Neustadt an der Weinstraße: Hambacher Schloss, Mandelblütenfest und Draisinen-Tour

mandelblüten  mandelblüte neustadtNeustadt an der Weinstraße ist sowohl ein Hotspot in Sachen Genuss wie auch ein bedeutender Ort der Geschichte. Zwei Feste sind dafür bezeichnend: Das historische von 1832 auf dem Hambacher Schloss als Start in die deutsche Demokratiebewegung und das alljährlich wiederkehrende Mandelblütenfest im Weindorf Gimmeldingen als Start in den Frühling. Einen sportlichen Start gibt’s dann im Juni noch für Menschen mit Seheinschränkung auf der Draisinenstrecke… Weiterlesen

200 Jahre Drahtesel: Niederlande voll im Fahrradfieber

Als Drais 1817 die weltweit erste Laufmaschine auf zwei Rädern entwarf, legte er damit den Grundstein für das heutige Fahrrad. Das 200. Jubiläum des Fahrrads feiern die Niederländer als besonders begeisterte Pedalritter mit der Kampagne „lekker radeln“, bei der insbesondere Genuss-Radrouten im Vordergrund stehen… Weiterlesen

Frühlingsreise zum Neusiedler See

Ab März lädt die österreichische Region Neusiedler See zum „Wein im Frühling“. Da wärmt die Sonne mit ihren ersten kräftigen Strahlen schon das Land und natürlich auch die Leute. Zeit für die Winzer, mit genusssüchtigen Gästen einige erlesene Tropfen zu probieren. Doch nicht allein der Wein ist Grund für eine frühlingshafte Reise in das UNESCO Welterbe Neusiedler See… Weiterlesen

Rawtastic -veganes Trendrestaurant in Berlin-Prenz’lberg

Der Großstadtwanderer gehört nicht gerade zu den radikalen Anhängern des veganen Lifestyles. Andererseits liebt er ganz allgemein die bunte Vielfalt und in dieser Hinsicht empfindet er z. B. vegane Küche durchaus als Bereicherung. Außerdem ist Berlin ein internationaler Hotspot der veganen Szene und so findet der Großstadtwanderer auf seinen Touren durch die Stadt an Havel und Spree immer mehr vegane Restaurants, Cafés und Bars. Einige sind echte Trendsetter…

Einen solchen hat der Großstadtwanderer in Prenz’lberg erwischt. Das Restaurant heißt Rawtastic und wie der Name vermuten lässt, gibt’s hier Raw Food, also Essen, das gewissermaßen noch roh ist. Trotzdem wird hier nicht einfach nur eine Karotte zum Knabbern serviert, sondern sorgfältig zubereitete Speisen, die bei dieser Variante der veganen Kochkunst allerdings nur bis höchstens 42 Grad erhitzt werden. Durch diesen schonenden Umgang mit den Lebensmitteln behalten sie nicht nur ihren Nährwert, sondern gewinnen sogar an Geschmack, was der notorisch genusssüchtige Großstadtwanderer natürlich zu würdigen weiß.

Weil er ein echter Nudelfan ist, haben es ihm die Koodles, aus Karotten und Zucchini hergestellt, besonders angetan. Da es ihm inzwischen gelungen ist, die geheimnisvolle Besucherin ein wenig von ihrer Kartoffelsucht weg in Richtung Nudeln zu bewegen, wird er sie bei ihrem nächsten Auftauchen in Berlin mit Hinweis auf die Koodles mal in das Restaurant Rawtastic locken…

Panettone, Pasta und Merlot: Genussreise ins Tessin

Edle Tropfen aus der Cantina-Sociale_Mendrisio-©Ticino-TurismoDas Tessin im Süden der Schweiz gehört zu den sagenumwobenen Genussregionen Europas. In den dortigen Küchen, Kellern und geheimnisvollen Grotti werden seit Urzeiten einzigartige Köstlichkeiten kreiert, die für Magen und Gaumen ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art versprechen und auch halten. Es lohnt sich also auf jeden Fall, eine Genussreise in den sonnigen Schweizer Süden zu unternehmen und die dortigen Leckerbissen wie Salami, Schinken, Panettone, oder frische Pasta zu genießen, wobei der Wein des Ticino, wie die Gegend auf Italienisch heißt, natürlich nicht fehlen darf. Serviert werden neben allerlei Gaumenfreuden auch jede Menge Infos über Herstellung, Tradition und Geschichte von Speis und Trank der Region.

Der Wein des Tessin – Trauben ernten und edle Tropfen degustieren

Weinfreunde denken bezüglich des Tessin natürlich sofort an den weltberühmten und von der Sonne des Südens verwöhnten Merlot. Hier im Tessin ist seine Heimat, hier hängen seine Trauben an 90 Prozent der Weinstöcke und hier können Genießer in gut 40 Weinkellereien diesen besonderen Tropfen probieren. Dazu gibt’s auch eine fundierte Einführung in die Geheimnisse der Weinproduktion und -kultur. Weitere Infos dazu können hier abgerufen werden.

