Kammermusik, Kulturfenster und Design im Schweizer Bergdorf Vals

Sommer-Veranstaltungen in ValsKleiner Kulturtipp für Schweiz-Urlauber: Vals im Kanton Graubünden präsentiert in diesem Sommer gleich drei Mal Kultur vom Feisten. Zunächst gibt im Valser Musiksommer zwischen dem 30. Juli und 4. August ein vierköpfiges Kammermusik-Ensemble den Ton an und am 19. August eröffnet das Valser Kulturfenster sein dreiwöchiges Programm. Während des ganzen Fest- und Kulturprogramms gastiert die AGI-Ausstellung „COEXISTENCE“ im Bergdorf Vals. Weiterlesen

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Groninger Museum präsentiert Maarten Baas als Einzelausstellung

Verbrannte Klassiker und Möbel aus KneteSeit dem 18. Februar präsentiert das Groninger Museum die erste große Einzelausstellung des gefeierten niederländischen Designers Maarten Baas. Unter dem Titel „Hide & Seek, Maarten Baas“ werden viele jener Entwürfe gezeigt, mit denen Baas Weltruhm erlangte, darunter die Serien „Smoke“ und „Clay“. Aber auch mit aktuellen Entwürfen und Videopremieren kann das Museum auftrumpfen. Die Ausstellung ist bis 24. September zu sehen.

Kunst, Design oder Beides?

Baas‘ Arbeiten sind angesiedelt in den Weiten des Grenzgebietes zwischen Kunst und Design und werden vom Museum als „konzeptuell, humorvoll, rebellisch und theatralisch“ bezeichnen. Sein Studium schloss Maarten Baas (Jahrgang 1978) 2002 an der namhaften Design Academy in Eindhoven mit der Serie „Smoke“ ab. Dafür zündete er Designklassiker an und überzog sie mit transparentem Epoxidharz, wodurch sie wieder brauchbar wurden. „Clay“ ist eine von Hand mit synthetischer Modelliermasse verkleidete Möbelreihe. Das Mendini Restaurant im Groninger Museum wurde vollständig mit den Unikaten dieser „Clay“-Serie eingerichtet. Typisch für Baas ist auch das bemerkenswerte Projekt Real Time (2009): Eine Uhr, in der ein Mann im blauen Overall jede Minute malt und wieder wegwischt. Baas verbindet hier Theater, Kunst, Film und Design.

Neue Arbeiten

Hide & Seek, Maarten Baas“ zeigt auch aktuelle Arbeiten wie „Tree Trunk Chair“, „Carapace“ und „Close Parity“. Überdies gibt es eine Vorschau auf sein neuestes Projekt „May I have your attention, please?“, eine Kooperation zwischen Maarten Baas und Lensvelt für die Mailänder Designmesse im April 2017. Und erstmals zu sehen ist das acht Videos umfassende Hide & Seek.

Zum Groninger Museum

Das Groninger Museum ist das bedeutendste seiner Art im Norden der Niederlande. Es ist extrovertiert sowie farbenfroh und beherbergt eine vielseitige Sammlung mit Kunst, Design und Mode von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Für zahlreiche Kulturreisende sind nicht nur die verschiedenen Ausstellungen, sondern die im Pavillonstil gestalteten Museumsgebäude selbst ein Highlight. Sie wurden in den Neunzigerjahren nach Entwürfen errichtet, die u. a. vom italienischen Designer und Architekten Alessandro Mendini stammen und erstrecken sich von allen Seiten gut sichtbar auf einer Insel im Groninger Verbindungskanal. Mendini, der übrigens als Vater des postmodernen Design gilt, legte immer Wert auf Kooperationen. So arbeitete er auch bezüglich des Groninger Museums mit weiteren Architekten und Designern wie etwa Coop Himmelb(l)au zusammen.

Foto: Ventialotren: Groninger Museum / presseportal.de

Gewitterwolke für Zuhause mit Bloutooth- und LED-Technik

Wie wäre es mit einer Wolke im Schlafzimmer, die mit Blitz und Donner so richtig Gewitter macht? Klingt vielleicht ein bisschen gewöhnungsbedürftig, ist aber die neueste Kreation des US-amerikanischen Kunststudios Richard Clarkson und trägt die treffende Bezeichnung „Making Weather“.

