Kunstausstellung über „Schöne Berge“ in Bern

Bergpanorama c vera schwarzDas Alpine Museum der Schweiz in Bern präsentiert aktuell als Hauptausstellung „Schöne Berge“. Die 120 gezeigten Bilder stammen aus der Gemäldesammlung des Hauses und umfassen einen Zeitraum von etwa 250 Jahren. Ferdinand Hodlers Dioramenbilder vom „Aufstieg und Absturz“ sind ebenso zu sehen wie Werke unbekannter Künstler, die ihren ganz persönlichen Blick auf die Berge mit künstlerischen, bisweilen auch etwas kitschigen Mitteln festgehalten haben. Die Ausstellung läuft bis 6. Januar 2019. Weiterlesen

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Im Herbst auf die Gipfel der Schweizer Alpen – zu Fuß oder per Bahn

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Jetzt im Herbst, wenn die Täler der Schweizer Alpen im Nebel verschwinden, haben Bergtouren auf hohe Gipfel im Sonnenlicht ihren ganz besonderen Zauber. Zu keiner anderen Jahreszeit ist von dort oben die Aussicht so klar und weit wie in der kurzen Zeit vor Anbruch des Winters. Hier nun vier Tipps für herbstliche Gebirgstrips in der Schweiz und wer nicht den ganzen Aufstieg zu Fuß absolvieren will, kann auch spannende Fahrten mit Seil- und Zahnradbahn wählen.

Diavolezza (Graubünden)

Umgeben von mehreren Dreitausendern und hoch über den Gletschern Pers und Morteratsch wartet die 2978 Meter hohe Diavolezza im Engadin mit einer beeindruckenden Aussicht auf. Das einzigartige Panorama des Bernina-Massivs und die wilden Gletscherlandschaften sind beliebte Fotomotive. Höhepunkt aber ist der Blick über das Engadin mit seinen bunt gefärbten Arvenwäldern bis zum Nationalpark – dem ältesten der Alpen.

Säntis (Ostschweiz)

Wer von Deutschland aus ins hochgebirgige Nachbarland kommt, findet in der Ostschweiz die wild zerklüftete Bergwelt des Alpsteinmassivs. Der Blick vom 2502 Meter hohen Gipfel gehört zum Spektakulärsten, was die Schweiz an Panoramen zu bieten hat. Von hier oben aus kann man sowohl den Schwarzwald wie die Vogesen erkennen und dazu natürlich die großen Bündner, Glarner und Berner Gipfel. Wem der Genuss der Bergwelt allein nicht reicht, kann an den monatlichen Vollmondfahrten mit der Säntisbahn teilnehmen. Auf dem Gipfel gibt’s dann ein Vollmondbuffet und Musik.

Harder Kulm (Bern – Berner Oberland)

Mit dem Zug zum Bahnhof Interlaken Ost fahren um dort umzusteigen und zwar in eine Seilbahn kann ja auch mal ein spannendes Erlebnis sein. Mit dieser geht es seit über 100 Jahren wahnsinnige 735 Meter durch den Wald und hinauf zum Harder Kulm auf 1322 Metern Höhe. Okay, das ist jetzt nicht ganz so die schwindelnde Höhe wie bei den anderen Tipps. Doch der Blick von der Aussichtsplattform mit Glasfläche ist auch unheimlich eindrucksvoll und erfasst nicht nur die Jungfrau, sondern auch den Mönch und den Eiger sowie die Herbstlandschaft des Brienzer- und Thunersees.

Gornergrat (Wallis)

Die höchste im Freien angelegte Zahnradbahn Europas bringt die Gäste an 365 Tagen im Jahr vom Bahnhof Zermatt direkt auf den Gipfel des Gornergrats auf 3089 Metern. Die Fahrt dauert 33 Minuten und überwindet 1469 Höhenmeter. Sie führt über eindrucksvolle Brücken, durch Galerien und Tunnel, und es geht vorbei an Wäldern mit Lärchen und Arven, an Steinschluchten und Bergseen. Das Panorama ist nicht nur im Herbst einmalig: Der Gornergrat ist umgeben von 29 Viertausendern, wozu natürlich auch die Dufourspitze gehört, die mit 4634 Metern der höchste Schweizer Berg ist. Außerdem ist auch der Gornergletscher zu sehen, der zweitgrößte Eisstrom der Alpen.