Wer nicht nur vom edlen Wein kosten, sondern auch mal ein Bisschen was über seinen Werdegang erfahren möchte, kann während einer solchen Erlebnisreise im Mendrisiotto und im Basso Ceresio einen Tag lang bei der Vendemmia – der Weinernte – mithelfen. Natürlich gibt’s bei diesem Einstieg ins Winzerhandwerk auch die verdiente Erholung und ein gemeinsamen Mittagessen mit weiteren Tessiner Spezialitäten. Hier klicken um näheres darüber zu erfahren.

Salami- und Rohschinken-Produktion hautnah miterleben

Seinen köstlichen Geschmack verdankt die „Salame dei Castelli di Bellinzona“ dem Reifeprozess im Kellergewölbe der Burg Montebello. Hier herrscht das perfekte Klima zur Lagerung der berühmten Tessiner Spezialität. Charcutiers (Schlachter) führen Besucher in die Kunst der traditionellen Salami-Bindung ein, eines der ältesten Tessiner Handwerke. Eine Burgführung mit Informationen zur Geschichte des von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe erklärten Ortes sowie ein Aperitif mit lokalen Weinen, Salami, Speck und rohem Schinken runden das kulinarische Erlebnis ab. Als Erinnerung erhalten alle Teilnehmer nach vollendeter Reifung die selbst gebundene Salami nach Hause gesandt.

Auch wer lieber den traditionellen Rohschinken entdecken möchte, kann sich auf eine ebenso schmackhafte Genussreise begeben. Auf der Alpe Piora erhalten die Gäste Einblicke in die Produktion des berühmten Piora-Schinkens. Nach der Fahrt mit der steilen Ritom-Standseilbahn in das Naturschutzgebiet Parco Alpino Piora im nördlichen Tessin geht es auf dem Naturlehrpfad entlang des Ritomsees direkt zu den Kellern. Hier reifen die Tessiner Rohschinken in der reinen Bergluft und verfeinern mehr und mehr ihren Geschmack. Nach der Führung werden die Besucher zum Aperitif eingeladen, bei dem zur Prosciutto-Verkostung der passende Tessiner Wein degustiert wird. Infos hier: www.ticinella.com

Pasta e Pesto fatto in casa – frische Pasta hausgemacht

Pasta ist in der Tessiner Küche wie in Italien in sämtlichen Formen erhältlich. Ob Spaghetti, Maccheroni, Fusilli oder frische Gnocchi – wer einmal selbstgemachte Pasta gegessen hat, weiß sie zu schätzen, denn hausgemachte Frischprodukte schmecken einfach intensiver. Noch das richtige Pesto dazu, und schon ist jedes Pastagericht ein purer Genuss. Der Feinkostladen „Pasta e Pesto“ in Lugano bietet Kochkurse an für alle, die das Handwerk der Pasta-Herstellung mal ausprobieren oder gar für Zuhause erlernen möchten. Und nach getaner Arbeit werden die selbstgemachten feinen Kreationen natürlich mit der entsprechenden Weinbegleitung gemeinsam verspeist. www.pastaepesto.com

 Das Geheimnis des Panettone

Okay, Weihnachten steht noch nicht direkt vor der Tür, aber wenn man etwas später im Jahr eine Genussreise ins Tessin unternimmt, wird man merken, dass es dort in der feierlichen Jahreszeit nicht ohne Panettone geht. Das ist einfach eine uralte regionale Tradition wie in anderen Gegenden der Stollen. Außerdem wird die süße Nachspeise inzwischen das ganze Jahr über hergestellt und angeboten, was sich ja bezüglich des Stollens auch bereits andeutet. Die Panettone besteht traditionell aus Weizensauerteig und wird in speziellen Papiermanschetten gebacken, wodurch der Kuchen eine Kuppelgestalt bekommt. Der Weihnachtskuchen enthält meistens kandierte Früchte und Rosinen.

Die Bäckerei und Konditorei Poncini im Valle Maggia hat sich unter anderem auf die Produktion von Panettone spezialisiert. Wer sich für die Herstellung der Tessiner Süßspeise interessiert, der kann an einem geführten kostenlosen Rundgang bei Poncini teilnehmen und dabei fleißig naschen. www.panetteria-poncini.ch

Tessiner Grotti – charmante Rustici an lauschigen Plätzen

Und dann noch diese geheimnisvollen Tessiner Grott! Nirgendwo lässt sich das kulinarische Tecino besser erleben als in einem dieser ganz besonderen Restaurants. Weil sich diese Traditionslokale meist an abgelegenen und schattigen Orten befinden, ist die Temperatur das ganze Jahr über konstant kühl. An Tischen und Bänken aus Granit und unter Jahrhunderte alten Laubbäumen servieren die Gastgeber nur einheimische Produkte und Gerichte wie Würste und Käse, Risotto, Minestrone oder Polenta aus dem Kupfertopf. Aus dem klassischen Boccalino oder dem Tazzino trinkt man die typische Gazzosa (Limonade) und selbstverständlich die einheimischen Weine.

Foto: Ticino Turismo