Technisch gesehen ist diese tolle Wettermacherwolke ein Bluetooth-Lautsprecher, kann natürlich auch ganz normal als ein Solcher verwendet werden und wurde von den Amis gemeinsam mit dem niederländischen Start-up Crealev entwickelt. Sie kann mit Hilfe magnetischer Kräfte in wenigen Zentimetern Abstand frei über einem dazugehörigen Bodenteil schweben, was den Wolkeneindruck erhöht. Damit unterscheidet sie sich ein bisschen von der Smart Cloud aus der selben Designerbude, die allerdings per Kabel sowohl mit der Stromversorgung wie auch mit der Zimmerdecke verbunden war. Die Blitze werden übrigens mit LED-Lichtern erzeugt, sodass „Making Weather“ nicht nur eine kleine Gewittershow im Schlafzimmer liefern kann, sondern sich bei Bedarf auch in eine simple Leselampe verwandeln lässt.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und die Donner-und-Blitz Wolke sofort kaufen will – beispielsweise als Weihnachtsgeschenk für geliebte Bettpartner – hat allerdings Pech, denn es gibt von ihr bislang nur einen funktionierenden Prototyp. Aber bis zum Tannenbaum- und Kerzenfest ist ja noch ein bisschen Zeit, vielleicht klappts ja bis dahin noch.

Hier gibt’s ein Video zu Making Weather und hier von der Smart Cloud am Kabel, die auch schon blitzt und donnert. Sind allerdings nur direkt auf der Seite von Clarkson zu bewundern. Direkt veröffentlicht werden geht in Deutschland noch nicht…

Kickkoff: Erstes Kamingespräch des Berliner NetzStamms in der S…Cultur

Neben seinen zahlreichen Spaziergängen und Trekkingtouren ist der Großstadtwanderer gern auch als Moderator kleiner Talkrunden unterwegs. Gerade gestern, am Donnerstag den 6. Oktober war es mal wieder soweit. Da brachte der NetzStamm unter dem Titel „Kamingespräch“ das Kickoff seines neuesten Formats auf die berühmte Klappbühne in der Neuköllner S…Cultur.

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Der Großstadtwanderer inmitten seiner beiden Talkgäste Silja Korn und Klaus Hoffmann. Foto: Christian Polinna www.fotojournalist-berlin.de

Als Talkgäste konnte der Großstadtwanderer zwei besonders kreative Akteure der Berliner Kultur- und Designszene begrüßen. Da war zum einen die blinde Malerin Silja Korn, die neulich erst als Teilnehmerin der politischen Aktion „Blinde gehen baden“ vor dem Bundestag durch die Spree geschwommen war. Bei der Talkrunde in der S…Cultur präsentierte sie zwei ihrer inzwischen gut sechshundert Gemälde. Dabei erläuterte sie den Besuchern des Events ihr Verhältnis zu den Farben, die sie aus der Erinnerung kennt. Zum anderen saß in der Dreierrunde auch Klaus Hoffmann, der wohl zu den ungewöhnlichsten Fashion Designern Berlins gehört. Im ersten Leben war er weltweit aktiver Stadtplaner und während Andere im wohlverdienten Ruhestand faulenzen, fühlte Klaus Hoffmann sich dazu berufen, Fliegen zum selber binden zu entwerfen. Inzwischen ist er bei einer Kollektion Boxershorts aus Seide angelangt.

kamin_kickoff-20-kopieWie sich am Ende herausstellte, hatte sich auch Silja Korn neuerdings ein wenig mit dem Bereich Modedesign befasst. Eines der Ergebnisse trug sie an diesem Abend als Shirt. Sie hat aber nicht nur dieses eine mit ihren eigenen Motiven gestaltet, sondern eine ganze Kollektion, die auf der Seite von Handicapsports zu sehen und zu kaufen sind.

