Brandenburger Orgelmonat 2017: Kulturradio vom rbb lädt zu fünf Konzerten ein

Orgelherbst c peter bachsteinWer gern großartige Orgelmusik hören möchte, sollte im Oktober nach Brandenburg reisen um die Konzerte des Brandenburger Orgelmonats zu genießen zu dem das Kulturradio vom rbb einlädt. Renommierte Organisten bringen die vielfältige Brandenburger Orgellandschaft zum Klingen, die sich zwischen der spätromantischen Sauer-Orgel und dem zeitgenössischen Nußbücker-Instrument entfaltet. Orgelkonzerte werden in Stahnsdorf, Treuenbrietzen, Rheinsberg, Vetschau und Bad Belzig stattfinden. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei… Weiterlesen

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Musik, Ballett und Installation zum Reformationsjubiläum in Leipzig

Leipzig segelt auch im zweiten Halbjahr voll im Wind des Reformationsjubiläums. Dazu wird auf dem Marktplatz eine 42 Meter lange, von 95 Stühlen umrahmte Tafel als Analogie zu den 95 Thesen aufgebaut und zum ersten Mal das Gesamtwerk des Renaissance Kompnisten Josquin des Préz an verschiedenen Orten der alten Drucker- und Messestadt aufgeführt. Weiterlesen

Kammermusik, Kulturfenster und Design im Schweizer Bergdorf Vals

Sommer-Veranstaltungen in ValsKleiner Kulturtipp für Schweiz-Urlauber: Vals im Kanton Graubünden präsentiert in diesem Sommer gleich drei Mal Kultur vom Feisten. Zunächst gibt im Valser Musiksommer zwischen dem 30. Juli und 4. August ein vierköpfiges Kammermusik-Ensemble den Ton an und am 19. August eröffnet das Valser Kulturfenster sein dreiwöchiges Programm. Während des ganzen Fest- und Kulturprogramms gastiert die AGI-Ausstellung „COEXISTENCE“ im Bergdorf Vals. Weiterlesen

Oper mit Audiobeschreibung oder: Hören was auf der Bühne zu sehen ist

Oper ist was zum Hören denn da wird gesungen und Musik gibt es auch. Also eine ideale Kunstform besonders für blinde und sehbehinderte Kulturfans?

Musik ist nur die halbe Oper

Gewiss – doch der Klang von Instrumenten und Stimmen ist im besten Sinne großartige Musik aber trotzdem nur die Hälfte dessen, was ohne Kulissen und Handlungsabläufen in Bildern kein vollkommenes Musiktheater wäre. So ist es beispielsweise nicht unerheblich, ob Mozarts Zauberflöte visuell in den Farben und Formen der historisierenden Tradition oder in der reduktiven Bildersprache moderner Inszenierungen serviert wird. Diese Ebene würde Kulturfans mit Seheinschränkungen verborgen bleiben oder nur abgespeckt zur Verfügung stehen, gebe es da nicht seit einigen Jahren ab und zu spezielle Angebote als Hör.Oper, was nicht einfach Opern Hören bezogen auf die Musik bedeutet. Weiterlesen

Ausstellung zur Orgellandschaft an der Unterelbe

Wer Orgeln mag, sollte seinen Kultururlaub vielleicht mal in Norddeutschland verbringen. Dort, wo Fluss und Meer sich treffen, befindet sich die älteste Orgellandschaft der Welt. Sie und die zahlreichen Instrumente in dieser Gegend sind Thema einer Ausstellung, die im Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe vom 4. April bis 28. Mai gezeigt wird.

Die Maritime Landschaft Unterelbe ist reich an Pilgerstätten für Orgelfreunde. Selbst kleinere Ortschaften sind durch ihre wohlklingenden und traditionsreichen Instrumente zu großer Bekanntheit gekommen. Die Ausstellung im Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe in Grünendeich beleuchtet die Hintergründe dieses baulichen und klanglichen Reichtums. In vier Modulen befasst sie sich mit den Entstehungsbedingungen dieser klingenden Landschaft, den Instrumenten selbst, dem Zusammenhang zwischen Theologie und Musik sowie mit den Organisten, die die akustischen Qualitäten der Instrumente zur Geltung brachten.

