Augenuntersuchung mit dem Smartphone in Südindien

Die Einsatzmöglichkeiten des Smartphones sind sicherlich nicht unbegrenzt aber immerhin erstaunlich vielseitig. Neuerdings wird es auch bei Augenuntersuchungen als preiswerte Alternative zum Augenspiegel eingesetzt, wie der folgende augenmedizinische Reisebericht aus Südindien zeigt…

Augenuntersuchung mit umgerüstetem Smartphone c privat

Diabetische Retinopathie – in Südindien weit verbreitet

2.000 Aufnahmen der Netzhaut, 400 untersuchte Augen von 200 an Diabetes erkrankten Menschen in 13 Screening-Camps und bei etwa jedem Fünften eine neu diagnostizierte Retinopathie: Das ist die Bilanz des vierwöchigen Südindien Aufenthaltes des Augenarztes Dr. Maximilian Wintergerst von der Augenklinik des Bonner Universitätsklinikums. Weiterlesen

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Den medizinischen Alltag im Fokus: 5. Begegnung der Patientenorganisation PRO RETINA

Am 14. Oktober findet die 5. Kölner Begegnung der Patientenorganisation PRO RETINA statt, die sich diesmal mit dem Thema Versorgungsforschung bezogen auf Menschen mit Erkrankungen der Netzhaut befasst. Die Veranstaltung soll ein Forum sein für den Austausch zwischen Patienten, Politikern, Krankenkassen, Wissenschaftlern und Ärzten. Weiterlesen

Depression: Die dunkle Krankheit als Thema auf 3sat

An zwei Tagen befasst sich 3sat mit der Krankheit Depression. Dafür werden zwei Dokufilme und ein Spielfilm ausgestrahlt. Außerdem gibt’s eine „spezial“-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „nano“.

Die Reise

Los geht’s am Montag, 26. September um 22.25 Uhr mit dem Dokumentarfilm „Das dunkle Gen“. Darin wird die Geschichte von Frank erzählt, der sich auf eine radikale Forschungsreise in den Körper und in sein Wesen begibt. Er ist selbst Mediziner und auf der Suche nach den Ursachen seiner Depression. Seine Schwermut brachte ihn um Arbeit und Familie. Nicht zuletzt will er seinem Sohn das Rüstzeug im Kampf gegen eine mögliche Vererbung der Seelenkrankheit mitgeben. So vertieft er sich in die Welt der Genanalyse und entlockt ihr Erstaunliches.

Die Volkskrankheit

Schmerzen und Depressionen hielten die Managerin Natascha Derport gefangen. Erst größter Leidensdruck brachte sie dazu, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Einer von vielen Krankheitsverläufen, wenn es um das Thema Depression oder Burnout geht.

Das Wissenschaftsmagazin „nano“ beschäftigt sich am Dienstag, 27. September, um 18.30 Uhr, in einer „spezial“-Ausgabe mit der Volkskrankheit Depression, an der in Deutschland über vier Millionen Menschen leiden. Wie beispielsweise die Managerin Natascha Derport, die erst aufgrund von Schmerzen und Leidensdruck bereit war, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Dieses Warten bis es fast zu spät ist, gehört zu den zahlreichen und häufig vorkommenden Aspekten des Krankheitsbildes. Übrigens leiden auch Partner und Familienangehörige häufig mit und entwickeln eigene Krankheitssymptome. Wie dem Kreislauf entkommen? „nano spezial: Ausgebrannt! Volkskrankheit Depression“ berichtet über neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Therapieformen.

Die Falle und das Entkommen

Der Fernsehfilm „Brief an mein Leben“, mit Marie Bäumer als erfolgreiche Professorin Toni Lehmstedt in der Hauptrolle, zeigt ein Leben auf der Überholspur, das letztendlich im Chaos der Gefühle endet. In der Klinik lernt Toni langsam zu sich und ihren Bedürfnissen zurückzufinden. In 3sat am Dienstag, 27. September, um 20.15 Uhr zu sehen.

Im Anschluss, um 21.45 Uhr, geht die Dokumentation „Gegen die Wand – Rätsel Burnout, die überforderte Gesellschaft“ dem Phänomen Burnout wissenschaftlich auf den Grund. Gezeigt wird, wie Stress Gehirn und Organe auf Dauer schädigen kann, aber es werden auch Möglichkeiten gezeigt, der Falle zu entkommen.