Internationale Kunstschau zum Thema „Krieg und Frieden“ im Museum Kalkriese

Unter dem Titel „Damals nicht, heute nicht, niemals“ ist seit dem 30. November im Museum Kalkriese eine internationale Kunstschau zu sehen. 31 Kunstobjekte zum Thema Krieg und Frieden – u. a. von Kapoor, Boltanski, Uecker, McCracken und vielen weiteren namhaften Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Welt werden dort noch bis zum 16 Februar des kommenden Jahres zu sehen sein.

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Oldtimer im Rahmen der Brazzeltage im Technik Museum Speyer

brazzeltage speyer offroad jeepAm 11. und 12. Mai 2019 heißt es in Speyer wieder „Das Museum bebt“.Dann geht nämlich der sogenannte „Brazzeltag“ im Technik Museum Speyer in die nächste Runde und die Herzen der großen und kleinen Fans von Oldtimern und motorisierter Technik dürften wieder heftiger schlagen als im normalen Alltag.

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Gemeinsam und grenzübergreifend: Museen in Dänemark und Schleswig-Holstein gründen Netzwerk und laden zur zeitgleichen Vernissage am 26. April

Lübeck / Nykøbing Falster. Reisende, die sich für Ausstellungen und Museen interessieren und ein Fable für den Norden haben, sollten den 26. April im Kalender ankreuzen. Am genannten Tag wird nämlich das dänisch norddeutsche Museumsnetzwerk NORDMUS der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Vernissage findet bei allen beteiligten Projektpartnern in Dänemark und Schleswig-Holstein gleichzeitig statt und bei den meisten gibt’s auch was für Gaumen und Magen…Grenzübergreifendes Museumsnetzwerk

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Vom Leuchturm aus die Darßlandschaft bewundern: Zu Besuch im NATUREUM an der Ostsee

Blick vom Leuchtturm Draßer Ort auf die Ostsee und die Darßlandschaft (c) Deutsches Meeresmuseum - Kopie

 

Seit 1991 betreibt das Deutsche Meeresmuseum Stralsund direkt am Leuchtturm Darßer Ort ein Naturkundemuseum. Dieses NATUREUM befindet sich mitten in der Kernzone des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft unweit vom Darßer Weststrand. Wer dort mal vorbei schauen möchte, muss allerdings aufs Auto verzichten und die fünf Kilometer lange Strecke durch den Darßer „Urwald“ zu Fuß oder per Drahtesel zurück legen.

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Historische Kinderwagen im Stadtmuseum Meißen

Sportkinderwagen im Schubkarrenformat c peter bachstein

Das Stadtmuseum der sächsischen Porzellanstadt Meißen präsentiert z. Zt. eine Sonderausstellung zum Thema „Kinder in Fahrt: Mit 100 Kinderwagen durch die Geschichte“.  Die spannende Schau zeigt, wie sehr sich dieses inzwischen alltägliche Transportmittel für die Kleinsten im Laufe von 160 Jahren gewandelt hat. Die Ausstellung, in der auch dieses Schubkarrenmodell zu sehen ist,  kann noch bis zum 25. Februar besucht werden…

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Berlin: Ausstellung über blinde Tandemfahrer

Wie Blinde per Tandem radelnd die Welt erleben zeigt auf 28 Tafeln eine Ausstellung des Vereins „Tandem-Hilfen e.V.“, die am 4. Dezember 2017 im Rathaus Mitte von Berlin eröffnet wird. Bis zum Jahreswechsel sind dort Impressionen von Tandemtouren nach Paris und St. Petersburg, Sternfahrten nach Berlin und Marburg und viele Beispiele der sportlichen Begeisterung von Teams auf zwei Rädern zu sehen. Auch die Hilfsaktivitäten des Vereins werden vorgestellt. Die Ausstellung kann später in andere Orten ausgeliehen werden – ebenso wie eine zeitgleich vorgestellte Ausstellung mit Witzen und selbstironischen Geschichten von blinden über blinde Menschen unter dem Titel „Das hab` ich kommen seh´n“. Auskunft gibt Dr. Thomas Nicolai, Tel. (0 30) 2 08 17 20, E-Mail: thomasnicolai@gmx.de.

Albrecht Dürer und die Reformation: Ausstellung in Nürnberg thematisiert ein schwieriges Verhältnis

Modell des Dürerhauses im Dürerhaus zu Nürnberg - KopieDas Reformationsjubiläum gehört zu den heißen Ereignissen des Jahres – auch in der fränkischen Metropole Nürnberg Übrigens hockte seinerzeit ein gewisser Albrecht Dürer im Großen Rat der alten Kaiserstadt, als der folgenschwere Beschluss über Nürnbergs Beitritt zum neuen Glauben gefasst wurde. Das Nürnberger Dürerhaus thematisiert mit der Ausstellung „Neur Geist und Neuer Glaube“ das Verhältnis zwischen dem Künstler und der Reformation… Weiterlesen

Ausstellung zur Orgellandschaft an der Unterelbe

Wer Orgeln mag, sollte seinen Kultururlaub vielleicht mal in Norddeutschland verbringen. Dort, wo Fluss und Meer sich treffen, befindet sich die älteste Orgellandschaft der Welt. Sie und die zahlreichen Instrumente in dieser Gegend sind Thema einer Ausstellung, die im Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe vom 4. April bis 28. Mai gezeigt wird.

