Am Internationalen Tag der Netzhaut kostenlose Aufnahme ins Patientenregister

pro retina logo - KopieAm „internationalen Tag der Netzhaut“ (30.09.2017) öffnet die Patientenorganisation PRO RETINA ihr Patientenregister. An diesem Tag können sich Menschen mit Netzhauterkrankung, unabhängig von einer PROT RETINA-Mitgliedschaft in das Patientenregister aufnehmen lassen. Weiterlesen

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Hören statt Sehen: Neue App „Aipoly“ eklärt Blinden die Gegenstände der Umgebung

Barrierefreiheit ist in der Reisebranche ein Thema, das inzwischen gern diskutiert, aber längst noch nicht auf allen Ebenen umgesetzt wird. So sind längst nicht in allen Hotels die Zimmernummern in Braille- oder kontrastierender Großschrift gehalten. Hier könnte eine neue Vorlese-App ein Stück weit Barrierefreiheit schaffen… Weiterlesen

Wassertauglicher Rollstuhl mit Druckluftantrieb

Menschen, die auf einen Elektro-Rollstuhl angewiesen sind mussten bisher auf Vergnügungen im feuchten Nass weitgehend verzichten denn Elektrizität und Wasser vertragen sich nicht besonders gut. Nun aber gibt es für diesen Personenkreis eine Lösung in Gestalt eines Druckluft-Rollstuhls… Weiterlesen

Sehen für Blinde im digitalen Zeitalter

Wie hier auf der Schönen Ecke hin und wieder angedeutet wurde, sind iphone & Co im Zusammenspiel mit speziellen Apps für Menschen mit Seheinschränkung sehr brauchbare Helferlein. Hier hab ich nun auf lydias welt einen artikel gefunden, der sich u. a. mit der App „be my eyes“ befasst. Mit Hilfe dieser App werden voll sehende Menschen und Menschen, die blind oder sehbehindert sind, miteinander vernetzt mit dem Ziel, das der sehende Mensch via Internet dem blinden oder sehbehinderten Menschen quasi seine Augen zur Lösung kurzfristiger Probleme zur Verfügung stellt.

Für Reisende mit Seheinschränkung kann das beispielsweise das Lesen eines Fahrplans sein. Dagegen kann eingewandt werden, dass es dafür doch als ebenfalls hilfreiche App den Abfahrtsmonitor gibt. Das ist richtig – doch der läuft nicht in jedem Land und es gibt auch blinde oder ehbehinderte User, die den nicht besonders mögen. Für solche ist auf Reisen be my eyes eine prima Alternative und im Alltag sowieso, wie in folgendem Artikel von Lydia beschrieben wird…

Lydia's Welt

Auf dem Foto halte ich mein Smartphone in der Hand.
die Kamera ist in Richtung meiner Bluse gerichtet.

Ich bin mächtig aufgeregt. Heute habe ich einen Termin mit einer Redakteurin, die über meine Arbeit berichten wird. Das Outfit dafür habe ich gestern zusammen mit einer Freundin ausgesucht und griffbereit auf einen Bügel gehängt. Also alles palletti. Wenn nicht diese blöde Milchtüte umgefallen wäre. So was passiert nur heute, und nur weil ich mich bereits angezogen hatte. Was mache ich jetzt? Es ist keiner in meiner Nähe, den ich fragen kann ob die Kleidung sauber geblieben ist. Und viel Zeit bleibt mir nicht mehr.

Stopp, heute ist das kein Grund zur Panik. Dafür gibt es , Link, be my eyes, https://appsto.re/de/NN-81.i . eine Möglichkeit mir per Videotelefonie sehende Hilfe zu holen. Die entsprechende App habe ich schon lange auf meinem IPhone und bin somit angemeldet.
Und so sieht der Eingangsbildschirm aus…

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Ramponiertes Gehör reparieren mit Hilfe einer App

Wer gerne und oft sehr laute Musik hört, kann durchaus bleibende Gehörschäden davon tragen. Doch bleibt ganz entspannt ihr Heavy Metall- und Symphoniefans – im digitalen Zeitalter gibt es bekanntlich für alles eine App – also auch zur Reparatur des zerschossenen Gehörs. Sie nennt sich „TSC Music“.. und wurde von Earlogic entwickelt

Gehör auf geringsten hörbaren Level stimulieren

Der Name der App ist abgeleitet von der Methode „Threshold Sound Conditioning“, bei der Musikliebhaber die Wahrnehmung von Tönen nahe der eigenen Hörschwelle erneut erlernen. Sie bietet dafür fünf wichtige Frequenzbereiche an, um das Gehör zu testen. Wie Ji Hoon Won aus dem Entwicklerteam gegenüber „Digital Trends“ erklärte, findet die App die schlechteste Hörfrequenz des jeweiligen Nutzers und produziert anschließend darauf angepasste Tonsignale, um das Gehör auf dem geringsten hörbaren Level zu stimulieren“, Die eigene Hörkapazität soll nach rund einem Monat bereits besser werden, wenn jeden Tag etwa eine Stunde lang Musik gehört wird. Die Fortschritte können anhand von verschiedenen Charts auch live mitverfolgt werden.

Bisher nur Beta Version für iOS

Innerhalb der App, die bislang nur in einer Beta Version für iOS zur Verfügung steht, kann Musik von YouTube, Spotify und SoundCloud, sowie der eigenen Musiksammlung abgespielt werden. Auch für Apple Music soll die Technologie bald freigeschaltet werden. Damit scheint sie immerhin zum Hören für Musik geeignet zu sein, was natürlich kein Alleinstellungsmerkmal wäre. Wenn sie aber tatsächlich mit Hilfe von Musik die zu stark strapazierte Hörfähigkeit wieder verbessern kann, könnte das für manche Musikfans aber auch Musiker durchaus interessant sein. Nach ersten Tests an der Stanford Universität sollen mit Hilfe dieser App sieben von zehn Personen ihren Gehörsinn wieder um bis zu zehn Prozent verbessert haben.

Neue App für mehr Barrierefreiheit beim Fahren mit der Bahn

Spickzettel auf dem SmartphoneNeue Smartphone App soll Usern mit Behinderung das Bahnfahren erleichtern. Interessierte Nutzer aus dem genannten Personenkreis sind eingeladen, sich an der Gestaltung der App zu beteiligen.

Das Smartphone hat sich längst als hervorragendes Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen erwiesen. So gibt es z. B. zahlreiche Navi Apps, die besonders auf die Bedürfnisse des genannten Nutzerkreises zugeschnitten sind und das Reisen ein bisschen barrierefreier ermöglichen.

Nun will die Deutsche Bahn eine neue App entwickeln um ganz allgemein das Zugfahren für Menschen mit Behinderung zu vereinfachen. Diese App soll den entsprechenden Usern u. a. barrierefreien Zugang zu allen relevanten Infos im Bahnhof verschaffen oder den Weg zum reservierten Platz im Zug zeigen um nur einige Beispiele zu nennen. Für Reisende mit Seheinschränkung wäre das mit Sicherheit ein Riesenvorteil.

Die Qualität einer solchen App ist natürlich abhängig vom Input bzw. Feedback der Zielgruppe. Das wissen die Macher der App natürlich auch und so bieten sie interessierten Personen in der Entwicklungsphase die Beteiligung an den Testreihen an. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband begrüßt dieses Angebot und ruft ausdrücklich zur Teilnahme auf. Wer also gerne Einfluss nehmen möchte auf die Gestaltung dieser App kann sich dafür mit einer formlosen E-Mail anmelden. Hier die Adresse: msz@deutschebahn.com.

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