Auf dem langen Weg in den Weltraum

raketenmodell kosmonautenzentrtum chamnitz c peter bachstein zwoWer mal in den Weltraum reisen will, muss vorher nicht nach Baikonour oder Cape Canaveral fahren, sondern nur nach Chemnitz. Dort wartet das Kosmonautenzentrum im Küchwaldpark auf Passagiere Richtung All…

Mit dem Zug zum Weltraumabenteuer

Es ist für den Großstadtwanderer und die geheimnisvolle Besucherin ein schon länger geplanter Ausflug und der technikbegeisterte Enkel ist sofort davon begeistert. Am Anfang steht für ihn allerdings die Eisenbahnfahrt im Vordergrund, denn er ist ein ausgesprochener Fan dieses Verkehrsmittels. Er verwickelt die Zugbegleiterin wie üblich in ein längeres Gespräch bis sie ihm mitteilt, dass sie auch noch andere Passagiere kontrollieren muss. Das sieht der Enkel zwar ein, doch er würde ihr gern an den Fersen kleben um die Merkmale ihrer Tätigkeit näher zu beobachten. Klappt nur nicht, weil der Zug den Hauptbahnhof Chemnitz erreicht hat. Weiterlesen

Messe, Museum und Stammtisch in der Bloggerpasue

Berlin Bahnhof Zoo - Hotels wachsen in den Himmel c peter bachstein - Kopie

 

Jede Pause geht einmal vorbei – auch diese dreiwöchige Abstinenz in Sachen Blog. Sie war aber keineswegs dem süßen Nichtstun gewidmet, sondern – teilweise unerwartet – zahlreichen beruflichen und ehrenamtlichen Aktivitäten in Berlin. Und ein bisschen Freizeit war auch dabei… Weiterlesen

Schnell trinken bevor der nächste Regen kommt…

Auch wenn der Himmel mal wieder gar heftig die Welt mit Unwetter überschüttet…

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und überall schlammige Pfützen auf den Großstadtwanderer warten

Nach dem Unwetter

…lacht am Wegesrand manchmal ganz unerwartet die liebe Sonne.

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Da schmeckt dem Großstadtwanderer das Bier gleich wieder so gut, dass er sein Glas auf einen Zug fast leer getrunken hat.

verregnetes Bier

Oder steht hinter dem schnellen Trinken die Sorge, dass der nächste Regen ihn gleich wieder vom Biertisch vertreiben wird?

Bald kommt der nächste Regen

Kann sein…

Sonntägliche Pilgertour oder: Mal den Sächsischen Jakobsweg antesten

Es ist so ein motivierend schöner Tag zwischen Frühling und Sommer, den die geheimnisvolle Besucherin nicht unbedingt in den häuslichen vier Wänden verplempern möchte. Daher kommt sie spontan auf die Idee, mal die in Bautzen beginnende erste Etappe des sächsischen Jakobsweges unter die Sohlen zu nehmen. Der Großstadtwanderer fühlt sich veranlasst, sofort sein ansonsten heiliges Frühstück abzubrechen um in den sonntäglichen Pilgermodus zu verfallen… Weiterlesen

ITB: Hindernisparcours und eine spezielle Präsentation für blinde und sehbehinderte Menschen

Die Wege auf der ITB sind nicht wirklich barrierefrei bezogen auf blinde und sehbehinderte Menschen. Diese wurden jedoch von der Reisebranche längst als Zielgruppe entdeckt wie sich bei einem vom ABSV organisierten Treffen auf der Messe zeigt… Weiterlesen

Frisch und handgemacht: Nudeln essen in Dresdens Pastamanufaktur

nudelmanufaktur-dresden-neustadtDas war für den Großstadtwanderer und die geheimnisvolle Besucherin eine echte Nudelüberraschung, als sie auf der Suche nach etwas Essbarem durch die Innere Dresdener Neustadt stiefelten. Doch beinahe hätten sie diese Überraschung gar nicht erlebt, denn zunächst betraten sie ein spanisches Tapas Lokal. Da alldorten aber alle Tische reserviert waren, blieb ihnen nur der Rückzug und die Hoffnung, in einem anderen Restaurant mehr Glück zu haben.Und so landeten sie in der Nudelbude…
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Mal wieder mit Gitarren unterwegs – diesmal in Dresden

Equipment im KinderwagenBekanntlich ist der Großstadtwanderer auch sehr gern mit der Gitarre unterwegs und wenn die geheimnisvolle Besucherin ihr Instrument ebenfalls dabei hat, geht’s immer zu einem kleinen Auftritt. Allerdings haben sie keinen Tour Bus, weil sie aufgrund ihrer Sehbehinderung dan Lenker eines Autos lieber nicht in die Hand nehmen. Stattdessen nutzen sie gern einen Old School Kinderwagen als Transportmittel für ihre Instrumente…
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Treffen mit Tim dem Roboter im Deutschen Technikmuseum

ein-roboter-namens-tim-kopieMuseen bieten die Konfrontation mit den Überbleibseln von Gestern und der Großstadtwanderer liebt die Begegnungen mit ausgebuddelten Artefakten aus Ägypten, Griechenland oder Mittelamerika. Beim Besuch des Deutschen Technikmuseums in Berlin Kreuzberg wird er jedoch nicht vom Hauch der Antike erwartet, sondern von Tim dem Roboter. Der soll als digitaler Guide die Leute durch die verschlungenen Pfade der Ausstellungen lotsten. Momentan ist er aber am Schnarchen und erinnert damit ein bisschen an einen schlafenden Furby… Weiterlesen

