Zusammentanzen-Wirklich frei sind wir erst, wenn die Hautfarbe zu benennen keine Rolle mehr spielt

Diesen erfreulichen und Mut machenden Text fand ich auf wechsel-zeiten. Ich war sofort begeistert davon, sodass ich mich spontan entschieden hatte, zu seiner weiteren Verbreitung beizutragen….

Wechsel-Zeiten

Ich sitze im Zug. Ich fahre in die Universitätsstadt, in der der GrösstLiebsteSohn seit 4 Wochen auf seinen Master studiert. Einen Internationalen Studiengang absolviert er, und heute abend gibt es ein „International Dinner“. Wir werden kochen, wenn ich da bin, der Sohn und ich, Sachen aus der Heimat. Weil wir gemischt beheimatet sind, gibt es Matjesheringssalat, Rote Grütze und bayrischen Obatzdn.
Im Zug lese ich einen Beitrag von Ulli’s Cafe Weltenall, ich denke so vor mich in und schreibe einen Kommentar.

Danke für diesen Text. Und diese Worte von guy de maupassant haben eine Gänsehaut gemacht. Im Zug sitzend, mir gegenüber ein dunkelhautiger Mann, der englisch französisch deutsch telefoniert und mich anlacht….Liebe grüße Katrin

Dann denke ich: Wirklich frei sind wir erst, wenn die Hautfarbe zu benennen keine Rolle mehr spielt…….

Ich bin angekommen, der GrösstLiebsteSohn und ich kaufen ein und kochen für unser Dinner. Am Abend treffen wir…

Ursprünglichen Post anzeigen 524 weitere Wörter

2 Gedanken zu “Zusammentanzen-Wirklich frei sind wir erst, wenn die Hautfarbe zu benennen keine Rolle mehr spielt

  1. Es ist so eine Sache mit der Verbreitung – auch und vor allem im Netz. Da bleibt leicht etwas in den Maschen hängen. So dachte ich doch zunächst bei „Wirklich frei sind wir erst, wenn die Hautfarbe zu benennen keine Rolle mehr spielt“ solle ein Guy de Maupassant-Zitat sein und war etwas irritiert. „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“, hat Guy de Maupassant geschrieben. Das klingt schon eher authentisch, wenn es auch nicht besonders geistsprühend ist. Fast schon ein Gemeinplatz.. Ein Leben ohne Begegnungen mit Menschen wäre ja ein Robinson-Dasein. Da ist „Wirklich frei sind wir erst, …“ schon ein anderes Kaliber, wenn man auch einwenden könnte, dass es wirkliche Freiheit sowieso nicht gibt, sondern nur Unfreiheit in geringerem oder höherem Grad. Soviel aber ist völlig richtig: Es wäre wunderbar, wenn wir die Hautfarbe benennen könnten, ohne gleichzeitig etwas anderes zu meinen oder – kaum weniger schlimm, ohne dass gleichzeitig etwas anderes verstanden wird.

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