Bei Verlust von Giro- oder Kreditkarte Sperr-Notruf wählen

Reisen macht verdammt viel Spaß. Man kann dabei die tollsten Sachen erleben – manchmal allerdings auch das böse Erwachen, wenn beispielsweise Giro-, Kredit- oder Krankenkassenkarten plötzlich weg sind. Dann heißt es schnell handeln und die Dinger sperren lassen. Dafür gibt’s den Sperr-Notruf… Weiterlesen

Gesundheitsschwindel mit gefährlichen Lebensmitteln

In Deutschland sind 90 Prozent jener Lebens- und Genussmittel, die mit wertvollen Vitaminen werben in Wahrheit zu süß, zu fettig, zu salzig oder gar gefährlich. Das zeigt eine aktuelle foodwatch-Studie für die Produkte erfasst wurden, die auf der Vorderseite mit Vitaminversprechen werben.

Mit solchen an die Gesundheit appellierenden Versprechen werden Verbraucherinnen und Verbraucher systematisch in die Irre geführt. Sie glauben daran, ein besonders wertvolles Produkt zu kaufen, bekommen in Wahrheit aber überzuckerte Limos oder dick machende Knabbereien. Solche irreführende Werbung ist vollkommen legal, denn bisher gibt es keine Mindestanforderungen an Lebensmittel, die mit Gesundheitsbotschaften werben dürfen, was die Hersteller natürlich gern ausnutzen.

Eigentlich sollte die EU schon längst Regeln (sogenannte Nährwertprofile) festlegen, um die irreführende Gesundheitswerbung zu verhindern. So steht es in einer EU-Verordnung von 2006 zu „Health Claims“. Doch die Regeln wurden seit sieben Jahren nicht eingeführt. Und ob es jemals dazu kommt, ist offen. Denn auf Druck der Lebensmittellobby sollen die Nährwertprofile nun komplett aus der Verordnung gestrichen werden – über einen entsprechenden Antrag stimmt das Europäische Parlament am morgigen Dienstag ab.

Im Interesse der Gesundheit wäre es gut und richtig, wenn die Abgeordneten diesen Antrag ablehnen und sich stattdessen für das Nährwertmodell der Weltgesundheitsorganisation aussprechen würden. Einen entsprechenden Appell hat foodwatch auf den Weg gebracht. Wer ihn gerne unterzeichnen möchte, hat hier die Gelegenheit dazu.