Ramponiertes Gehör reparieren mit Hilfe einer App

Wer gerne und oft sehr laute Musik hört, kann durchaus bleibende Gehörschäden davon tragen. Doch bleibt ganz entspannt ihr Heavy Metall- und Symphoniefans – im digitalen Zeitalter gibt es bekanntlich für alles eine App – also auch zur Reparatur des zerschossenen Gehörs. Sie nennt sich „TSC Music“.. und wurde von Earlogic entwickelt

Gehör auf geringsten hörbaren Level stimulieren

Der Name der App ist abgeleitet von der Methode „Threshold Sound Conditioning“, bei der Musikliebhaber die Wahrnehmung von Tönen nahe der eigenen Hörschwelle erneut erlernen. Sie bietet dafür fünf wichtige Frequenzbereiche an, um das Gehör zu testen. Wie Ji Hoon Won aus dem Entwicklerteam gegenüber „Digital Trends“ erklärte, findet die App die schlechteste Hörfrequenz des jeweiligen Nutzers und produziert anschließend darauf angepasste Tonsignale, um das Gehör auf dem geringsten hörbaren Level zu stimulieren“, Die eigene Hörkapazität soll nach rund einem Monat bereits besser werden, wenn jeden Tag etwa eine Stunde lang Musik gehört wird. Die Fortschritte können anhand von verschiedenen Charts auch live mitverfolgt werden.

Bisher nur Beta Version für iOS

Innerhalb der App, die bislang nur in einer Beta Version für iOS zur Verfügung steht, kann Musik von YouTube, Spotify und SoundCloud, sowie der eigenen Musiksammlung abgespielt werden. Auch für Apple Music soll die Technologie bald freigeschaltet werden. Damit scheint sie immerhin zum Hören für Musik geeignet zu sein, was natürlich kein Alleinstellungsmerkmal wäre. Wenn sie aber tatsächlich mit Hilfe von Musik die zu stark strapazierte Hörfähigkeit wieder verbessern kann, könnte das für manche Musikfans aber auch Musiker durchaus interessant sein. Nach ersten Tests an der Stanford Universität sollen mit Hilfe dieser App sieben von zehn Personen ihren Gehörsinn wieder um bis zu zehn Prozent verbessert haben.

Max Richter – Path 17 (2015; Sleep)

Das im folgenden beschriebene Konzert vespricht sowohl Musikgenuss wie Entspannung. Ich hätte mich auch gern dazu gebettet, was allerdings von anderen Terminen im Sommer verhindert wird. Ich fühle mich aber zumindest aufgefordert, den folgenden Beitrag zu rebloggen…

Call Me Appetite`s Welt

Max-Richter-SLEEP-Kraftwerk-Berlin.jpgWeihnachten im Juli. Der meinerseits sehr geschätzte Komponist Max Richter wird im Juli seine 8 Stunden Produktion Sleep komplett und ohne Pause in Amsterdam präsentieren. Wie schon letztes Jahr in Berlin, fängt der Spass 1 Minute vor Mitternacht an und wird um 8 Uhr anderntags sein Ende finden. Ein wahrlicher Musikmarathon, der glücklicherweise getreu dem Konzept der Platte liegend oder gar schlafend im Bett genossen werden darf. Das aus dem Internet ausgegrabene Bild vom Berliner Konzert macht Lust auf mehr. Der Zufall wollte es dann auch, dass ich just an diesem Tage auf der Rückreise vom Familienurlaub an der holländischen Nordsee bin und aus logistischen Gründen so oder so in Amsterdam weile. Somit den Urlaub um einen Tag verlängert und mir in der Mitte der ersten Reihe ein Bett gesichert. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass es mir nicht ähnlich wie z.B. damals im Kino beim schwerfälligen Lars von…

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