In eigener Sache: Mein Technikblog

Es ist an der Zeit, dass ich mich wieder mit eigenem Blog dem Thema Technik zuwende. Seit dem Ende von Blog.de hab ich dieses Segment fast ausschließlich für andere Auftraggeber bearbeitet. Allerdings rutschte ab und zu ein aus meiner Sicht spannender Technik-Artikel in meine „schöne ecke“, obwohl der blog hauptsächlich dem Thema „Reisen und Mobilität“ gewidmet sein soll. Okay, im Zusammenhang mit Mobilität gibt es ja die Brücke zum Bereich der Technik.

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Suchmaschinen im Test: Gesamtsieger ist nicht Google

Mit der Qualität von Googles Suchergebnissen kann zwar kein Konkurrent mithalten. Aber es gibt inzwischen sehr gute Alternativen. Dazu zählt die Suchmaschine Startpage, die in einem Suchmaschinentest von Stiftung Warentest den Gesamtsieg holte Der Grund: Das Portal punktet nicht nur mit guten Suchergebnissen und gutem Komfort, sondern auch mit einer datenschutzfreundlichen Arbeitsweise. Ihr könnt dort sogar anonym suchen.

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Neue Internetplattform „Meetling“ zur Vorbereitung von Meetings in der Testphase

Hier gibst jetzt mal was zum Testen. Nein, keine Kosmetik und auch kein Mittel zum dünner werden, sondern ein technisches Angebot aus dem Internet, das den Namen „Meetling“ trägt und der gemeinsamen Vorbereitung von Meetings dienen soll.

Okay, wenn nur eine einsam und allein ein Meeting vorbereitet, ist die Nutzung von Meetling nicht unbedingt notwendig. Doch meistens gibt’s eine vorbereitende Gruppe oder es sind gar alle Teilnehmer in die Vorbereitung einbezogen. Da ist es dann schon ganz angenehm und sehr hilfreich, wenn es im Internet eine gemeinsame Plattform wie Meetling gibt, auf der die vorbereitenden Schritte für alle Teilnehmenden transparent vollzogen werden können ohne dass die Leute sich im ohnehin stressigen Alltag auch noch andauernd treffen müssen. Auf Meetling können die Teilnehmenden gemeinsam beispielsweise eine Tagesordnung entwerfen oder Themen einbringen, über die sie in der Vorbereitung oder während des sogenannten physischen Meetings gerne sprechen wollen.

Meetling kostet nichts, lässt sich einfach bedienen und funktioniert ohne Anmeldung. Seit einigen Tagen befindet es sich in der Testphase und wer Lust dazu hat, ist herzlich eingeladen, Meetling auszuprobieren. Ein anschließendes Feedback wäre natürlich wunderschön. Eventuelle Verbesserungsvorschläge oder fragen und auch das Aufzeigen von Problemen sind also erwünscht und dafür gibt es diesen Link, oder auch die Möglichkeit, direkt hier auf der Seite einen Kommentar zu posten. Na, dann mal los…

Wie hilfreich sind Spezial-Apps für blinde und sehbehinderte Menschen?

In einer Zeit, wo erfreulicherweise immer häufiger über barrierefreie Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben bzw. Inklusion diskutiert wird, hat auch die Stiftung Warentest erneut dieses Thema im Angebot und spezielle Apps für Blinde und Sehbehinderte unter die Lupe genommen. Aus der Perspektive eines Betroffenen hat das natürlich sofort die Neugier des Großstadtwanderers geweckt und auch die geheimnisvolle Besucherin, ebenfalls Betroffene und intensive App-Nutzerin, ist höchst gespannt auf die Ergebnisse der Tests. Um es vorweg zu nehmen: Einige ihrer Eindrücke bezüglich der zehn getesteten Apps wurden von den Testern – ebenfalls Betroffene – teilweise bestätigt. Außerdem gabs ein paar neue Aspekte hinsichtlich Sicherheit und zum Verhältnis zwischen iOS- und Android Smartphones.

