Berlinische Galerie präsentiert Max Beckmann Ausstellung

Es gibt bekanntlich jede Menge Gründe für eine Berlin Reise und die Ausstellungen in den zahlreichen Museen und Galerien spielen dabei mit Sicherheit eine ganz besonders wichtige Rolle. Zu den genannten Häusern der Kultur gehört selbstverständlich auch die Berlinische Galerie und die präsentiert im vierzigsten Jahr ihres Bestehens einen besonderen künstlerischen Leckerbissen. Mit der am 20. November beginnenden Ausstellung „Max Beckmann und Berlin“ lenkt das international renommierte Haus die Aufmerksamkeit erstmalig auf die entscheidende Rolle, die die Stadt im Leben und Werk des Künstlers spielte. „Max Beckmann ist das neue Berlin“ – so brachte es Julius Meier-Graefe, Kunsthistoriker und Zeitgenosse Beckmanns, 1924 auf den Punkt.

Max Beckmanns Berlin Bezug als Kern der Ausstellung

In dieser Max Beckmann Ausstellung der Berlinischen Galerie werden Werke des Künstlers gezeigt, die in Berlin entstanden, die mit der Stadt verknüpft sind oder die in großen Ausstellungen in Berlin vertreten waren und die Kunstszene Berlins mitgeformt haben. Selbstbildnisse aus unterschiedlichen Phasen geben Aufschluss über die künstlerischen Probleme, mit denen der Künstler befasst war, und lassen Schlüsse auf seine Lebenssituation sowie sein Selbstverständnis als Künstler zu. Werke von Zeitgenossen, etwa aus dem Umfeld der Berliner Secession, der Neuen Secession oder der Neuen Sachlichkeit beleuchten schlaglichtartig die vielfältige Kunstszene Berlins der 1910er, 1920er und frühen 1930er Jahre. Neben Werken aus der Sammlung werden Leihgaben aus zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen in der Ausstellung vertreten sein.

Ein Leipziger in Berlin

Max Beckmann (1884 Leipzig – 1950 New York City) lebte zwei Mal für längere Zeit in Berlin: vor dem Ersten Weltkrieg, von 1904 bis 1914, und nach der Machtübernahme des nationalsozialistischen Regimes bis zur Emigration nach Amsterdam, von 1933 bis 1937. Auch in den Jahren von 1915 bis 1933, als der Künstler seinen Lebensmittelpunkt nach Frankfurt am Main verlegt hatte, hielt er privat und beruflich engen Kontakt nach Berlin. Er reiste oft in die Stadt an Spree und Havel und war in der Kunstszene der Weimarer Republik in zahlreichen Ausstellungen präsent.

Die Max Beckmann Ausstellung beginnt am 20. November und endet am 15. Februar des kommenden Jahres. Ein umfassender Katalog spiegelt den Stand der Forschung zu Max Beckmann und Berlin wider.

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