Never Ending Reiserausch – auf den Spuren des Großstadtwanderers und der geheimnisvollen Besucherin

Cover ReiserauschEs gibt ein Ereignis das mich dazu veranlasst, hier mal ganz ohne Schnörkel und Umschweife etwas in „eigener Sache“ zu schreiben. Dieses Ereignis ist die am 10. Februar vollzogene Veröffentlichung meines ebooks „Never Ending Reiserausch“.

Darin versammelt sind einige kleine und chaotische Geschichtchen aus dem Reiseleben des Großstadtwanderers und der geheimnisvollen Besucherin, die ihr teilweise auch auf diesem Blog vorgefunden habt. Allerdings sind die Reisestories im Buch etwas ausführlicher und enden (fast) immer in der Gastronomie.  Das betrifft beispielsweise die Story „Big Siter is watching you“. Übrigens ist nicht davon auszugehen, dass der Stil der Stories sich in den Gleisen des tierischen Ernstes bewegt – mit selbigem hat der Großstadtwanderer bekanntlich sehr wenig am Hut bzw. an der Mütze, die er fast immer auf dem Kopf hat. Genau genommen gibt’s den Großstadtwanderer ohne Mütze gar nicht – die ist wahrscheinlich festgewachsen im Laufe der Jahrzehnte eines intensiven Reiselebens, das unterwegs solche Reisegeschichten hervor gebracht hat.

Okay liebe Leute, wie jeden Autor wird es natürlich auch mich unheimlich freuen, wenn „Never Ending Reiserausch“ bei euch ein gewisses Interesse wecken kann und ihr es weiter empfehlen oder gar kaufen möchtet. Kostet nur 2.99 Euro und ist in allen einschlägigen Online Shops zu bekommen – also nicht nur bei Amazon, sondern für die Tolino User beispielsweise auch bei Thalia und Weltbild. Auch die Apple Fans werden bei ibooks selbstverständlich fündig.

Hier noch ein Link zu neobooks, wo „Never Ending Reiserausch“ erschienen ist. Dort gibt’s eine Leseprobe und in der linken Sidebar alle Shops, in denen das ebook gibt. Ein bisschen Feedback wäre auch sehr schön – sowohl hier auf dem Blog wie auf den Seiten der Shops….

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Lichtenberg – nicht nur in Berlin sondern auch in Hannover

Lichtenbergplatz in Hannover Linden - KopieLichtenberg liegt in Berlin. Ja schon, aber nicht nur, erklärt der viel gereiste Großstadtwanderer der geheimnisvollen Besucherin. Gelichtete Anhöhen im tiefen Wald, darauf ginge der Name zurück, seien all überall anzutreffen – beispielsweise im Erzgebirge oder im Frankenländle. Ein bisschen Lichtenberg gäbe es sogar in Hannover… Weiterlesen

ITB: Hindernisparcours und eine spezielle Präsentation für blinde und sehbehinderte Menschen

Die Wege auf der ITB sind nicht wirklich barrierefrei bezogen auf blinde und sehbehinderte Menschen. Diese wurden jedoch von der Reisebranche längst als Zielgruppe entdeckt wie sich bei einem vom ABSV organisierten Treffen auf der Messe zeigt… Weiterlesen

Quartier des Bains in Genf: Kunst wo einst Maschinen ratterten

Quartier des BainsWo einst in Fabriken Präzisionsmaschinen hergestellt wurden, wird heute Kunst produziert und präsentiert. Inzwischen ist das Quartier des Bains in Genf ein künstlerischer Hotspot geworden…

 

Galerien in ehemaligen Fabriken

Als der Galerist Pierre-Henri Jaccaud 1994 in das einstige Genfer Arbeiterviertel Quartier des Bains kam gab es hier künstlerisch betrachtet so gut wie nichts. Inzwischen hat sich hier eines der innovativsten Kunstviertel Europas entwickelt. Hier finden Reisende und Besucher in Sachen Kunst und Kultur mit dem MAMCO nicht nur das größte Museum für zeitgenössische Kunst in der Schweiz, sondern auch zahlreiche Galerien wie beispielsweise Jaccauds Skopia.

Das Quartier des Bains liegt im Süden Genfs und beherbergte früher Garagen, Uhrenateliers und Fabriken für Präzisionsmechanik. In den Neunzigerjahren mieteten sich in den stillgelegten Werkstätten junge Galeristen und Künstler ein. Neben Pierre-Henri Jaccaud auch Marc Blondeau, der ehemalige Chef von Sotheby’s France. Er verlegte sogar sein Hauptquartier von Paris ins Quartier des Bains und baute in einer einstigen Fabrik eine avantgardistische Galerie, wie man sie sonst nur im New Yorker Szenequartier Chelsea findet.

