Schatzsuche im Wilden Westen und ein Fernsehteam von History ist immer dabei

Das ist ein Stoff, aus dem Westernfilme und Goldgräberstorys gestrickt werden können und History hat sich auch gleich darauf gestürzt. Klingt aber auch vielversprechend und mitreißend und natürlich sind uralte Legenden im Spiel. Selbige berichten von einer geheimnisvollen Goldmine in den Superstition Mountains, einer schroffen Bergkette im US-Bundesstaat Arizona, wo ganz nebenbei sogar alte Mythen der Apachen erzählt werden.

Bis heute konnte die Existenz der phantastischen Mine nicht sicher nachgewiesen werden, doch dem deutschen Einwanderer Jacob Waltz, auch „Dutchman“ genannt, soll sie im 19. Jahrundert unermesslichen Reichtum gebracht haben. Kryptische Hinweise kurz vor seinem Tod im Jahr 1891 und eine goldene Streichholzschachtel unter seinem Sterbebett entfachen einen regelrechten Ansturm auf das Gebiet. Doch die meisten Abenteurer und Glücksritter sollen weder nach noch vor den Zeiten von Waltz die Suche nach dem geheimnisvollen Gold überlebt haben….

So durchkämmte Im Jahr 1540 der spanische Conquistador Francesco de Coronado auf der Suche nach den sagenumwobenen sieben Städten aus Gold die Superstition Mountains. Doch in den Bergen begannen seine Männer nacheinander zu verschwinden. Ihre Leichen wurden schließlich geköpft aufgefunden. 300 Jahre später schürften dort die Peraltas, eine mexikanische Bergarbeiterfamilie, Gold und Silber. Auch sie wurden unter ungeklärten Umständen massakriert, ihre Minen zugescharrt. Nach dem Tod von Jacob Waltz haben bis heute hunderte Glücksritter und Schatzsucher erfolglos versucht, das Rätsel zu entschlüsseln. Doch es scheint, dass jeder, der dem Geheimnis auf die Spur kam, starb. Wie etwa der Fotograf James Cravey, der sich 1947 in der Wüste absetzen ließ und nie wieder auftauchte. Acht Monate später wurde sein Torso in einer Decke gewickelt aufgefunden, zehn Meter von seinem Kopf entfernt. Auch Jacob Waltz gab an, drei Männer getötet zu haben, um die Mine aufzuspüren und vier weitere, um sie geheim zu halten.

Nun macht sich erneut eine Gruppe auf den Weg, um den Schatz zu heben. Sie wird angeführt von einen Typen, der passenderweise Wayne heißt – allerdings nur mit Vornamen. Der soll bereits im Alter von neun Jahren von der Legende der „Lost Dutchman“-Mine gehört haben. Seither ist er getrieben von dem Gedanken, das Geheimnis zu lüften. Wie kein anderer kennt dieser Wayne Tuttle die Gegend der Superstition Mountains, und mit dem Auftauchen eines neuen vielversprechenden Hinweises wagt er schließlich mit einem Team aus Spezialisten einen neuen Anlauf. Die Männer analysieren akribisch jede Information, die Jacob Waltz über die Jahre und auf seinem Sterbebett preisgegeben hat. Außerdem müssen sie jeden Goldfund mit dem Gold aus dem Besitz des „Dutchman“ vergleichen. Mit dieser Methodik hoffen sie, endlich Amerikas berühmteste verschollene Mine zu finden. Auf ihren beschwerlichen Expeditionen – sie trotzen sengender Hitze, Schlangen, Pumas und Skorpionen – stoßen sie immer wieder auf mögliche Hinweise: Alte Bergwerkslampen, Patronenhülsen, Markierungen an Steinen und verschüttete Stollen zeugen von reger Schatzsucheraktivität in der abgeschiedenen Gegend.

HISTORY begleitet das Team aus Spezialisten in der Serie „Die Legende der Superstition Mountains“ bei ihrem Abenteuer. Die deutsche TV-Premiere ist ab dem 6. September jeden Sonntag um 22 Uhr zu sehen. Weitere Infos gibt’s hier…

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