Apps für Texterkennung und Navigation

Nun gut, Betroffene wissen natürlich aus eigener Erfahrung oder zumindest vom Hörensagen, dass sich spezielle Apps für Blinde und Sehbehinderte als hilfreich bei der Bewältigung des Alltags erweisen können. Viele kennen z. B. die App TapTapSee, die mit der Kamera des Smartphones aufgenommene Gegenstände erkennen und beschreiben kann. Gut bekannt sind sicherlich auch die Navigations-Apps ViaOpta Nav und BlindSquare, mit denen sich die User durch den Dschungel diverser Großstädte lotsen lassen können. Auch der Text Detektiv mit seiner Begrenztheit beim Erkennen und Vorlesen von Schriftstücken wird nicht nur von den Testern eher kritisch wahrgenommen, sondern ist den Nutzern schon lange als nur beschränkt brauchbar aufgefallen.

Allerdings hat Stiftung Warentest mit der App KNFB Reader auch die höchst brauchbare Alternative zum Text Detektiv untersucht und als positives Beispiel gewertet. Die App ist allerdings in Nutzerkreise schon länger im Gespräch und wird dort auch gern weiter empfohlen. Eine sehr hilfreiche App mit einem kleinen Nachteil und das ist der Preis von knapp 100 Euro, was auch die Tester nicht unerwähnt lassen.

Vieles ist bekannt – doch es gibt auch Neues

Obwohl also etliche blinde und sehbehinderte User aufgrund eigener Erfahrungen bereits gut vertraut sind mit den Schwächen und Stärken der verschiedenen hilfreichen Apps, ist es trotzdem höchst interessant, sich diesen Test mal genauer durchzulesen. So werden nicht alle zehn getesteten Apps jedem Nutzer in- und auswendig bekannt sein oder teilweise sogar nur dem Namen nach. Der Großstadtwanderer hat beispielsweise von der App Kuubus schon mal was gehört, sie aber noch nie benutzt. Auch die geheimnisvolle Besucherin kann zu dieser kostenlosen App nichts konkretes sagen. Daher sind die Infos, die Stiftung Warentest zu Kuubus bereitstellt, höchst willkommen. Sie verbindet laut Testbericht Smartphone-Nutzer mit einer Facebookseite, die Sehbehinderte und Blinde mit Nachrichten versorgt. Ferner bietet sie Suchmöglichkeiten, etwa nach Hörfilmen im Fernsehen und einen Katalog der darüber Auskunft gibt, in welchen Bibliotheken welche Hörbücher erhältlich sind. Allerdings ist die App nach Ansicht der Tester etwas überladen und nicht ganz einfach in der Bedienung. Gut zu wissen – oder? Das soll aber keineswegs heißen „Finger davon“, sondern lediglich, besonders gut vertraut machen mit der Hndhabung von Kuubus, ehe man damit loslegt…

Thema Sicherheit

Besonders wichtig ist übrigens auch der Hinweis auf das Datensendeverhalten, das die Tester bei einigen Apps als durchaus kritisch bewerten. Das betrifft die Androidversionen von vier Apps, die offenbar unnötigerweise eine Geräteerkennung senden, die das Smartphone eindeutig identifiziert. Zwei von ihnen bedienen einen US-amerikanischen Profi-Datensammler. Klingt nicht gerade nach optimaler Sicherheit und es betrifft leider die hervorragenden Apps Barcoo, KNFB Reader, Kuubus sowie Lupe + Licht.

Test im Internet kostenlos

Wie die letzten Beispiele zeigen ist es höchst sinnvoll, sich diesen ausführlichen Test mal genauer anzusehen. Zum Glück ist er nicht nur im aktuellen Test Heft enthalten, sondern steht im Internet auch kostenlos zur Verfügung – übrigens auch als PDF- oder ePub-Datei. Also hier bitte klicken…

Neues Reiseportal gewinnt Sprungbrett-Wettbewerb und will im Camping Segment punkten

Bahnhof Alexanderplatz AufbruchDas Start Up Unternehmen get a camp, ein Portal über das Campingplätze im deutschsprachigen Raum per Internet gebucht werden können, ist der diesjährige Sieger im Nachwuchswettbewerb „Sprungbrett“. Die Online-Plattform konnte sich im Finale, das am Mittwoch (22. Juni) in Berlin stattfand, knapp gegen das Online-Fundbüro der getsteroo GmbH und die BESPACED GmbH mit ihrem Sharing-Konzept für Meetingräume durchsetzen.