Foto:Schweiz Tourismus Toni Mohr

Wandern im Wallis

Das im Südwesten der Schweiz gelegene Wallis ist geprägt von imposanten Gipfeln, idyllischen Bergseen und mediterraner Vegetation in den Tälern. Eine ideale Gegend für Aktivurlauber, die gern zwischen Berg und Tal wandern wollen. Über 8000 Kilometer markierte Rund- undHöhenwege warten darauf, entdeckt zu werden. Mit etwas Glück gibt’s unterwegs sogar Begegnungen mit Murmeltieren, Gämsen oder Steinböcken. Hier nun zwei Touren, die bestimmt zu den Highlights einer Wallis Reise gehören.

Wanderungen entlang historischer Wasserkanäle

Die Suonen, die historischen Wasserkanäle des Wallis, waren lange Zeit das einzige Mittel, um das kostbare Wasser der Gletscherschmelze in die Weiden, Weinberge und Obstgärten zu leiten. Heute führen entlang dieser Kanäle wunderschöne Wanderungen. Ein wahres Suonenerlebnis bietet das sogenannte „Zauberwasser“ in Grächen. Entlang der inszenierten Wasserkanäle wird eine belebende Reise aus Wasserspiel und Genuss für Klein und Groß geboten. Auf die Besucher warten zahlreiche Orte der Ruhe und des Wohlfühlens für Körper, Geist und Seele.

Wanderungen entlang energiegeladener Kraftorte

Die einzigartige Naturlandschaft der Aletsch Arena ist ein ganz besonderer Kraftort. Wo die Natur derart Außerordentliches wie den Aletschgletscher geschaffen hat, muss ihre Kraft auch in besonderem Maße spürbar sein. Als aufbauend und festigend, anregend und erholsam gelten die drei Aussichtsberge Moosfluh, Bettmerhorn und Eggishorn mit ihrer atemberaubenden Aussicht auf den Großen Aletschgletscher. Wer den größten Eisstrom der Alpen aber nicht nur sehen, sondern auch wirklich spüren möchte, findet auf einer der fast täglichen geführten Gletschertouren die ideale Gelegenheit dazu.

Eröffnung des World Nature Forums in Naters

Übrigens eröffnet in Naters, das ist nahe beim Großen Aletschgletscher, im September 2016 das World Nature Forum seine Türen. Der neue Heimathafen des UNESCO-Welterbes Swiss Alps Jungfrau-Aletsch gibt den Besuchern einen Gesamtüberblick über das Gebiet, erklärt dessen spannende Geschichte sowie die einmalige Natur- und Kulturlandschaft rund um diese hochalpine Szenerie. Die Ausstellung ist als Ausgangsstation für das Welterbe konzipiert. Mit Filmen, interaktiven Erlebnisstationen, Info-Grafiken und Artefakten wird in der Ausstellung der Forschergeist geweckt.  Zentrale Fragen betreffend unseren Umgang mit der Natur und die Auswirkungen auf die Umwelt werden aufgeworfen und beantwortet.

Wallis: Suonen im Kanton Wallis
WALLIS- Die Strecken entlang der Suonen sind viele Jahrhunderte alte Wasserleiten, die im Mittel- und Unterwallis eben auch Bisse genannt werden. Im Hintergrund das Weisshorn (4505m). VALAIS- Les sentiers qui longent des conduites d’eau vieilles de plusieurs siecles, localement appelees ‚bisses‘ dans le Bas-Valais et le Valais central et ‚Suone‘ dans le Haut-Valais. En arriere-plan le Weisshorn (4505m). VALAIS- The walks whitch follow the course of the bisses, water channels dating back many centuries which are also known by their German name, ‚Suonen‘, in the Upper Valais. In the background the Weisshorn (4505m). Copyright by: Valais/Wallis Promotion By-Line: Valais/Wallis Promotion/Christian Perret

