Gaststätte Schießhaus zu Dresden: Riesenschnitzel für kulinarische Scharfschützen

Das Restaurant „Schießhaus“ nur fünf Minuten Fußweg vom Bahnhof Dresden Mitte entfernt interpretiert sowohl Webers „Freischütz“ wie auch ein bisschen Schützengildennostalgie per Speisekarte. Der Ort passt natürlich hervorragend dazu, weil hier bereits im Mittelalter mit der Arcuballista, wie die Armbrust richtig heißt, hantiert wurde. Die heutige Hütte ist nicht ganz so alt und stammt aus der Zeit des Barock, wo die Schützen längst mit Pulver und Blei herumballerten…

schießhaus eingang

Die Küche im Dresdener Schießhaus serviert solche Sachen wie die „Ente im Feld versteckt damit der Kaspar sie nicht findet“. Das steht zwar unter der Rubrik „Grünzeug zum dazu essen“ reicht aber manchen Leuten durchaus zum satt werden, was auch auf die „Scharfschützensuppe (groß und klein) zutrifft. Wer größeren Appetit hat kann die beiden genannten Gerichte aber auch als Vorspeisen betrachten und anschließend mal „Samiels Rache“ probieren. Das ist ein Filetspieß mit geschärftem Letscho. Aushängeschild und so groß wie ein solches ist das Riesenschnitzel, dem allerdings ein besonderer Freischützname fehlt. Es deckt jeden Teller überlappend zu und der hungrige Gast fragt sich gespannt, was darunter verborgen sein könnte. Um das zu erfahren, muss er allerdings erst mal ein bisschen von dem Schnitzel verputzen.

schießhaus schnitzel

Was wäre so ein deftiger scharfer Schmaus ohne ein kühles Bier – selbstverständlich ein Großes. Doch Vorsicht, im Dresdener Schießhaus ist damit weder ein halber Liter noch eine Maß gemeint sondern ein Humpen mit Anderthalb Litern. Na, dann mal Prost….

schießhaus 1

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