Wirklich neue Idee?

Nun ist das Buchen von Campingplätzen über das Internet an sich längst keine besonders neue Idee mehr. Get a camp jedoch will das Suchen, Vergleichen und Buchen übers Web vereinfachen. Außerdem soll mit einem direkten Preisvergleich und der Anzeige von ausschließlich verfügbaren Plätzen sowie der sofortigen Buchbarkeit beim Endverbraucher gepunktet werden. „Wir haben zum Ziel, das Camping für alle leichter zugänglich zu machen, damit der Markt sein volles Potenzial entfalten kann“, warb Fabian Gartmann, einer der Macher von get a camp, vor rund 300 anwesenden Branchenvertretern für das Geschäftskonzept des Portals.

Und überhaupt…

… kann sich get a camp über 35000 Euro Siegerprämie freuen – insofern hat sich der Wettlauf mit über 40 Bewerben aus der touristischen Gründerszene, von denen es sechs ins Finale schafftern, gelohnt. Sicherlich ist das dahinter stehende Konzept für Branchenvertreter durchaus interessant, weil aus deren Sicht mit klar strukturierten Innovationen immer neue Marktchancen verbunden sind. Letztlich aber entscheiden die gern erwähnten Endverbraucher über Qualität und Potential eines Konzeptes. Ihnen muss es wirklich was bringen – und das ist für get a camp und bezogen auf die Camper Community noch keineswegs sicher. Da müsste die Seite schon verdammt viel Innovation bringen, denn zumindest die erfahrenen Camper haben längst ihre bewährten Wege und Methoden zum Finden des passenden Platzes und werden nicht sofort auf einen neuen Zugang zum entsprechenden Markt abfahren. Außerdem sind die meisten Camper gern ungebunden und flexibel. Sie suchen nicht für den gesamten Urlaub einen einzigen Platzt, sondern handeln eher spontan – z. B. nach Wetterlage.

Allerdings könnte die Seite bei Neueinsteigern punkten, denn denen fehlt am Anfang der notwendige Erfahrungsschatz um auf eigene Faust einfach loszufahren. Diese könnten daher ein Webportal, über das alles Verfügbare verglichen und am Ende der Traumplatz auch gebucht werden kann, brauchen und begrüßen. Stellt sich nur die Frage, ob get a camp diese Erwartungen auch erfüllen kann.

Ein erster Versuch

Der auf dieser Schönen Ecke oft erwähnte Großstadtwanderer hat sich übrigens entschlossen, get a camp zeitnah zu testen. Die erste Probe ist jedoch wenig erfreulich denn die allgemeine Suchfunktion oben auf der Startseite ist zwar heftig und endlos lange am rechnen, liefert aber keine Ergebnisse. Der Butten „Jetzt Campingplatz finden“ erweist sich da schon sehr viel aktiver und öffnet zunächst eine Seite mit diversen Plätzen und wenn man dort in die Suchfunktion die gewünschte Region eingibt, kommt sogar ein Ergebnis. Allerdings wird hier auch schnell deutlich, dass get a camp offenbar noch nicht mit allen Plätzen in Deutschland verbandelt ist. In Brandenburg z. B. gibt’s über diese Seite scheinbar nur die Möglichkeit, den Platz „Wake und Camp“ in Ruhlsdorf zu buchen. Ein paar mehr gibt’s in Brandenburg aber schon und die sind auch keineswegs alle voll belegt, wie ein kurzer Rundruf zeigt.

Gut, die Seite ist neu, muss erst aufgebaut und weiter entwickelt werden. Doch hat der Großstadtwanderer bisher den Eindruck, dass es sich hier noch nicht um die ganz große Innovation handelt. Allerdings ist er bereit, die Seite weiterhin zu beobachten und eventuell auch mal zu nutzen. Und wer get a camp auch mal anschauen will, hat hier die Gelegnheit dazu…