Fast mein Traumberuf

Gelegentlich werde ich gefragt, warum ich vor ewig langer Zeit ausgerechnet in die schreibende Zunft eingestiegen war – vor allem mit Sehbehinderung. Nun, Feinmechaniker wäre damit noch schwieriger gewesen und als Zahnarzt hätte ich rein sehtechnisch bestimmt immer die falschen Zähne erwischt. Außerdem war ich schon in der Buddelkiste ein Geschichtenerzähler und mit acht Jahren sah ich mein erstes Buch bereits auf den Tischen der entsprechenden Läden liegen. Dauerte dann aber doch noch ein paar Jahre, bis dieses Ereignis eintrat…

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Es ist passiert – COVID 19 in der Familie

COVID 19 ist da – eine Binsenweisheit, die allerdings von den Aluhut Trägern und ähnlichen Leuten bestritten wird. Auch evangelikale Christen gehören teilweise dazu. Eine Fundamentalistin aus diesem in der Oberlausitz und im Erzgebirge aktiven Kreis beschimpfte mich gerade als Sünder, weil ich eine Maske trug. Außerdem stellte sie mir die Frage, ob mir persönlich ein Betroffener bekannt sei. Leider musste ich diese Frage mit ja beantworten, worauf hin die Frau sich grummelnd abwandte und davon ging…

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Christi Geburt ein paar Jahre früher

Am Abend des 21. Dezember wird es am westlichen Horizont ein spektakuläres astronomisches Rendezvous zwischen Saturn und Jupiter geben. Irdische Beobachter könnten den Eindruck bekommen, dass es gleich zu einem Crash der Riesenplaneten kommt. Dieses seltene Himmelsereignis führt uns geradewegs in die Zeit der Geburt eines gewissen Jeschua zurück, der uns Heutigen durch die lateinische Überlieferung als Jesus bekannt ist.

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Freitag der 13 – wo bleibt das Unglück

Es ist wieder mal Freitag, der 13., was jedes Jahr vorkommt, hin und wieder sogar drei Mal. Schreckliche Sache das – weil doch die 13 eine Unglückszahl ist. Oh wei oh wei…

Ein guter Tag

Nun gehöre ich zu jenen Leuten, die nicht an irgendwelche komischen Unglückszeichen glauben. Ich glaube wahrscheinlich gar nix außer es lässt sich wissenschaftlich beweisen Außerdem hab ich mit der 13 sogar gute Erfahrungen gemacht.

Die erste gute Erfahrung war meine Geburt, die in einem Haus mit der Nummer 13 stattfand. Des weiteren gab es in diesem Haus meiner Mutter 13 Treppenstufen, die ich seinerzeit nie runter gefallen bin, obwohl ich ansonsten schon als Kind spektakuläre Abstürze präsentiert hatte. Außerdem war mein 13. Lebensjahr recht erfolgreich. Ich konnte zum ersten Mal einige kleine Geschichten veröffentlichen und auch meine ersten erfreulichen Auftritte als Gitarrist spielten sich in jenem Jahr ab. Und da ich heute einen unerwarteten Auftrag bekommen hab, der mich ein Stück weit durch den Corona Engpass schleusen wird, kann ich selbst einem Freitag mit der Nummer 13 nicht unglückliches abgewinnen. Okay, es wird im Laufe meines 71 Jahre währenden Lebens sicher auch solche Freitage gegeben haben, die nicht so gut gelaufen sind. Allerdings fällt mir dazu nichts konkretes ein.

Der 14. Gast

Nun bin ich ja ein geschichtlich interessierter Mensch und da schweift mein Blick zurück ins 19. Jahrhundert. Damals hatten die Leute aus den sogenannten besseren Kreisen fürchterlich Schiß davor, dass bei einem geselligen Treffen 13 Personen anwesend waren. Sie glaubten ernsthaft, dass aufgrund der Unglückszahl einer der Anwesenden im laufenden Jahr sterben würde. Diese Angst brachte sogar einen Beruf hervor – nämlich den professionellen 14. Gast. Der musst immer bereit stehen um durch sein Hinzukommen von einer 13er Runde das Unglück abzuwenden.