Nuit des Bains

Um die Jahrtausendwende kam zeitgenössische Kunst in Mode, immer mehr Leute entdeckten das Quartier des Bains. Pierre-Henri Jaccaud organisierte mit zwei weiteren Galeristen – Pierre Huber und Edward Mitterrand – eine gemeinsame Vernissage: Die Idee für die „Nuit des Bains“ war geboren. Heute zieht die „Bädernacht“ tausende von jungen Leuten an, die durch die Galerien und Museen streifen und danach einen Cocktail in einer der coolen Bars der Rue de l’Ecole-de-Médecine trinken.

Auch das MAMCO, das Musée d’art moderne et contemporain, öffnet regelmäßig abends seine Türen: An den „Nocturnen“ erklären Guides den Kunstinteressierten die Werke. Kurz: das Quartier des Bains ist auferstanden! Und wie: 2015 erfuhr die „New York Times“ von der Renaissance des einstigen Arbeiterviertels und ehrte es in einer großen Reportage. Das Quartier des Bains, befand der Journalist, sei das „little SoHo von Genf“. Pierre-Henri Jaccaud ist zufrieden: „Das Quartier des Bains ist eine Erfolgsgeschichte!“

Foto:Unterwegs im Künstlerviertel Quartier des Bains, Schweiz Tourismus / Lauschsich

 

 

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Vom Bahnhof Zoo zum Alex: Film über eine Busfahrt in Berlin

Das rbb Fernsehen zeigt am 7. März um 20:15 einen Film von Thomas Zimolong über eine Fahrt mit dem 100er Bus. Diese Linie gehört zumindest bei Berlinbesuchern zu den bekanntesten Strecken der Stadt. Die Fahrt geht vom Bahnhof Zoo zum Alexanderplatz. Das sind 8 Kilometer Fahrstrecke, 18 Haltestellen, Fahrzeit eine knappe halbe Stunde.

Seit 1990 verbindet der 100er die City West mit dem Zentrum Ost. Von den Neubauten rund um den Zoo geht es über das Botschaftsviertel, den Tiergarten, das Regierungsviertel, über die Prachtallee Unter den Linden bis hin zum Alexanderplatz. Entlang der Strecke liegen Sehenswürdigkeiten wie die Gedächtniskirche und der Berliner Dom, der Reichstag und das Schloss Bellevue, die Siegessäule und der Fernsehturm, das Brandenburger Tor und die Friedrichstraße.

Der Film begibt sich auf die Strecke und erzählt von den Menschen, die hier leben und arbeiten und ihren Erlebnissen entlang der Buslinie 100. Seit Anfang 2016 ist Katharina Stifel Pfarrerin in der Gedächtniskirche; im Tiergarten geht Ronny Krupp seit vielen Jahren mit seinen Greifvögeln auf die Jagd; Ulrich Deppendorf war mehr als ein Jahrzehnt der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios und ständiger „Gast“ im Reichstag; die Schauspielerin Ruth Reinecke spielt seit über dreißig Jahren am Gorki Theater.

weiter-blick-uber-berlinWer sich für die nächste Berlin-Reise von diesem Film zu einer Fahrt mit dem 100er inspirieren lässt, kann eine Sightseeingtour einmal quer durch die Innenstadt zum Preis einer Busfahrkarte genießen.

Städtereise nach Tel Aviv mit Virtual Reality Brille

20170202022Wer eine Städtereise nach Tel Aviv plant, kann für die Vorbereitung einen Reiseführer in Buchform benutzen oder den „Time Out Tel Aviv City Guide“. Dieser öffnet die Türen der Stadt dank virtueller Realität. Seit Ende Januar kann der interaktive Reiseführer über die App von Inception VR verwendet werden. Weitere Städte sollen folgen.

360-Grad-Videos der Hotspots

Nach dem Betreten der VR-Umgebung sieht der User mit Hilfe der VR Brille auf einem Stadtplan Markierungen für Sehenswürdigkeiten und sonstige Hotspots von Tel Aviv. Werden diese Markierungen ausgewählt, wird ein 360-Grad-Video von der Location gezeigt, so dass man jeden Winkel vorab schon erkunden kann. Geschichtsträchtige Orte der Stadt werden genauso ins Programm aufgenommen wie Restaurants, Strände und Nachtclubs. Die App gibt’s für Oculus Rift, Samsung Gear, Android, iOS und Daydream. Und hier gibt’s noch ein paar Videoschnipsel…

Foto: Tel Aviv: Die Stadt wird virtuell erkundet (Foto: pixelio.de/I. Friedrich)