 

Das war damals Avantgarde: Zwei spannende Ausstellungen in der Kunsthalle Wien

Wien (ots) – Die Kunsthalle Wien betrachtet in ihren Sommerausstellungen wichtige Avantgarde-Bewegungen der Moderne durch das Prisma der zeitgenössischen Kunst. Dazu meint Nicolaus Schafhausen, Direktor der Kunsthalle Wien: „Das Überwinden von Genregrenzen in zeitgenössischen Ausstellungen ist ein Thema, das mich extrem interessiert. Wir freuen uns mit diesen Projekten neue, relevante Aspekte von Architektur- und Designbewegungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorzustellen.“

Zunächst dreht sich alles um Beton (25.6.-16.10.2016)

Ab 25. Juni thematisiert die Gruppenausstellung „Beton“ die sozialen Utopien der Architektur der 1960er und 1970er Jahre und wirft ein Schlaglicht auf die Aktualität des Werkstoffs Beton in der Auseinandersetzung zeitgenössischer Künstler/innen. Hier stehen die Modernität des Materials und die ästhetische Radikalität ebenso im Zentrum, wie die sozialen und ideologischen Implikationen vergangener Betonarchitektur. Hochhäuser, freischwingende Brücken und andere spektakuläre Insignien des 20. Jahrhunderts wären ohne Beton nicht möglich gewesen.

Dennoch galt Beton lange Zeit als Material ohne Eigenschaft, als Baustoff der modernen Massengesellschaft. Die „Unwirtlichkeit der Städte“ verbindet sich für viele mit der grauen Anonymität schnell errichteter Bauten in einheitlichem Look. Übersehen wird dabei oft, welche Innovation mit dem Bauen in Beton verbunden war und welche stadtplanerischen Ideen sich damit realisieren ließen. Die Kompromisslosigkeit des Materials, sein Bekenntnis zur Gegenwart und der Bruch mit Traditionen spiegeln eine Zeit, die emphatisch an eine architektonische Gestaltbarkeit der Zukunft glaubte. Der Blick der Künstler/innen auf die Betonbauten und Stadtplanungen der Nachkriegszeit lässt auch die Euphorie der damaligen Zeit wieder aufleben.

Die Potenziale dieses Materials sind nicht nur richtungsweisend für die Vergangenheit, sondern auch für utopische Projekte der Zukunft. Die Ausstellung zeigt u. a. Werke von internationalen Künstler/innen wie Olaf Metzel, Sofie Thorsen, Heba Amin oder Susanne Kriemann, die mit installativen Arbeiten vertreten sind. Des weiteren sind skulpturale Objekte von Isa Genzken oder Jumana Manna und Fotoarbeiten von Thomas Demand, Werner Feiersinger oder Heidi Specker zu sehen.

Nathalie Du Pasquier und die Vermischung der Genres  (15.7.- 13.11.2016)

Die Künstlerin und Designerin Nathalie Du Pasquier zeigt mit BIG OBJECTS NOT ALWAYS SILENT in der Kunsthalle Wien ihre weltweit erste derart umfangreiche Schau. Nathalie Du Pasquier war Gründungsmitglied des legendären Mailänder Design- und Architekturkollektivs Memphis, das in den 1980er Jahren ikonische Objekte in bunten Farben schuf und damit einen unverwechselbaren Stil prägte. Seit den späten 1980er Jahren widmet sich Nathalie Du Pasquier vor allem der Malerei.

In dieser Ausstellung werden Malerei und Muster, Skulptur und Design, textile Objekte und Keramik in komplexen Arrangements zusammen zusammengeführt. Mit dieser Methode werden die vielfältigen Beziehungen der Objekte zueinander wie auch die Vermischung der Genres sichtbar. So entsteht ein lustvolles Spiel von Farben, Formen und Medien.

Weitere Infos gibt’s hier

Kommen bald auch Rollstühle aus dem 3D-Drucker?

Mit 3D-Druck soll alles möglich sein – sogar die rasche Anfertigung eines personalisierten Rollstuhls. Letzteres behauptet jedenfalls das Londoner Design-Studio Layer, das zusammen mit dem 3D-Druck-Dienstleister Materialise unter der Bezeichnung „Go“ einen Rollstuhl auf den Markt bringen will, bei dem zumindest wesentliche Teile aus dem Drucker kommen.