Die Bergwelt mit den Ohren erleben: Echo Wandern in der Schweiz

Wer beim Wandern in der Schweiz die großartige Bergwelt nicht nur mit den Augen sondern auch mit den Ohren erleben will, kann sich auf der neu lancierten Webseite www.echotopos.ch und per App über Standorte mit perfektem Echo informieren. Die Webseite des ersten Echo-Archivs der Schweiz schlägt auch gleich Wanderrouten zu den jeweiligen Standorten vor. Wer zum Beispiel das siebenfache Wanderecho des Kreuzbergs in der Ostschweiz entdecken möchte, braucht nur noch die Wanderschuhe zu schnüren und loszulaufen….

Wanderung zum siebenfachen Echo der Kreuzberge

Einen Kreuzberg gibt es nicht nur in Berlin, sondern – im Plural und einige tausend Meter höher – auch in der Ostschweiz in der Nähe von Vaduz. Sie servieren rufenden Wanderern, die sich oberhalb der Alphütte Roslenalpin auf einem kleinen Felsvorsprung postieren und kräftig rufen, das berühmtes siebenfaches Echo. Manchmal lassen sich einige Schafe, die unterhalb des Bergs weiden, von den Klängen inspirieren und blöken ein bisschen mit.

Die Wanderung beginnt bei Stauberen und führt über Saxerlücke bis zur Roslenalp auf 1860 Metern Höhe, alternativ ist sie von Brülisau her möglich. Es empfiehlt sich, den Ausflug über den Chreialpfirst fortzusetzen, dann geht es weiter Richtung Säntis oder hinunter nach Wildhaus. Die Kreuzberge bieten zudem ein optimales Gebiet für alle Kletterbegeisterten. Beispielsweise ist der Mutschen auf 2122 Metern Höhe als höchstgelegener Punkt der südlichen Alpsteinkette einen Besuch wert. Weitere Informationen unter: www.echotopos.ch/location/kreuzberg

Echo Wisi Bucher“

Die Wanderung zum Wisi Bucher Echo in der Region Obwalden führt im Melchtal zunächst zum unteren Roggenloch in 1525 Metern Höhe. Dann geht’s in Richtung Wolfsbüel über Flöschen und die Torstöcklialp bis zur Alp Tor. Von dort sind es noch 20 Minuten bis zum Wegende, wo ein in Erwartung eines teilweise achtfachen Echos ein kräftiger Ruf auf die Reise geschickt werden kann. Der Name „Echo Wisi Bucher“ ist hergeleitet von dem Büchel-Spieler – ein Büchel ist eine Art Alphorn – Wisi Bucher, der das legendäre achtfaches Echo zurückbekam. Weitere Informationen unter: www.echotopos.ch/location/wisi_bucher

Scära-Fänggin’s Echo-Wandern

Die Route von Furna Hinterbergen nahe Chur zum Berggasthaus Alp Scära in Graubünden ist auf der Wanderkarte leicht zu finden. Bei der Wanderung reicht der Blick weit über grüne Alpweiden. Nahe der Alp Scära hört der Wanderer nach lautem Rufen ein drei- bis vierfaches Echo. Die besten Erfolgsaussichten auf ein gutes Echo haben Echosuchende frühmorgens bei ruhigem Wind und Wetter. Weitere Informationen unter: www.echotopos.ch/location/scara_fanggins

Mitwirkung am Archiv der Echos

Das Echo Archiv ist natürlich noch nicht abgeschossen, sondern soll kontinuierlich erweitert werden. So sind Reisende wie Einheimische herzlich eingeladen, am Echo-Archiv mitzuwirken, einen neu entdeckten Echo-Ort zu registrieren oder auf bewährten Routen dem Ruf der Berge zu folgen. Die drei oben benannten Echo-Standorte sind auf der Homepage von Echotopos als rote Punkte auf der Schweizer Landeskarte vermerkt und gelten somit als verifizierte Standorte.

Das Echo-Archiv ist seit dem 14. August 2015 online unter www.echotopos.ch erreichbar und als kostenlose App für iPhone und Android downloadbar.