Nun gab es seinerzeit auch Leute, die solchen Aberglauben auf ihre Weise aufs Korn nahmen. Einige davon gründeten am 13. Januar des Jahres 1882 in New York den „Thirteen Club“. Zu dem Treffen waren nur 13 Personen zugelassen und kein 14. Berufsgast ward dazu geladen. Nach der reinen Lehre des Aberglaubens hätte also einer der 13 Anwesenden seinem baldigen Ende entgegensehen müssen. Doch beim Treffen im nächsten Jahr waren noch alle am Leben. Eine schlechte Nachricht nur für jeden, der sich als 14. Berufsgast die Brötchen verdienen musste. Somit könnte allein für diese Zunft der 13. als Unglückstag in die Geschichte eingehen.

Und überhaupt…

…mag es ja sein, dass Lästermäulern wie mir entgegen gehalten wird, dass wir doch in einer Unglücksphase genannt Corona Pandemie leben. Da sie aber meiner Meinung nach nicht nur am heutigen Freitag den 13. stattfindet, sondern schon mindestens seit Beginn des Jahres wütet, kann sie nicht mit der Zahl 13 in Verbindung gebracht werden. Es sei denn, irgendein spitzfindiger Verschwörungsfan findet heraus, dass das erste Auftauchen des Corona Virus an irgendeinem 13. passiert ist.

Corona und die Wunderheiler

sonnenfinsternis mit corona - KopieDas Corona Virus hat die reiselustige Community bekanntlich ein bisschen ausgebremst. Allmählich soll es zwar wieder losgehen mit dem Aufbruch in die nicht ganz so weite Ferne, doch Schutzmaßnahmen vor dem fiesen Infekt sollten nicht unbeachtet bleiben. Wie wärs z. B. mit Wundermitteln? Doch ehe wir uns mit ihnen etwas ausführlicher befassen, riskieren wir einen kurzen Blick auf die Corona Varianten, zu denen übrigens auch ein Ortsteil von New York und ein Hotel in Frankfurt am Main gehören…

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Werbung: Geld anlegen und sparen über das Internetportal Iban Wallet

Werbung ist in den Beiträgen dieses Blogs nicht ständig enthalten. Wenn es vorkommt, dann nur in Bezug auf Angebote, die wir selber interessant finden. In diesem Fall geht es um das Anlageportal Iban Wallet, das auch Kleingeldbesitzern wie uns die Möglichkeit eröffnet, für den Spargroschen etwas mehr Zinsen zu bekommen als mit dem guten alten Sparbuch.

Sparbuch war einmal

Interessant finden wir solche Angebote wie sie Iban Wallet unterbreitet schon deswegen, weil mit unseren guten alten Sparbüchern aktuell leider wirklich nichts mehr anzufangen ist. Da gibt es nur noch Zinsen im Null-Komma-Null Bereich. (Echt Leute, die Postbank bietet aktuell 0,05 Prozent). Da ist selbst die geringe Inflationsrate höher. Trotzdem haben wir sie noch – quasi als Erinnerung an jene idyllischen Zeiten, als sie unglaubliche zwei oder gar drei Prozent Zinsen pro Jahr brachten. Da konnte man sich dann Schritt für Schritt einen Notgroschen oder im Laufe von Jahrzehnten gar ein kleines Vermögen aufbauen.Viele von euch werden über ähnliche Erinnerungen verfügen. Weiterlesen

In eigener Sache: Mein Technikblog

Es ist an der Zeit, dass ich mich wieder mit eigenem Blog dem Thema Technik zuwende. Seit dem Ende von Blog.de hab ich dieses Segment fast ausschließlich für andere Auftraggeber bearbeitet. Allerdings rutschte ab und zu ein aus meiner Sicht spannender Technik-Artikel in meine „schöne ecke“, obwohl der blog hauptsächlich dem Thema „Reisen und Mobilität“ gewidmet sein soll. Okay, im Zusammenhang mit Mobilität gibt es ja die Brücke zum Bereich der Technik.

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