Kabelsalat ade: Aufladen von Smartphone und Auto über induktive Ladestationen

Aktuell liegt bekanntlich wieder mal das Thema Elektroauto auf den Tischen der Bundesregierung. In diesem Zusammenhang wird u. a. auch der Punkt Ladestationen besprochen. Da taucht sofort das Bild verworrener Kabel an öffentlichen Steckdosen auf. Der Kabelsalat aber muss nicht sein wenn man zu schnurlosen Ladestationen übergeht.

Das dahinter stehende Prinzip ist ansich ein alter Hut und es stellt sich die Frage, warum es so selten angewandt wird. Ein gewisser Nikola Tesla demonstrierte nämlich bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die induktive Stromübertagung. Dabei wird durch eine Spule Wechselstrom gejagt, der ein Magnetfeld erzeugt. Selbiges führt dazu, dass in einer Spule nebenan ebenfalls Wechselstrom fließt. Funktioniert beispielsweise in elektrischen Zahnbürsten.

Es wurde auf diesem Gebiet allerdings wenig geforscht, sodass die Nachteile der induktiven Ladetechnik wie beispielsweise lange Ladezeiten oder Energieverlust durch Abwärme lange Zeit nicht überwunden werden konnten. Inzwischen hat die Technik jedoch einige Entwicklungsschübe erfahren, sodass hohe Wirkungsgrade von 90 bis 95 Prozent möglich sind. Daher haben inzwischen auch die Hersteller von Notebooks, Tablets oder Smartphones die induktive Ladetechnik, die immer auf der Spulenkommunikation beruht, im Blick. So ist das Aufladen durch Auflegen auf Ladeplatten, die sogar in Möbel integriert sind, inzwischen schon weit verbreitet.

Doch diese große Nähe von Ladestation und Gerät soll überwunden werden. Bald sollen sich beispielsweise Smartphones schon aufladen, wenn eine Ladestation nur in der Nähe ist – etwa in einen Tisch integriert, an dem man gerade sitzt um zu speisen. In der Autobranche gibt’s Pläne für Fahrzeuge, die sich über eine Ladestation im Garagenboden induktiv aufladen. Eines Tages könnte es gar möglich sein, dass sich Fahrzeuge und Geräte im vorbeilaufen oder -fahren aufladen. Stellt sich nur die Frage, wie die dann überall zirkulierenden Magnetfelder auf den Organismus der Menschen bzw. auf Natur und Umwelt wirken.

Weiteres zum Thema gibt’s hier…

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