Christi Geburt ein paar Jahre früher

Am Abend des 21. Dezember wird es am westlichen Horizont ein spektakuläres astronomisches Rendezvous zwischen Saturn und Jupiter geben. Irdische Beobachter könnten den Eindruck bekommen, dass es gleich zu einem Crash der Riesenplaneten kommt. Dieses seltene Himmelsereignis führt uns geradewegs in die Zeit der Geburt eines gewissen Jeschua zurück, der uns Heutigen durch die lateinische Überlieferung als Jesus bekannt ist.

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Altes Land: Historische Navigationstechnik besichtigen im Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe

Auf Reisen kann auch so manches technische Highlight aus vergangenen Zeiten bestaunt werden. So geschehen auf unserer gerade zu Ende gegangenen Tour ins Alte Land, das sich von Hamburg elbabwärts bis nach Stade erstreckt. Die Gegend ist natürlich vor allem als Obstbaugebiet bekannt. Doch bis 2002 wurden hier in einem Dorf namens Grünendeich auch Seeleute ausgebildet – u. a. im Fach Astronomie. Das dem Unterricht dienende Planetarium gehört heute zu den Besuchermagneten im Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe, das einst der Standort der Seefahrerschule war. Zunächst aber fällt die gläserne Kanzel auf dem Dach ins Auge…

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Die Himmelsscheibe von St. Andreasberg kann sprechen

Die Sternwarte der ehemaligen Harzer Bergbaustadt St. Andreasberg verfügt neuerdings über die erste sprechende Himmelsscheibe der Welt. Da sie außerdem auch noch taktile Strukturen besitzt, rücken mit ihr die fernen Sterne in greifbare Nähe, was besonders für blinde und sehbeh. inderte Menschen interessant sein dürfte.

Die Himmelscheide von St. Andreasberg ist so was wie die High Tech Nachfahrin der berühmten Scheibe von Nebra. Wie diese einst den Menschen der Bronzezeit zur Orientierung am Himmel diente, soll auch dieses aktuelle Wunderwerk allen Menschen helfen, sich in der Unendlichkeit des Kosmos ein klein wenig zurech zu finden. Die Idee für diese Sternenkarte zum sehen, hören und tasten hatte der Mathematik- und Physikstudent Niels Luithardt aus Kiel, der selbst seit seiner Kindheit blind ist. Er etwarf auch das Modell für diese etwa einen Quadratmeter große drehbare Scheibe, die alle im Laufe eines Jahres mit bloßem Auge sichtbaren Sterne sowohl leuchtend wie tastbar darstellen kann. Auf Knopfdruck werden Namen und weitere Informationen zu 170 Sternen aus 35 Sternbildern hörbar. Die Scheibe kann so eingestellt werden, dass der jeweils zu einem bestimmten Zeitpunkt sichtbare Bereich des Nachthimmels zu sehen und zu ertasten ist.

Mit diesem Geschenk des Projektentwicklungsvereins Andersicht e. V. kommt die Harzer Sternwarte ihrem Ziel näher, ein barrierefreier astronomischer Erlebnisort für alle zu sein. Weitere Infos zu dieser audio-taktilen Himmelskarte gibt’s hier oder auch beim Vorsitzenden des Sternwartenvereins, Utz Schmidtko, Tel.: 0163 6141896, E-Mail: schmidtko@sternwarte-sankt-andreasberg.de.