Berlin: Mit Radioeins vom rbb aufs Dach des Fernsehzentrums

Radioeins vom Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) wird in diesem Jahr 20 Jahre alt und will hoch hinaus. Zu diesem Zweck wird in der 14. Etage des rbb-Fernsehzentrums am Theodor-Heuss-Platz am Samstag, 1. Juli, die „Radioeins Dachlounge“ mit einem Auftritt der Band „Element of Crime“ eröffnet. Weiterlesen

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Stammtischjubiläum im Neuköllner Restaurant S…cultur

an den ufern des rixdorfer sees

Fliegen Klaus Hoffmann zum 100. StammtischDiese Stammtische sind ganz kolossal und wer einmal mitmacht, will auch gleich noch mal“ heißt es im „Berliner Stammtischsong“. Doch viele Teilnehmer haben inzwischen nicht nur ein- oder zweimal daran teilgenommen, sondern sogar hundert mal. So konnte am 1. September der „NetzStamm“-Tisch in der Neuköllner S…Cultur mit zahlreichen Netzwerkern der ersten Stunde, wie beispielsweise „Fliegen Klaus“ Hoffmann, dem ältesten Jungdesigner Berlins, sein 100. Jubiläum begehen.

Nein, hundert Jahre alt sind weder Klaus Hoffmann, noch dieser ganz besondere Unternehmerstammtisch. Lezterer hat aber  immerhin hundert Monate hinter sich – und das wurde am Rixdorfer See im Biergarten der S…cultur ausgiebig gefeiert z. B. mit einem Getränk namens „Beleiwa“, wozu es kleine, ganz besonders raffinierte Schmankerl wie „Spanischen Reissalat“ gab. Zunächst kam er als kulinarisches Understatement daher – ein Happen unter Vielen eben. Dann aber zeigte er u. a. mit seiner ausgeklügelten Gewürzkombi und samtenen Schärfe, die den Gaumen zum Verzehr weiterer Köstlichkeiten animierte, was in ihm steckt.

Spanischer Reissalat

BeleiwaAber was hat es nun mit diesem geheimnisvollen Getränk namens „Beleiwa“ auf sich? Nun, nach den Worten von Markus Kunz, dem Wirt der S…Cultur, ist das ein Akronym für Berliner Leitungswasser. Beim Probieren dieser flüssigen Kreation kann das jedoch nicht bestätigt werden. Irgend was ganz Anderes ist da im Spiel, womöglich sogar Alkohol…

Raffinierte Schmankerl werden gereicht

 

 

Leipzig feiert den Komponisten und Musiker Max Reger

Max Reger gilt nach den Worten Paul Hindemiths als der „letzte Riese in der Musik“. Der ehemalige Leipziger Universitätsmusikdirektor und Hochschullehrer verstarb am 11. Mai 1916 in Leipzig an Herzversagen. Sein 100. Todestag ist für die alte und aktuell wieder angesagte Messestadt ein würdiger Anlass, gebührend an den Kompositionen zu erinnern.

Reger-Festjahr und -festtage

Dazu wird das Max-Reger-Festjahr am 22./23. Januar 2016 mit einem Konzert an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ eröffnet. Diese nannte sich zu Regers Zeit Königliches Konservatorium. Hier hatte Max Reger neben seiner Berufung zum Universitätsmusikdirektor im Jahre 1907 eine Professur erhalten. Vom 8. bis 20. Mai 2016 finden schließlich die Max-Reger-Festtage statt, an denen u.a. das Gewandhausorchester, das MDR Sinfonieorchester, die Universitätsmusik, die Leipziger Kirchen und die Komponistenhäuser beteiligt sind.

Avantgarde und Tradition

Berühmt wurde der am 19. März 1873 in Brand/Oberpfalz geborene Max Reger vor allem durch seine Orgelstücke. Die Kompositionen des Künstlers wurden zu Lebzeiten gefeiert, jedoch auch kontrovers diskutiert. Er gilt als eine der Schlüsselfiguren der anbrechenden Moderne: ein Künstler, der zwischen Avantgarde und Tradition stand. Reger war als Kirchenkomponist konfessionsübergreifend tätig.

Großer Bachfan

Bekanntlich gehörte Reger auch zu den großen Fans des Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach. Nach Regers Ansicht gab es „nichts so Kompliziertes in unserer modernen Harmonik, was nicht der alte Bach längst vorweg genommen hätte.“.Dieses besondere Verhältnis Regers zu Bach ist Thema einer Sonderausstellung, die im Bach-Museum Leipzig vom 4. März bis 23. Oktober 2016 besucht werden kann.

Weitere Infos gibt’s hier…