Virtuelle Währungen OneCoin und SwissCoin mit hohen Risiken für Anleger

Seit die virtuelle Währung Bitcoin durchaus erfolgreich zwischen Internet und realer Welt unterwegs ist, versuchen Nachahmer auch von diesem Hype zu profitieren. Sie nennen sich OneCoin und SwissCoin, sind aber im Unterschied zu Bitcoin mit großen Risiken verbunden, wie die Zeitschrift Finanztest in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt.

SwissCoin und OneCoin unterscheiden sich stark von Bitcoin, sind mit letzterer kaum vergleichbar. Im Unterschied zu Bitcoin gibt es bei beiden zentrale Stellen, die das System steuern und kontrollieren. Das Ganze scheint ähnlich wie ein Strukturvertrieb aufgezogen zu sein, bei dem die Macher des Systems auf mehrstufige Vergütungssysteme setzen , um Kunden zu motivieren, ihre Produkte weiter unter die Leute zu bringen. Dafür verkaufen sie Schulungspakete an Interessierte, was möglicherweise die eigentliche Geschäftsidee ist. Im übrigen ist fraglich, ob man mit OneCoin und SwissCoin überhaupt irgendwo bezahlen kann, denn niemand ist gezwungen, diese als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Für beide existiert auch kein freier Markt – alles bewegt sich also innerhalb des Systems. Es besteht daher für Anleger durchaus die Gefahr des Totalverlustes. Die Stiftung Warentest hat deshalb OneCoin und SwissCoin auf ihre Warnliste gesetzt: www.test.de/warnliste

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Augentraining mit Computerprogramm für Retinitis pigmentosa Patienten

München – Zwischen 30 000 und 40 000 Menschen in Deutschland leiden an der unheilbaren Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa. Tübinger Augenärzte haben nun ein computerbasiertes Training entwickelt, das die Wahrnehmung und das Orientierungsvermögen der Betroffenen innerhalb von sechs Wochen deutlich verbessert. Weiterlesen

Berlinreise: Wo drei sich treffen

Wenn der Großstadtwanderer die geheimnisvolle Besucherin an jenen magischen Ort mitten Berlin lotsen will, wo Drei sich treffen, muss er sie zunächst mal auf die schwankenden Planken eines Schiffes locken. Doch dann ist es gar kein schwankender Plankenkahn, der am Neuköllner Maybachufer auf Ausflügler wartet, sondern so ein moderner Ausflugsdampfer, der allerdings längst nicht mehr dampft, sondern dieselt. Aber immerhin gibt’s auf dem Oberdeck Kaffee und Kuchen und für die geheimnisvolle Besucherin die obligatorische Bratwurst, so dass sie nichts mehr gegen eine Berlintour auf dem Wasser einzuwenden hat. Weiterlesen

Innovative App für sehbehinderte und blinde Bibliotheksnutzer mit Download-Funktion

Seit Anfang des Jahres haben Nutzer der in Leipzig ansässigen Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) bereits die Möglichkeit, die dortigen Hörbücher auf PC oder onlinefähige DAYSY Abspielgeräte herunterladen. Neuerdings gibt’s dafür im App Store unter DZB auch eine kostenlose App für iOS. Eine AndroidVersion soll demnächst auch auf den Markt kommen.

Diese speziell für blinde und sehbehinderte User programmierte Bibliotheks App ist zumindest in Deutschland die erste ihrer Art. Sie beinhaltet den gesamten DZB-Hörbuchkatalog mit etwa 35 000 Titeln sowie verschiedene Recheche-, Verwaltungs- und Auslieferungsfunktionen, die über ein persönliches Auslieferungskonto ausgeführt werden können. Nutzer müssen sich aber vorher bei der DZB anmelden und erhalten dann Benutzername und Passwort.

Telefon für Anmeldung: (03 41) 7113-116/118

Telefon technische Fragen:(03 41) 7113-145/179

Alle Infos gibt’s hier auch als Podcast: http://www.dzb.de/podcast

Ein Bierchen in der Straßenbahn

Die geheimnisvolle Besucherin kennt die ungewöhnlichen Ideen des Großstadtwanderers und ist deshalb kaum überrascht, als er sie auf ein Bier in die Straßenbahn einlädt. Das hätten sie in den glorreichen Tagen des Trampelpfads auch oft gemacht und er sei sicher, dass ihr dieser kleine Trip in die Berliner Spaß- und Trinktradition nicht nur gut gefallen, sondern auch bestens schmecken werde. Immerhin stünden dort acht verschiedene Biere direkt von Fass zur Auswahl.

Okay, denkt die geheimnisvolle Besucherin, in Berlin gibt’s bekanntlich alles und warum nicht auch eine Straßenbahn mit Bierausschank. Allerdings ist sie dann doch etwas erstaunt, dass sie nicht in eine der Trams steigen, die kreuz und quer übern Alex rumpeln, sondern mitten durch das dickste Feierabendgewühl hoch zur S-Bahn stiefeln. Mit selbiger geht’s dann zum Bahnhof Zoo und alldorten hinab in den tiefsten Keller, wo auch keine Straßen- sondern die U-Bahn wartet. Die hat natürlich auch keinen Biertresen an Bord und die geheimnisvolle Besucherin hat allmählich mit Durstfantasien zu kämpfen.