Sitz und Fußstütze sind entscheidend

Bevor aber der 3D-Drucker den „Go“ ausspucken kann, muss der jeweilige Nutzer mittels Scan-Software erst mal vermessen werden, damit Sitz und Fußstütze optimal an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden können. Nach Ansicht von Layer Gründer Benjamin Hubert sind es „diese beiden Teile, die bestimmen, wie gut der Rollstuhl passt“. Gedruckt wird der personalisierte Sitz des „Go“ aus einer Kombination zweier Kunststoffe, die stoßdämpfend wirken. Außerdem soll die Form des Sitzes eine ideale Positionierung des Körperschwerpunkts ermöglichen. Die aus Titan gedruckte Fußstütze ist auf Länge und Form des Beins abgestimmt. Eine Besonderheit ist das Design der Räder, die in Verbindung mit passenden Handschuhen dem Nutzer das Anschieben erleichtern und gegen übermäßige Gelenkbelastungen vorbeugen sollen. Der Rest muss nicht gedruckt, sondern kann aus Standard-Teilen gebaut werden.

Prototyp für Londoner Designer Week

Kling alles sehr interessant und innovativ und da obendrein die Herstellung dieses Rollstuhls per Drucker nur zwei Wochen dauern soll, müsste er an sich auf dem Markt ganz gut punkten können. Doch bisher ist noch völlig unklar, ob und wann der „Go“ als alltägliches Angebot auftaucht. Aber immerhin soll ein Prototyp Ende Mai im Rahmen der Clerkenwell Design Week in London der staunenden Öffentlichkeit gezeigt werden.

Internet Portal für Island Reisen bekam Web Award verliehen – zu Recht?

Die 330.000 Bewohner Islands sind traditionell ein Volk der Seefahrer, Reiter und Literaten. Neuerdings genießen die Nachkommen der Wikinger auch noch den Ruf, bedeutenden Sportnationen ordentlich einen vorspielen zu können und nun kassieren sie auch noch einen Web Award. Ganz schön viel für die paar Leute da oben am Polarkreis.

Web Award von Marketing Vereinigung

Diesen Award der Web Marketing Association bekam übrigens das Reiseportal TripCreator sowohl als beste Reise-Website wie auch für außergewöhnliche Leistungen im Bereich Web-Entwicklung. Bewertet wurden u. a. die Kriterien Design und Inhalt sowie Interaktivität und Anwenderfreundlichkeit. Auf dieser Basis wurde TripCreator mit 68,5 von insgesamt 70 möglichen Punkten bewertet und erhielt dadurch einen Score von 9,8 Punkten,

Was hat der reisende User davon?

Gut und schön, das sind diese Bewertungen, die von Marketing Vereinigungen vergeben werden und damit natürlich auch ein bisschen Marketing für die Sieger darstellen – in diesem Falle und im Genre Reise natürlich für TripCreator. Aber mal schauen, was man als reisender User von der Spezialseite für Island Reisen geboten bekommt.

Kühles Design

Beim Öffnen einer Seite fällt natürlich zunächst immer das Design auf – so auch hier. Es scheint, als hätten die Entwickler der Seite mit dieser die Metapher vom „kühlen Norden“ transportieren wollen. Man fängt glatt an zu frieren wenn man die Seite anschaut und denkt sofort an die dicke Daunenjacke. Betrifft mich zwar nicht und ich finde auch, dass der Start nicht unbedingt schlecht aussieht. Er könnte aber bei Leuten mit einer gewissen Frostbeulen Mentalität negative Assoziationen hervorrufen und sie von einer Island Reise abschrecken. Dabei muss man auf Island gar nicht unbedingt frieren. Auch dort gibt’s im Sommer blauen Himmel und Sonnenschein – letzteren sogar rund um die Uhr.