Berlinreise: Wo drei sich treffen

Wenn der Großstadtwanderer die geheimnisvolle Besucherin an jenen magischen Ort mitten Berlin lotsen will, wo Drei sich treffen, muss er sie zunächst mal auf die schwankenden Planken eines Schiffes locken. Doch dann ist es gar kein schwankender Plankenkahn, der am Neuköllner Maybachufer auf Ausflügler wartet, sondern so ein moderner Ausflugsdampfer, der allerdings längst nicht mehr dampft, sondern dieselt. Aber immerhin gibt’s auf dem Oberdeck Kaffee und Kuchen und für die geheimnisvolle Besucherin die obligatorische Bratwurst, so dass sie nichts mehr gegen eine Berlintour auf dem Wasser einzuwenden hat. Weiterlesen

Ein Bierchen in der Straßenbahn

Die geheimnisvolle Besucherin kennt die ungewöhnlichen Ideen des Großstadtwanderers und ist deshalb kaum überrascht, als er sie auf ein Bier in die Straßenbahn einlädt. Das hätten sie in den glorreichen Tagen des Trampelpfads auch oft gemacht und er sei sicher, dass ihr dieser kleine Trip in die Berliner Spaß- und Trinktradition nicht nur gut gefallen, sondern auch bestens schmecken werde. Immerhin stünden dort acht verschiedene Biere direkt von Fass zur Auswahl.

Okay, denkt die geheimnisvolle Besucherin, in Berlin gibt’s bekanntlich alles und warum nicht auch eine Straßenbahn mit Bierausschank. Allerdings ist sie dann doch etwas erstaunt, dass sie nicht in eine der Trams steigen, die kreuz und quer übern Alex rumpeln, sondern mitten durch das dickste Feierabendgewühl hoch zur S-Bahn stiefeln. Mit selbiger geht’s dann zum Bahnhof Zoo und alldorten hinab in den tiefsten Keller, wo auch keine Straßen- sondern die U-Bahn wartet. Die hat natürlich auch keinen Biertresen an Bord und die geheimnisvolle Besucherin hat allmählich mit Durstfantasien zu kämpfen.

Nun gehört die geheimnisvolle Besucherin zu den geduldigeren Menschen. Doch als sie am Bundesplatz aus den Tiefen des Untergrunds wieder zur Erdoberfläche hinauf gestiegen sind, fordert sie energisch die sofortige Einkehr in irgendeine Bude mit Bierhahn. Normalerweise gehört es zu den Gepflogenheiten des Großstadtwanderers, ihr möglichst jeden Wunsch zu erfüllen. Doch diesmal scheint er gar nicht daran denken zu wollen. Stattdessen zerrt er sie noch ein bisschen durch die beginnende Spätsommernacht und hinein in eine Kneipe, deren Tresen wie jenes öffentliche Verkehrsmittel aussieht, das im alten Berlin die Elektrische genannt wurde.

Bierchen in der Straßenbahn

Endlich gibt’s schönes frisches Bier und dann taucht auch noch Inge auf. Dabei handelt es sich zum Erstaunen der geheimnisvollen Besucherin jedoch nicht um eine schöne junge Dame, sondern um einen etwas älteren Herren aus Norwegen, wo nur Männer Inge heißen. Dieser norwegische Ingenieur ist übrigens Stammgast dieser ganz besonderen „Straßenbahn“ seit der ersten Stunde. Als junger Student zog er vor fast vierzig Jahren sogar extra aus Berlins Norden nach Friedenau, weil ihm diese Kneipe so gut gefiel. Heute lebt Inge längst wieder in Oslo, doch seine alte Studentenbude hat er behalten. Die braucht er auch, denn ein paar Mal im Jahr packt ihn eine schier unstillbare Sehnsucht nach dieser kleinen lauschigen Kneipe in der Laubacher Straße. Dann muss er rasch nach Berlin fliegen um ein paar Tage Friedenauer Straßenbahnfeeling zu schnuppern.

Die Straßenbahn wird übrigens seit Gründung im Jahre 1977 von einem Kneipenkollektiv betrieben. Klingt nach DDR, ist aber Good Old West Berlin. Zwei von damals sind heute noch dabei und ein paar andere sind hinzu gekommen. Wie eh und je werden Entscheidungen gemeinschaftlich getroffen und Trinkgelder wandern in soziale Projekte. Verändert hat sich hingegen die Raumaufteilung: Der einstige Nichtraucherraum ist heute der Rückzugsort für die Fans des Glimmstengels, damit die Gäste im Tresenraum die Produkte der Straßenbahnküche genießen können…

Projekte von der Straßenbahn gefördert

Fotos: Ulrike Höck