Trainingsvorschläge zur Vorbereitung auf die Wandersaison

am fuß des großen arber - KopieIst echt verrückt: Kaum stehen die Ski wieder brav im Keller, kommt schon der Sommer angewackelt – und zwar nicht auf leisen Sohlen, sondern fast ohne frühlingshaften Übergang mitten im April. Auch in den letzten Tagen wurden wieder bis zu 25 Grad im Schatten gemessen – beispielsweise in Berlin, Potsdam und Dresden. Höchste Zeit, die Wanderschuhe zu schnüren. Aber vor der ersten Tour des Jahres ein bisschen an Kondition und Fitness arbeiten – insbesondere bei solchen Temperatursprüngen.

Hier nun ein paar Trainingsvorschläge aus unserer eigenen Erfahrungskiste. Zunächst jedoch ein kurzer Blick auf dieses Aprilwetter im Sommermodus… Weiterlesen

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Frühlingswandern im Tessin, dem südlichsten Kanton der Schweiz

Panorama Lago Maggiore (c) Ticino Turismo Christof Sonderegger KopieNoch ist Winter in der alpinen Schweiz. Doch im Tessin beginnt schon bald der Frühling. Hier ist das Klima mediterran geprägt und die milden Temperaturen sorgen im südlichsten Kanton der Eidgenossenschaft dafür, dass ab Februar ein buntes Blütenmeer zu leuchten beginnt. Der betörende Duft von Mimosensträuchern, das Farbenspiel von Kamelien, Magnolien, Azaleen, Pfingstrosen und Rhododendren, gepflegte Palmengärten und herrliche Ausblicke auf den tiefblauen Lago Maggiore und den Lago di Lugano – das erwartet Naturliebhaber bei einer Frühlingswanderung im Tessin oder Ticino, wie es hier in der italinisch sprachigen Schweiz auch heißt… Weiterlesen

Spätsommerlicher Schlemmertrip durch Berlin Neukölln

Der Blick aus dem Fenster deutet an, dass der Tag noch mal richtig schön werden will – so mit blau weißem Himmel und das nicht etwa in Bayern sondern über Berlin Neukölln. Außerdem sind die Bäume auch noch ziemlich grün und da hälts den Großstadtwanderer wirklich nicht mehr in der Bude. So macht er sich sofort auf die Socken, die er aber gar nicht an hat, weil es dafür noch viel zu warm ist…

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Hasenheide: Würstchen, Bier und lange Hörner

Frühstück in der Fuldastraße Berlin NeuköllnAuch in Berlin ist nicht immer Sommer und wenn er dann da ist, kann mitten drin mal der Herbst mit Regen, Hagel und Sturmgebraus auftauchen. Dieses Risiko hält die geheimnisvolle Besucherin jedoch nicht davon ab, das stundenlange Frühstücksritual des Großstadtwanderers mit der Aufforderung zu einem Spaziergang eindeutig zu beenden. Schnell schiebt er sich noch ein paar Löffel Grießpampe in die Futterluke, kippt anschließend den Rest Kaffee hinterher und steht dann gehorsam auf um auf dem Weg zur Tür noch einen Schokoriegel zu verdrücken. Dann geht’s die Treppen abwärts ins bunte Gewimmel der Neuköllner Fuldastraße… Weiterlesen

Französisches Feeling oder Nahrungssuche am Landwehrkanal in Kreuzberg

am landwehrkanalDieser Weg am Paul Linke Ufer entlang wird ein leichter sein, denn es gibt weder Steigung noch Gefälle. Dafür laden lauschige Biergärten durstige Flaneure zum Bleiben ein. Der neugierige Großstadtwanderer aber geht weiter voller Staunen, denn Ufermauer und Böschung des Landwehrkanals sind voller Menschen. Manche hocken da ganz allein, starren träumend weit hinauf in den Himmel. Andere haben zwischen sich ein Schachbrett auf der Mauer liegen oder spielen Skat. Doch unüberschaubar die Zahl der Liebespaare, die, je nach Alter, erste oder späte Küsse probieren…

Das sind Bilder, wie der Großstadtwanderer sie aus Frankreich kennt, von den Ufern der Loire oder der Saone. Als er dann plötzlich am Rande des Kreuzberger Bouleplatzes steht, scheint das französische Feeling fast perfekt zu sein. Die Leute stehen in kleinen Gruppen herum, klackern mit den Metallkugeln, ehe sie diese stehend oder aus der Hocke durch die Gegend werfen. Der übliche, nicht ganz ernst gemeinte Zoff um die richtige Technik findet ebenfalls statt und natürlich wird nebenbei auch einer getrunken. Nur der Frauenanteil unter den Spielenden ist größer als in den Gefilden der Grand Nation.

boul am landwehrkanal

Während der Großstadtwanderer noch tief im französischen Feeling schwelgt, ist die geheimnisvolle Besucherin eher mit einem aufkommenden Hungergefühl beschäftigt. Um selbiges zu besänftigen, würde sie sehr gern und vor allem auf der Stelle einen passenden Sattmacher vertilgen wollen – am besten Currywurst mit Schrippe. Doch damit löst sie bei dem Großstadtwanderer pures Entsetzen aus, denn dessen kulinarische Leidenschaften lassen sich kaum mit den Produkten der Berliner Imbisstradition befriedigen. Ein französisches Sieben Gänge Menü wäre die passende Ergänzung zu seinen augenblicklichen Träumereien. Er kenne da auch ein entsprechendes Lokal, gar nicht weit weg, halbe Stunde vielleicht…

Kein annehmbarer Vorschlag für die geheimnisvolle Besucherin. Sie sei nicht mehr bereit, auch nur einen Schritt weiter zu gehen, ehe ihr nicht der baldige Verzehr einer Currywurst versprochen werde. Er sei selbstverständlich liebend gern bereit, ihr sofort eine Currywurst zu verschaffen, meint der Großstadtwanderer. Nur gebe es in der Nähe keinen entsprechenden Imbiss. Er schlage daher einem Besuch im Salatgarten vor, der allerdings kein solcher sei, sondern ein Biergarten mit Restaurant, wo bestimmt auch eine Currywurst gebrutzelt werde. Letzteres stellte sich jedoch als Irrtum heraus. War aber nicht weiter schlimm, denn die geheimnisvolle Besucherin hatte sich längst für den Verzehr eines Auflaufs mit Broccoli entschieden…

Zweisamkeit im Landwehrkanal

Das Restaurant Salatgarten (italienische Küche) in Berlin Kreuzberg an der Ecke Paul Linke Ufer / Fosterstraße ist Treffpunkt der Boulespieler