Die Maritime Landschaft Unterelbe ist reich an Pilgerstätten für Orgelfreunde. Selbst kleinere Ortschaften sind durch ihre wohlklingenden und traditionsreichen Instrumente zu großer Bekanntheit gekommen. Die Ausstellung im Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe in Grünendeich beleuchtet die Hintergründe dieses baulichen und klanglichen Reichtums. In vier Modulen befasst sie sich mit den Entstehungsbedingungen dieser klingenden Landschaft, den Instrumenten selbst, dem Zusammenhang zwischen Theologie und Musik sowie mit den Organisten, die die akustischen Qualitäten der Instrumente zur Geltung brachten.

Treffen mit Tim dem Roboter im Deutschen Technikmuseum

ein-roboter-namens-tim-kopieMuseen bieten die Konfrontation mit den Überbleibseln von Gestern und der Großstadtwanderer liebt die Begegnungen mit ausgebuddelten Artefakten aus Ägypten, Griechenland oder Mittelamerika. Beim Besuch des Deutschen Technikmuseums in Berlin Kreuzberg wird er jedoch nicht vom Hauch der Antike erwartet, sondern von Tim dem Roboter. Der soll als digitaler Guide die Leute durch die verschlungenen Pfade der Ausstellungen lotsten. Momentan ist er aber am Schnarchen und erinnert damit ein bisschen an einen schlafenden Furby… Weiterlesen

Kleines Abenteuer auf der Suche nach dem E Haus

Nein, jetzt geht’s nicht hinaus in die Wildnis, sondern hinein in die heiligen Hallen der Berliner Messe. Trotzdem müssen auch hier abenteuerliche Pfade gemeistert werden um jenen versteckten Ort zu erreichen, wo das IFA-Feierabendtreffen mit der Vorstellung eines E Hauses stattfinden soll…

Lückenlose Sicherheit

Vorher aber warten die lückenlosen Schranken eines ausgeklügelten Sicherheitskonzepts, mit dem die Messe allen Spitzbuben den Zutritt verweigern will. Da aber besagter Feierabend nicht am Ende, sondern vor der offiziellen Eröffnung der IFA stattfindet, ist noch kein einziger Sicherheitsmensch zu erblicken. Dafür sind alle Türen verriegelt und verrammelt, was aber Routiniers wie den Großstadtwanderer und die geheimnisvolle Besucherin nicht am Betreten der Messe hindern kann. Schließlich gibt’s da noch diesen chaotischen Ladebereich, wo tausend fleißige Leute jede Menge Material aus Transportern zerren und in die Tiefen der Hallen schleppen.

Im Strom dieser emsigen Arbeitsbienen lässt es sich problemlos mit hinein schwimmen und da taucht dann tatsächlich doch noch eine einsame Security Lady auf und fragt nach den Tickets. Technik affine Besucher haben so was natürlich auf den Smartphones – nur der Scanner in Händen der Sicherheitsdame will die Codes nicht schlucken und so müssen die Beiden ihren Weg eben völlig ungecheckt fortsetzen.

Gar nichts statt wenig

Für die Messe ist das keine Gefahr – für die Beiden aber schon, denn in den Hallen wird fieberhaft am Aufbau der Stände gearbeitet. Überall trampeln Menschen in undefinierbaren Gerümpelhaufen herum und da kommt plötzlich ein dicker blauer Teppich angerollt, der den Großstadtwanderer glatt von den Socken haut. Er landet in einem flachen Karton voller Styroporflocken und Jemand fragt, ob er sich weh getan hat. Hat er zum Glück nicht, nur seine Brille ist weg und ohne diese kann er nicht nur wenig, sondern gar nichts sehen. Aber wie immer sind die meisten Menschen hilfsbereit und so wühlen zahlreiche Hände im Styropor herum um die Brille zu finden, was fast den Charakter eines Wettkampfs annimmt. Diesen gewinnt am Ende die geheimnisvolle Besucherin.

Im Stolpermodus zum E Haus

Mit der Brille endlich wieder auf der Nase ist der Großstadtwanderer in seinem Bewegungseifer wie üblich nicht zu bremsen. Er zerrt die geheimnisvolle Besucherin kreuz und quer durch die Hallen ohne den genauen Weg zu kennen. Er weiß aber aus Erfahrung, dass er am Ende immer am Zielort ankommen wird. Vorher muss nur noch eine völlig kontrastfreie Treppe im Stolpermodus gemeistert werden, was zu zweit meist besser gelingt weil man sich gegenseitig am Hinfallen hindern kann. Dafür werden die drei mit Wasser gefüllten Eimer am unteren Ende der Treppe niedergemäht, was aber niemanden stört weil hier öfter mal was umkippt, wie einer der Arbeiter ganz nebenbei erwähnt.

Dann endlich ist jene Halle erreicht, wo der IFA Feierabend stattfindet und es gibt auch schon Häppchen und Bier sowie die Gelegenheit, das E Haus zu besichtigen. Da reichen ein paar sanfte Gesten um die Rollladen vor den Fenster hoch- und runter zu fahren. Die geheimnisvolle Besucherin interessiert sich jedoch viel mehr für die Spracheingabe. Doch die will momentan nicht mitspielen, weil es drumherum zu laut ist. Vielleicht liegts am Schnarchen des Großstadtwanderers, der sich auf dem Bett des Hauses für ein kurzes Schläfchen niedergelassen hat.

PS: Hinter dem Kürzel IFA verbirgt sich die Internationale Funkausstellung, die Anfang September in Berlin stattfand.