Übliche Behauptungen

Des weiteren tauchen dann natürlich sofort die üblichen Behauptungen wie etwa Bestpreis Garantie auf, was man als Reisender nicht nur von Web Sites, sondern auch aus Printkatalogen kennt und ohnehin ignoriert. Gleiches gilt für die überall und immer wieder auftauchende „größte Auswahl an Möglichkeiten“ und die Kundenbewertungen kann man nicht nur hier sondern überall vergessen. Wird kaum ein Portal eine negative Bewertung veröffentlichen.

Auf der Startseite keine Pferde

Bei den Standardangeboten auf der Startseite ist vieles, was man mit einer Island Reise verbinden mag. Da fehlen weder der Zauber des Nordlichtes noch die ganz große Abenteuertour mit Quad oder Offroad Auto. Nur die Pferde sind nicht auf Anhieb zu erbklicken und das ist jammerschade, denn diese Islandgäule sind eine besondere Nummer, die mit dem sogenannten Tölt über eine ganz eigene Gangart verfügen. Außerdem gehören Pferde noch immer zum Alltag auf Island und sogar in der Hauptstadt Reykjavik gibt es einige tausend von ihnen. Im übrigen gehören Reiterferien zu den Higlights einer Island Reise.

Uferloses Angebot

Nun soll es aber gut sein mit dem Gemeckere denn in anderen Punkten ist die Seite echt spitze. Wenn man anfängt, sich in ihre Tiefen zu klicken, kann man sich in der Reichhaltigkeit der Angebote, Tipps und Kombinationen geradezu verlieren und richtig ins Träumen geraten. Da kann beim Stöbern schon jede Menge Zeit so gut wie unbemerkt vergehen. Das Angebot scheint uferlos wie der Nordatlantik zu sein wobei Whalwatching und Nordlicht Erlebnisse zunächst im Vordergrund zu stehen scheinen. Dann aber kommen sie, die zahlreichen Angebote auf den Rücken der Islandpferde – mehrtägige Reittouren durch die menschenleeren Gebiete von Islands Norden zum Beispiel oder eben auch Möglichkeiten für Einsteiger. Auch Kinderreiten gehört dazu sowie die Angebotspalette der isländischen Reiterhöfe. Seitenweise alles, was das abenteuerlustige Reiterherz begehrt. Hier zeigt TripCreator, dass Island ein Pferde- und Reiterparadies ist.

Technische Funktionalität ist top

Neben dem inhaltlichen Reichtum fällt besonders die technische Funktionalität des Portals besonders positiv auf. Die Seite als solche baut sich beim Öffnen geradezu blitzschnell auf und alles, was man dann beim Stöbern anklickt, ist sofort da. Das sind bestimmt sehr wesentliche Attribute, denn bekanntlich sind die Mitglieder der Internet Community nicht gerade die Geduldigsten und verlassen schonmal eine Seite, wenn sie Tausend Jahre braucht, um sich vollständig aufzubauen. Dieses Kriterium spielte übrigens auch bei der Bewertung des Portals für den Web Award eine tragende Rolle.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass in Puncto Inhalte und technische Funktionalität der Award voll berechtigt ist – hier ist das Portal durchaus großartig. Dem Design kann ich wegen des ersten Blickes nicht ganz so zustimmen.

Variante für Blinde und Sehbehinderte wäre gut

Wünschen würde ich mir übrigens eine barrierefreie Funktion der Seite für Blinde und Sehbehinderte. Mit meiner nicht gerade Fernsicht tauglichen Linse kann ich die Seite zwar noch einigermaßen gut nutzen. User mit noch geringerer oder gar keiner Sehkraft werden mit der Seite größere Schwierigkeiten haben. Übrigens sind barrierefreie Varianten solcher Seiten auch dann nützlich, wenn die blinden oder sehbehinderten User über Sreenreader verfügen weil letztere nicht alles, was auf den Seiten vorhanden ist, akustisch rüber bringen.

Wer sich nun ein eigenes Bild von der Seite TripCreator machen möchte, kann hier klicken und wer etwas über die alljährlich in verschiedenen Kategorien zu vergebenden Web Awards wissen will, hat dort die Gelegenheit dazu.