Nun gehört die geheimnisvolle Besucherin zu den geduldigeren Menschen. Doch als sie am Bundesplatz aus den Tiefen des Untergrunds wieder zur Erdoberfläche hinauf gestiegen sind, fordert sie energisch die sofortige Einkehr in irgendeine Bude mit Bierhahn. Normalerweise gehört es zu den Gepflogenheiten des Großstadtwanderers, ihr möglichst jeden Wunsch zu erfüllen. Doch diesmal scheint er gar nicht daran denken zu wollen. Stattdessen zerrt er sie noch ein bisschen durch die beginnende Spätsommernacht und hinein in eine Kneipe, deren Tresen wie jenes öffentliche Verkehrsmittel aussieht, das im alten Berlin die Elektrische genannt wurde.

Bierchen in der Straßenbahn

Endlich gibt’s schönes frisches Bier und dann taucht auch noch Inge auf. Dabei handelt es sich zum Erstaunen der geheimnisvollen Besucherin jedoch nicht um eine schöne junge Dame, sondern um einen etwas älteren Herren aus Norwegen, wo nur Männer Inge heißen. Dieser norwegische Ingenieur ist übrigens Stammgast dieser ganz besonderen „Straßenbahn“ seit der ersten Stunde. Als junger Student zog er vor fast vierzig Jahren sogar extra aus Berlins Norden nach Friedenau, weil ihm diese Kneipe so gut gefiel. Heute lebt Inge längst wieder in Oslo, doch seine alte Studentenbude hat er behalten. Die braucht er auch, denn ein paar Mal im Jahr packt ihn eine schier unstillbare Sehnsucht nach dieser kleinen lauschigen Kneipe in der Laubacher Straße. Dann muss er rasch nach Berlin fliegen um ein paar Tage Friedenauer Straßenbahnfeeling zu schnuppern.

Die Straßenbahn wird übrigens seit Gründung im Jahre 1977 von einem Kneipenkollektiv betrieben. Klingt nach DDR, ist aber Good Old West Berlin. Zwei von damals sind heute noch dabei und ein paar andere sind hinzu gekommen. Wie eh und je werden Entscheidungen gemeinschaftlich getroffen und Trinkgelder wandern in soziale Projekte. Verändert hat sich hingegen die Raumaufteilung: Der einstige Nichtraucherraum ist heute der Rückzugsort für die Fans des Glimmstengels, damit die Gäste im Tresenraum die Produkte der Straßenbahnküche genießen können…

Projekte von der Straßenbahn gefördert

Fotos: Ulrike Höck

Suspended Coffee – Was für eine gute Idee!

InSideBerlin.

Hallo aus Berlin,

Suspended Coffees Germany/ Aufgeschobener Kaffee in Deutschland

kauf einen Kaffee (bezahle für 2) und mach jemand anderen damit glücklich!

Ich bin im Netz darauf gestossen und fand die Sache auf Anhieb Cool.

Wer also Lust hat, einen Menschen einen Kaffee zu spendieren, fragt in diesen Cafe’s nach suspended coffee/aufgeschobenen Kaffee oder ihr achtet einfach auf das Logo am Eingang.

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„Man kann einen anderen Menschen durch eine kleine Geste und eine kleine Aufmerksamkeit oft glücklich machen. Das macht sich Suspended Coffees Deutschland zum Ziel. Diese kleine Geste/ Aufmerksamkeit, kann nicht nur ein „Aufgeschobener Kaffee“ sein, wie der Name es sagt, sondern auch in verschiedene andere Richtungen gehen, beispielsweise Kleidung. Jedes Unternehmen kann sich beteiligen und helfen.

Hier findet ihr mehr Infos

Seid sportlich – bis bald – eure Michaela

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Tatort im Radio über Doping im Fußball

Tatort gibt’s nicht nur im Fernsehen, sondern auch im ARD-Hörfunk. Der nächste Radio Tatort behandelt das Thema Doping, hat jedoch, wie der Titel „Tod im Sechzehner“ andeutet, nichts mit dem aktuellen Olympia Krimi zu tun, sondern mit Fußball.

Tod im Sechzehner“ führt Nina Brändle (Karoline Eichhorn) und Xaver Finkbeiner (Ueli Jäggi) vom LKA Stuttgart auf den Fußballplatz. Sie wollen den Dopingtod eines jungen Spielers klären. Bei ihren Ermittlungen stoßen die beiden Profiler u. a. auf ahnungslose Eltern, einen Trainer, der fest daran glaubt, dass der Fußball sauber ist, und einen Arzt, der schon mehrfach mit Doping-Fällen in Verbindung gebracht wurde. Im Lauf der Ermittlungen nimmt der Fall eine überraschende Wendung, als ein zwielichtiger Sportjournalist ankündigt, in seinem Internet-Blog noch ganz andere betrügerische Machenschaften im Fußball zu enthüllen. Finkbeiner und Brändle wollen den Mann umgehend sprechen, doch dann kommt er bei einem Autounfall ums Leben.

Tod im Sechzehner“ der neue Hörspielkrimi von Katja Röder, fußt auf Recherchen zu den Themen Doping und Wettbetrug und ist am Freitag, 12. August 2016, um 19:05 Uhr in SWR2 sowie vom 10. bis 15. August 2016 im ARD-Hörfunk zu hören. Außerdem steht er ab dem 10. August ein Jahr lang als Download im Internet auf www.radiotatort.ARD.de zur Verfügung.