Land in Sicht: rbb zeigt Dokufilm über Flüchtlinge in Brandenburg

Land in Sicht“ heißt ein Song der unvergessenen Berliner Rockband Ton Steine Scherben. Er beginnt mit der Zeile „wir treiben im endlosen Ozean…“ und beschreibt die Hoffnung aufs Überleben in einer besseren Welt – als „die Wälder meiner Sehnsucht“ besungen. Ein vierzig Jahre altes Lied, das die dramatischen Ereignisse von Heute zu beschreiben scheint, wo zahllose Menschen auf gefährlichen Wegen hoffnungsvoll einen sicheren Platz zum leben suchen.

Land in Sicht“ heißt auch ein Dokumentarfilm von Judith Keil und Antje Kruska. Er erzählt von Abdul aus dem Jemen, von Farid aus dem Iran und von Brian aus Kamerun, die als Flüchtlinge in Brandenburg gestrandet sind. Aufgebrochen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, sind sie nun Asylbewerber. Eine denkbar schlechte Ausgangslage für die Verwirklichung ihrer Träume.

Die Drei geben die Hoffnung aber nicht auf und suchen nach Wegen hinein in die deutsche Gesellschaft, der sie doch schon so nahe gekommen sind. Auf der Suche nach Kontakten, Bildung, Beschäftigung, Freundschaft und Liebe und nicht zuletzt dem heiß ersehnten Bleiberecht, prallen ihre Vorstellungen von Deutschland täglich mit den Ansichten und Einstellungen der Deutschen aufeinander. Und so erzählen ihre Erfahrungen und Erlebnisse auch von Deutschland.

Gezeigt wird der Film am Mittwoch, den 07. Oktober um 22:45 im rbb Fernsehen.

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